Dienstag, 22.10.2019
 

Kulturnachrichten

Mittwoch, 15. März 2017

Ahmad Shakib Pouya wird in München erwartet

Das teilte der Verein Zuflucht-Kultur mit

Der afghanische Musiker Ahmad Shakib Pouya hat in der deutschen Botschaft in Kabul sein Visum erhalten und soll Donnerstagabend in Deutschland eintreffen. Der 33-jährige hatte München am 20. Januar verlassen, um seinen Aufenthaltsstatus in Deutschland mit einem neuen Visum zu festigen. Den Weg zur Rückkehr eröffnet hat ihm ein Projektvertrag der Münchner Schauburg. Das mit den Münchner Kammerspielen und der Otto-Falckenberg-Schule assoziierte Kinder- und Jugendtheater der Stadt München, hatte Pouya die Hauptrolle in einer Neuproduktion angeboten, die Ende April Premiere haben soll. Darüber hinaus hat der Intendant des Staatstheaters am Gärtnerplatz Pouya ein Engagement in Aussicht gestellt. Seine Unterstützer hoffen, dass in dieser Zeit entschieden wird, dass Pouya ein Bleiberecht in Deutschland erhält. Sie danken auch den staatlichen Behörden, "die sich in politisch äußerst schwierigen Zeiten für Pouyas Rückkehr eingesetzt haben, allen voran Walter Haßmann, dem deutschen Botschafter in Kabul, Ibrahim Hotak, dem Leiter des Goethe-Instituts Kabul, sowie der zuständigen Ausländerbehörde der Stadt München".

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Kunstobjekt Kokosnuss-Kanone

Geprüft wird ein Verstoss gegen das Waffengesetz

Die Berliner Polizei hatte im Bezirk Schöneberg am 1. März eine 'Kokosnuss-Kanone' sichergestellt. Nach einem Bericht des Magazins "Monopol" ist das Objekt ein Kunstprojekt mit dem Titel "The Purchase of the South Pole", die der Schweizer Künstler Julian Charrière für die erste Ausgabe der Antarctic-Biennale gebaut hat. Sie beginnt unter der Schirmherrschaft der Unesco am Freitag. Dort sollte die Kanone Kokosnüsse abfeuern, die Charrière von einer Reise zum Bikini-Atoll mitgebracht hatte, schreibt das Kunst-Magazin. Die von der Polizei auf Facebook veröffentlichten Fotos zeigen eine fünf Meter lange und zwei Meter hohe Metallkonstruktion. Die Beamten waren von einem Anwohner alarmiert worden, der seinen Hund ausführte und nach eigenen Angaben von dem Geschoss beinahe getroffen worden wäre. Die Polizei teilte mit, es sei gefährlich und leichtsinnig gewesen, das skurrile Objekt ohne Sicherheitsvorkehrungen zu
testen.

75 Millionen mehr für Filmförderung in Deutschland

Das steht im Eckwertebeschluss für den Bundeshaushalt 2018

Umd den Standort Deutschland zu stärken, soll die Filmförderung um 75 Millionen Euro erhöht werden. Damit stünden dem Etat von Kulturstaatsministerin Monika Grütters von 2018 an weitere 75 Millionen Euro jährlich zu. Die Kinofilmförderung würde sich damit verdoppeln. Sie steht künftig auf drei Säulen: Der kulturellen Filmförderung (25 Millionen Euro jährlich), dem Deutschen Filmförderfonds I (50 Millionen Euro) und dem neuen DFFF II (75 Euro). Die Neuerung soll einen zusätzlichen Anreiz für nationale und internationale Großproduktionen schaffen.

