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Kulturnachrichten

Dienstag, 24. März 2015

Opernsänger unter Opfern der Germanwings-Maschine

Düsseldorfer Sängerin war mit Familie unterwegs

Unter den Todesopfern des Airbus-Absturzes in Südfrankreich sind auch Opernsänger aus Düsseldorf. Der Bassbariton Oleg Bryjak und die Altistin Maria Radner befanden sich in dem Airbus A320, der gestern Vormittag in den französischen Alpen abstürzte. Das teilte die Oper in Barcelona mit. Die in Düsseldorf geborene Sängerin wurde demnach von ihrem Mann und ihrem Baby begleitet. Die 33-jährige Sängerin und ihr 54-Jähriger Kollege waren wegen eines Gastspiels am Gran Teatre del Liceu in Barcelona gewesen. Der Sänger Bryjak gehört seit 19 Jahren zum Ensemble der Düsseldorfer Oper. "Wir haben mit Oleg Bryjak einen großartigen Interpreten und einen großartigen Menschen verloren. Wir sind fassungslos", erklärte der Generalintendant der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg, Christoph Meyer, auf der Website des Opernhauses.

Kunstkompass 2015 veröffentlicht

Gerhard Richter führt Künstler-Ranking weiter an

Der deutsche Maler Gerhard Richter wird im Ranking "Kunstkompass" zum zwölften Mal in Folge als weltweit wichtigster zeitgenössischer Künstler eingestuft. Auf den Plätzen zwei und drei stehen - ebenfalls unverändert - der US-Konzeptkünstler Bruce Nauman und die Deutsche Rosemarie Trockel. Vier der zehn berühmtesten Künstler sind laut Kunstkompass Deutsche; Georg Baselitz nimmt Platz 4 und Anselm Kiefer Platz 6 ein. Die erste Veränderung zum Vorjahr kommt erst auf Platz 12, auf den sich der Amerikaner Jeff Koons von Rang 13 vorgeschoben hat. In diesem Jahr wird der Kunstkompass erstmals im Magazin "Weltkunst" aus der "Zeit"-Verlagsgruppe veröffentlicht.

Weiter Streit um Berliner Stadtschloss

Goethe-Institut fordert Berufung eines Intendanten

Der Präsident des Goethe-Instituts, Klaus-Dieter Lehmann, fordert für die künftige Nutzung des Humboldt-Forums in Berlin konzeptionelle Klarheit. In der Wochenzeitung Die Zeit sagte Lehmann: „Alle werkeln vor sich hin, ohne die Kenntnis des anderen. Das muss aufhören. Hier ist jetzt die Politik gefragt. Lehmann fordert von Kultur-Staatsministerin Monika Grütters (CDU), möglichst rasch einen Intendanten für das rekonstruierte Stadtschloss zu berufen. Auch Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und der wichtigste Nutzer des Humboldt-Forums, verlangt von Grütters eine baldige Entscheidung: „Die Zeit drängt. Innerhalb des Jahres 2015 müssen die entscheidenden, noch offenen Fragen beantwortet werden, jene nach dem Programm für die noch frei bespielbaren Flächen, jene nach der Finanzierung und nicht zuletzt jene nach der Intendanz." Im Juni wird das Richtfest für das Humboldt-Forum abgehalten werden. 2019 soll das neue Kulturforum eröffnen.
 

Rückgabe für Matisse-Gemälde aus Gurlitt-Sammlung vereinbart

Pariser Kunstsammler Rosenberg erhält "Sitzende Frau" zurück

Die Bundesregierung hat einen Vertrag über die Rückgabe eines Matisse-Gemäldes aus dem Gurlitt-Nachlass unterzeichnet. Der Anwalt der jüdischen Familie Rosenberg, Christopher Marinello, teilte mit, dass Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) den Vertrag besiegelt habe. Bei dem Bild handelt es sich um das Werk "Sitzende Frau" aus dem Jahr 1921. Es soll dem Pariser Kunstsammler Paul Rosenberg zurückgegeben werden. Zuvor muss das Nachlassgericht die Vereinbarung noch billigen. Er gehe aber davon aus, dass dies nur eine Formalie sei, erklärte Marinello.

Bundeskunsthalle zeigt Lagerfelds Modewelt

Ausstellung öffnet am Samstag für das Publikum

Den Modekosmos von Karl Lagerfeld zeigt eine Ausstellung in der Bundeskunsthalle in Bonn. Zu sehen sind mehr als 120 Kreationen des Designers von den 50er Jahren bis zur Gegenwart. Die Schau "Karl Lagerfeld. Modemethode" wird am Vormittag bei einem Pressetermin vorgestellt. Für das Publikum ist sie ab Samstag (28. März) geöffnet.
Lagerfelds Kollektionen spiegelten auch das Lebensgefühl und die Strömungen der jeweiligen Zeit wider, teilte das Museum mit. Somit erzähle die Schau auch ein Kapitel der Modegeschichte des 20. und 21.
Jahrhunderts. Für die Ausstellung, die bis zum 13. September läuft, hat die Bundeskunsthalle Leihgaben aus den Archiven der Modehäuser erhalten. Einige Stücke stammen auch aus dem Metropolitan Museum in New York.

Palästina-Film nach 70 Jahren wieder aufgetaucht

Historiker vermuteten Zerstörung nach Bombenangriff auf Stuttgart im Jahr 1944

Ein verschollen geglaubter Film über das Wirken deutscher Christen in Palästina ist wieder aufgetaucht. Der 1929 entstandene Streifen des Stuttgarter Fotografen Paul Hommel zeigt die diakonische und missionarische Arbeit deutscher Organisationen, teilte der Historiker Jakob Eisler vom Landeskirchlichen Archiv der württembergischen evangelischen Landeskirche mit. Die Aufnahmen zeigen den Jerusalem-Besuch des deutschen Zentrums-Politikers Eugen Bolz, der mit einem Zeppelin ins Heilige Land geflogen war. Heute soll der Film erstmals nach 80 Jahren im Stuttgarter Hospitalhof wieder öffentlich aufgeführt werden. Eine Kopie des Films fand sich 2014 im Nachlass eines Mannes in Bremen.

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