Mäzene sind für Pereira Garanten der Opernhäuser

Das sagte der Intendant der Mailänder Scala der RAI

Das italienische "Art Bonus"-Programm in Italien ist für Alexander Pereira ein Meilenstein zum Erhalt von Opernhäusern. "Das ist wirklich eine große Hilfe", lobte der Chef der Scala die Möglichkeit für Mäzene durch Schenkungen Steuern zu sparen und gleichzeitig die Renovierung von Denkmälern und die Zukunft von Kultur-Institutionen zu fördern. "Früher war ein Intendant für die Verwaltung des Geldes zuständig, das er vom Staat bekam. Seit 20 Jahren gibt es aber weltweit Probleme mit den öffentlichen Finanzierungen. In Zukunft werden Theater nur überleben können, wenn sich die Intendanten um Finanzierungen bemühen", sagte Pereira. Die Mailänder Scala besetzt nach der New Yorker Metropolitan Opera Platz zwei im Ranking der internationalen Theater, die die meisten Privatfinanzierungen erhalten.

Ägyptologe Assmann bezweifelt Ramses-II-Fund

Das sagte der emeritierte Professor dem "Südkurier"

Der Ägyptologe Jan Assmann glaubt nicht daran, dass es sich bei der kürzlich in Kairo gefundenen Statue um Ramses II. handelt. Dagegen spreche, dass es sich beim verwendeten Material um Quarzit handele. Das kostbare Gestein sei aber vor allem in der späten 18. Dynastie unter Pharao Amenophis III - also etwa 100 Jahre vor Ramses II - verwendet worden. Dem Pharao, der die Quarzit-Statue anfertigen ließ, sei daran gelegen gewesen, dass sehr viel Sorgfalt in die Arbeit hineingesteckt werde. Das ließe auf "einen Pharao schließen, der Statuen nicht in Serienfabrikation anfertigen ließ wie Ramses II." Ein ägyptisch-deutsches Archäologen-Team hatte im Kairoer Stadtteil al-Matarija Teile einer massiven Statue aus dem Boden gezogen. Sie soll Ramses darstellen, da an diesem Ort auch Ruinen einer seiner Tempel gefunden wurden.

Deborah Borda wird Chefin der New Yorker Philharmoniker

Die 67-jährige leitet derzeit die Philharmonie in Los Angeles

Deborah Borda kehrt zurück nach New York. Im September wird sie die Leitung der New Yorker Philharmoniker übernehmen. Borda war in den 90er Jahren bereits für dieses Orchester. Seit 2000 arbeitet sie in Kalifornien. "Als geborene New Yorkerin ist das für mich wie nach Hause kommen", sagte Borda. Die Verpflichtung von Borda, die in Los Angeles große Erfolge feierte, gilt in der Musik-Welt als Coup. Die New Yorker Philharmoniker kämpfen in ihrer 175. Jubiläumsspielzeit mit Personalquerelen und Unterfinanzierung der anstehenden Renovierung der Spielstätte im Lincoln Center. Der derzeitige Orchesterpräsident Matthew VanBesien hatte im Januar seinen Rücktritt angekündigt. Als neuer Chefdirigent und Nachfolger von Alan Gilbert hat zur Saison 2018/2019 der Niederländer Jaap van Zweden angeheuert.

Annie Leibovitz' Archiv geht an Schweizer Stiftung

Das Werk der US-Fotografin wurde von der LUMA Foundation gekauft

Die von der Schweizer Kunstsammlerin Maja Hoffmann gegründete Stiftung in Zürich hat das Archiv von Annie Leibovitz erworben. Die 1949 geborene Amerikanerin ist eine der renommiertesten und bestbezahlten Fotografen. Der Ankauf ihres Archivs erfolgte im Rahmen des "Living Archive Program", teilte die Stiftung mit. Das Programm will die Archive von lebenden Künstlern unterschiedlicher Disziplinen wie Fotografie, Design, Literatur, Film oder Tanz für die Öffentlichkeit zugänglich machen - und zwar französischen Ableger von LUMA im französischen Arles. In der Ausstellung "Annie Leibovitz Archive Project #1: The Early Years", die am 27. Mai eröffnet, sollen mehr als 8.000 Fotos erstmals zu sehen sein.

Netflix will Film von Orson Welles vollenden

Gedreht wurde er zwischen 1970 und 1976

Netflix will "The Other Side of the Wind", den letzten, unvollendeten Film des US-Regisseurs Orson Welles, nach Jahrzehnten doch noch zu Ende produzieren und veröffentlichen. So hieß es in einer Pressemitteilung. Ein erbitterter Rechtsstreit und Finanzierungsprobleme hatten bisher die Produktion verhindert. Der Streifen mit Dennis Hopper und John Huston war zwischen 1970 und 1976 gedreht und nie fertig geschnitten worden. Der berühmte US-Regisseur Welles starb schließlich 1985. Netflix will die Hollywood-Satire nun gemeinsam mit dem Produzenten Frank Marshall fertigstellen und die Arbeit finanzieren. Marshall arbeitete damals schon an dem Film mit. In "The Other Side of the Wind" geht es um einen alternden Regisseur, der seine Karriere mit einem Skandalfilm wiederbeleben will. Welles gilt mit Filmen wie "Citizen Kane" und "Othello" als einer der prägenden Regisseure Hollywoods. Als Schauspieler bleibt er vor allem für seine Rolle in "Der dritte Mann" in Erinnerung.

Keine Echo-Nominierung für Helene Fischer

Der Bundesverband Musikindustrie gab die Kandidatenliste bekannt.

Echo-Vielfach-Siegerin Helene Fischer ist in diesem Jahr in keiner Kategorie des deutschen Musikpreises "Echo" nominiert. Stattdessen gehen mit je drei Nominierungen die französische Sängerin Imany ("Don't be so shy") und das sächsische House-Schlager-Duo Stereoact ("Die immer lacht") als Favoriten ins Rennen. In Konkurrenz stehen Felix Jaehn und Kerstin Ott. In den Kategorien für internationale Künstler wurden Beyoncé, Rihanna und The Chainsmokers nominiert. Die Preise in den nur noch 22 Kategorien wird in diesem Jahr nicht mehr live von der ARD, sondern einen Tag nach der Gala, am 7. April, auf Vox ausgestrahlt.

Musikproduzent Tommy LiPuma ist tot

Das teilte das Label Decca/Verve mit

Im Alter von 80 Jahren ist der Jazz- und Pop-Produzent Tommy LiPuma in New York gestorben. In mehr als einem halben Jahrhundert waren 33 von LiPumas Produktionen für Grammys nominiert. Fünf davon wurden mit dem begehrten Preis ausgezeichnet, dazu gehört "Live in Paris" von Diana Krall, mit der er unlängst noch an ihrem neuen Album arbeitete. Tommy LiPuma arbeitete darüber hinaus mit Paul McCartney, Miles Davis, Randy Newman, George Benson, Bill Evans, Barbra Streisand und Natalie Cole zusammen.

Designierter Wiener Staatsopern-Direktor Roščić unter Druck

Ihm wird bei seiner Dissertation Plagiat vorgeworfen

Der designierte Direktor der Wiener Staatsoper, Bogdan Roščić, sieht sich mit Plagiatsvorwürfen konfrontiert. Der Plagiatsexperte Stefan Weber hat bei der Universität Wien Anzeige eingebracht, weil der 52-jährige Roščić bei seiner 1988 eingereichten Dissertation mit dem Titel "Gesellschaftstheorie als kritische Theorie des Subjekts: zur Gesellschaftstheorie Th. W. Adornos" aus der 1982 erschienen Doktorarbeit von Peter Decker Passagen wortgleich übernommen haben soll, ohne dies auszuweisen. "Ich habe selten ein deutlicheres Plagiat gesehen", so Weber in einem der APA vorliegenden Schreiben. Die Universität wird die Dissertation prüfen. Zum konkreten Vorwurf sagte Roščić: "Die Einzelheiten der nun monierten Verwendung kann ich, auch wegen der knapp 30 Jahre Abstand, derzeit nicht rekonstruieren. Ich bin mit der Universität Wien hierzu in Kontakt, sie wird meine Arbeit der entsprechenden Prüfung unterziehen." Derzeit ist Rosic Präsident der Klassiksparte des Musikkonzerns Sony. Sein Wechsel an die Staatsoper Wien ist für die Saison 2020/21 geplant.

Heidi Hetzer entschuldigt sich für rassistische Äußerung

Die weltreisende einstige Autohaus-Besitzerin reagiert in der "BZ"

Heidi Hetzer hat sich für ihre Aussagen über Südafrikaner im ZDF-Morgenmagazin am Montag entschuldigt. Der Satz "Alle Schwarzen klauen" tue ihr fürchterlich leid. Er sei von ihr nicht so gemeint gewesen, sagte die 79-jährige. Sie habe ihn bei ihrem Aufenthalt allerdings "sogar von Schwarzen selber" gehört. Auch Moderatorin Jana Pareigis äußerte sich inzwischen. Auf Facebook teilte sie mit, dass die Aussage „natürlich falsch ist und Schwarze Menschen rassistisch stereotypisiert und verletzt“ würden. Sie hoffe, dass in Folge des Interviews mehr „über rassistische Vorurteile diskutiert wird“.

Verleihung des Leibniz-Preises ausgesetzt

Britta Nestler sollte an diesem Mittwochabend ausgezeichnet werden

Die Verleihung des Leibniz-Preises an die Materialwissenschaftlerin Britta Nestler vom Karlsruher Institut für Technologie ist kurzfristig abgesagt worden. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft teilte mit, ihr lägen anonyme Hinweise im Rahmen mehrerer von der DFG geförderten Projekte Nestlers vor. Diese müssten zunächst ergebnisoffen geprüft werden. Einzelheiten wurden nicht genannt. Zuvor hatte der Südwestrundfunk (SWR) über den Fall berichtet.

Türkische Hass-Tweets auf geknackten Accounts

Socia-Media-Unternehmen kündigt Untersuchung an

Über tausende Twitter-Accounts sind von Unbekannten benutzt worden, um Anfeindungen gegen die Niederlande und Deutschland zu verbreiten. Für die in türkischer Sprache verfassten Hashtags #Nazialmanya und #Nazihollanda, die eindeutig auf das Referendum in der Türkei am 16. April verweisen, wurden auch die Accounts Prominenter verwendet wie Entertainer Klaas Heufer-Umlauf und Fußballer Javi Martinez, die offiziellen Auftritte von Borussia Dortmund, ProSieben, Amnesty International und den Zeitungen "Forbes" und "Welt". Mittlerweile - so der "Spiegel" sei klar, dass sich die Angreifer über einen Drittanbieter Zugang zu vielen der Twitter-Konten verschafft haben. Der Dienst sei mittlerweile wieder gesichert. Die Firma betonte, dass sie keine Passwörter zu den eigentlichen Twitter-Accounts speichert.

Teilerfolg von Springer gegen Kachelmann

Karlsruhe hebt Verbot eines Bildes wieder auf

Im Streit um Fotos des Meteorologen Jörg Kachelmann hat der Springer-Verlag einen Teilsieg errungen. Kachelmann hatte gegen die Veröffentlichung von drei Fotos in der "Bild"-Zeitung geklagt und vor einem Kölner Gericht vollumfänglich Recht bekommen. Das Bundesverfassungsgericht hob nun das Veröffentlichungsverbot für ein Bild auf, dass den 2011 angeklagten Kachelmann mit seiner Verteiderin auf dem Gehweg vor ihrer Kanzlei zeigt. Dieses Foto müsse er hinnehmen, urteilte nun das höchste deutsche Gericht. Er habe sich damals in einem öffentlichen Bereich befunden - und "konnte aufgrund der Gesamtumstände - des Strafverfahrens gegen ihn und der Tatsache, dass ein weiterer Prozesstag bevorstand - nicht ausschließen, dass er dort wahrgenommen wird". Das öffentliche Informationsinteresse hat deshalb Vorrang. Der Springer Verlag scheiterte mit seiner Verfassungsbeschwerde mit zwei Fotos, die Kachelmann im Innenhof der Anwaltskanzlei zeigen. Zurückgezogen auf privates Gelände "durfte er die berechtigte Erwartung haben, nicht in den Medien abgebildet zu werden", heißt es in dem Beschluss.

Vera Battis-Reese übernimmt Kultur Ruhr

Die neue kaufmännische Geschäftsführerin beginnt am 1. Juli

Die Trägerorganisation der Ruhrtriennale wird demnächst von Vera Battis-Reese geführt. Zuletzt arbeitete die Juristin in gleicher Funktion bei der "Dresden Frankfurt Dance Company" und der Forsythe Company. Ihr Vorgänger Lukas Crepaz wechselt zum 1. April zu den Salzburger Festspielen. Die 1998 gegründete Kultur Ruhr GmbH kümmert sich um die Produktion und Vermittlung zeitgenössischer und spartenübergreifender Kunst im gesamten Ruhrgebiet. Zu den vier eigenständigen Programmbereichen gehören Ruhrtriennale, ChorWerk Ruhr, Tanzlandschaft Ruhr und Urbane Künste Ruhr, die jeweils eigene künstlerische Leiter haben. Die Geschäftsführung der gesamten GmbH übernehmen der Intendant der Ruhrtriennale sowie die kaufmännische Leitung gemeinsam.

US-Regisseur Vogt-Roberts wirbt für Vietnam

Der 33jährige drehte dort "Kong: Skull Island"

Der US-Filmemacher Jordan Vogt-Roberts ist in Vietnam zum Fremdenverkehrs-Botschafter ernannt worden. Es sei ihm eine unglaubliche Ehre, sagte er laut staatlicher Nachrichtenagentur VNA bei einer Festveranstaltung in Hanoi. "Ich will dabei helfen, den Rest der Welt davon zu überzeugen, dass Vietnam einer der speziellsten, schönsten, wunderbarsten Plätze auf diesem Planeten ist." Vogt-Roberts drehte die erste Hollywood-Produktion seit dem Ende des Vietnam-Krieges.

Angebliches Foto-Album von Eva Braun versteigert

73 Fotografien kamen in England unter dem Hammer

Ein Album mit Schnappschüssen von Adolf Hitler und anderen Nazigrößen hat bei einer Auktion 34.000 britische Pfund erzielt. Das Auktionshaus C&T in Kenardington ist sich "fast sicher", dass das Album der Hitler-Geliebten und Ehefrau Eva Braun gehörte. Es sei "auch wahrscheinlich, dass Eva Braun einige Bilder selbst aufgenommen hat, weil sie in keinem selbst zu sehen ist. Einige könnten möglicherweise von einem Leibwächter gemacht worden sein", sagte Auktionär Tim Harper dem britischen "Telegraph". Das Album stammt aus dem Besitz des britischen Kriegsberichterstatters Edward Dean. Er will es im Führerbunker kurz nach der Eroberung Berlins durch die Rote Armee von einem russischen Soldaten erhalten haben. Der soll es aus dem Nachttisch der Hitler-Geliebten genommen haben.

Vergabe des ersten bayerischen Dialektpreises

Verleihung findet am Montag in München statt

Erstmals vergibt der Freistaat Bayern Dialektpreise an Künstler, Schüler und Wissenschaftler. Die 10 Preisträger wurden von den Bezirksheimatpflegern vorgeschlagen. Demnach sollen unter anderem der Allgäuer Filmemacher Leo Hiemer ("Daheim sterben die Leut", "Leni"), der Nürnberger Schriftsteller Fitzgerald Kusz ("Schweig, Bub!") und die niederbayerische Liedermacherin Sara Brandhuber jeweils mit 1.000 Euro ausgezeichnet werden. Für Sonderpreise sind das Fürther Komödiantenduo Volker Heißmann und Martin Rassau und der Münchner Musiker Willy Michl nominiert. Weitere Preise gehen an die schwäbischen Mundartkabarettisten Gebrüder Panitz, die oberbayerische Drehbuchautorin Karin Michalke, das Schülerprojekt "Dialekt-Eckerl" der Realschule Vohenstrauß, die oberfränkische Mundartdichterin Annemarie Leutzsch und das Unterfränkische Dialektinstitut.

Kulturnachrichten hören

März 2017
MO DI MI DO FR SA SO
27 28 1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31 1 2

Fazit

weitere Beiträge

Kompressor

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur