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Kulturnachrichten

Montag, 31. März 2014

Politiker sprechen sich gegen "Islambonus" für Straftäter aus

"Es darf in Deutschland keinen Rabatt für Täter geben, die sich bei ihren Verbrechen auf religiöse Motive berufen."

Dafür spricht sich nicht nur der CDU-Innenexperte Wolfgang Bosbach in der "Bild"-Zeitung aus. Auch der innenpolitische Sprecher der SPD, Michael Hartmann, sagte, die Religion oder die Herkunft eines Angeklagten dürfe für ihn weder Vor- noch Nachteile bringen. Die beiden Politiker beziehen sich auf ein Urteil des Landgerichts Wiesbaden. Dort hatte sich ein Deutsch-Afghane wegen Mordes an einer schwangeren Frau verantworten müssen. In die Urteilsbegründung der Richter floss dabei strafmildernd der kulturelle und religiöse Hintergrund des Mannes ein.

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz, hat allerdings vor einer Schieflage in der Debatte gewarnt. Sie sagte der "Neuen Passauer Presse", es sei absurd, das Urteil mit einem Islambonus in Verbindung zu bringen. Weder im Islam noch im Christentum gebe es wohl eine - Zitat - "größere Schande als eine schwangere Frau zu ermorden".

Deutschland gibt Guardi-Gemälde an Polen zurück

Deutschland hat das Gemälde "Palasttreppe" von Francesco Guardi an Polen zurückgegeben.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier überreichte es seinem polnischen Amtskollegen Radoslaw Sikorski in Berlin. Nationalsozialisten hatten das Gemälde im Zweiten Weltkrieg aus dem Nationalmuseum Warschau gestohlen. Das Auswärtige Amt teilte mit, die Rückgabe sei ein Symbol gegenseitigen Vertrauens. Das Bild des italienischen Rokoko-Malers Francesco Guardi zeigt die prachtvolle Treppe des Dogenpalastes in Venedig, an deren Rand sich mehrere Männer begegnen und zu plaudern beginnen.

Deutsche Digitale Bibliothek geht online

Sie bietet einen unvorstellbaren Zugang zum kulturellen Erbe unseres Landes - die Deutsche Digitale Bibliothek.

Das sagte Kulturstaatsministerin Monika Grütters anlässlich der Freischaltung des ersten nationalen Internetportals für Kultur und Wissenschaft. Per Mausklick habe ab sofort jeder Zugriff auf alle Kultureinrichtungen, die in der Digitalen Bibliothek registriert seien. Damit könne sich der Nutzer online-gestellte Bücher, Gemälde, Denkmäler ansehen oder sich mit Filmen und Musik beschäftigen. Die Digitale Bibliothek soll schrittweise die Angebote von bis zu 30.000 deutschen Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen miteinander verlinken und zugänglich machen. Aktuell sind den Angaben zufolge knapp 2.100 Einrichtungen registriert.

Kartellamt signalisiert Zustimmung zu Springer-Funke-Deal

Eines der größten Geschäfte der Zeitungsbranche rückt näher.

Das Bundeskartellamt hat für den geplanten Verkauf von Springer-Titeln an die Essener Funke Mediengruppe Zustimmung signalisiert. Die Wettbewerbsbehörde teilte mit, ein von beiden Verlagen eingereichter neuer Vorschlag sei ausreichend, um die Bedenken wegen einer zu starken Konzentration auf dem Markt für Fernsehzeitschriften auszuräumen. Dem neuen Vorschlag zufolge will Funke acht TV-Titel an die Klambt Medienholding verkaufen. Gleichzeitig will die Essener Mediengruppe fünf Fernsehtitel vom Springer-Konzern erwerben.

Wissenschaftler protestieren gegen Bonner Kissinger-Professur

An der Bonner Universität ist eine Stiftungsprofessur zu Ehren des früheren US-Außenministers Henry Kissinger geplant.

Aber damit sind längst nicht alle einverstanden. Mehr als 100 Wissenschaftler wehren sich dagegen in einem offenen Brief. Darin heißt es, Kissinger sei für Kriegsverbrechen und Verletzungen des Völkerrechts verantwortlich, zum Beispiel im Vietnamkrieg. Zuvor hatten sich bereits die "Initiative Zivile Uni Bonn" und das Studierendenparlament gegen die Kissinger-Stiftungsprofessur ausgesprochen. Sie wurde von der Bundesregierung beschlossen und soll vom Verteidigungs- und Außenministerium finanziert werden.

Japan kritisiert Xi Jinpings Weltkriegskommentare

Es sei völlig unangebracht, in einem Drittland die japanische Geschichte zu kommentieren.

Das erklärte das Außenministerium in Tokyo nach einer Rede des chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping erklärt. Dieser sagte bei seinem Besuch in Berlin, das japanische Militär habe im Zweiten Weltkrieg ebenso brutal gehandelt wie die Nazis. Hintergrund ist ein Streit beider Länder über die historischen Fakten am Ende des Zweiten Weltkrieges. Damals verübte das japanische Militär in China das sogenannte "Massaker von Nanjing". Chinesischen Historikern zufolge sind 300.000 Opfer zu beklagen, Japan spricht dagegen von 40.000.

Nach Angaben des Internationalen Militärgerichtshofes wurden etwa 200.000 Zivilisten und Kriegsgefangene getötet. Eine Geste der Entschuldigung ist bisher ausgeblieben.

Film & Fernsehen Berlin-Brandenburg führt bei Kino-Produktionen

Das Ergebnis ist wenig überraschend.

Berlin-Brandenburg liegt bei der Produktion von Kinofilmen in Deutschland vorn. Einer Studie der Wirtschaftsberater Ernst&Young zufolge werden hier 3.800 Kino-Minuten produziert - das sind gut 63 Stunden. Nach Einschätzung der Wirtschaftsberater ist das Personal gut qualifiziert, die technische Infrastruktur stimmt und das Studio Babelsberg lockt viele Filmemacher. So komme es, dass Blockbuster wie "Cloud Atlas" oder "Inglorious Bastards" in der Region gedreht wurden. Im Fernsehgeschäft führen allerdings andere Bundesländer. Da entstehen die meisten Minuten in Bayern und Nordrhein-Westfalen.

Jahn: Enquete-Bericht zur DDR-Vergangenheit in Brandenburg ist Vorbild für andere Länder

Wie soll man mit Stasi-Verstrickungen und Opfern umgehen?

Vier Jahre lang hat eine Enquetekommission in Brandenburg über solche Fragen debattiert. Heute hat sie ihren Bericht über den Umgang mit der DDR-Geschichte vorgelegt. Der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Jahn, bezeichnete die Untersuchung als Vorbild für andere Länder. Es werde deutlich, dass Brandenburg die Aufarbeitung seiner DDR-Vergangenheit eine gewisse Zeit bewusst verdrängt habe. Deshalb müsse nun die Aufklärung im Vordergrund stehen. Menschen mit einer Stasi-Vergangenheit sollten nicht verdammt werden, sondern eine zweite Chance erhalten, wenn sie sich dazu bekennen.

Am Mittwoch wird der Landtag in Potsdam den Bericht diskutieren.

Erzbischof Schick: Esoterik bereitet Kirchen Schwierigkeiten

Der Esoterik-Boom macht es den Kirchen in Deutschenland schwer.

Dieser Meinung ist der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick. Er sagte auf der evangelischen Landessynode in Bayreuth, in der Gesellschaft gebe es zwar einen Trend zu mehr Religion. Diese werde aber oft als "Selfmade- und Patchwork-Religion" gesehen oder aber als "Verbrauchs-Religion" für das eigene Wohlbefinden. Nach Schicks Einschätzung müssten die katholische und evangelische Kirche versuchen, mehr auf die Menschen zuzugehen und ihnen die Prinzipien des Evangeliums nahezubringen.

DDR-Kunstarchiv Beeskow: Bemühen um EU-Fördergeld geht weiter

Es soll eine neue Heimat für zehntausende DDR-Kunstwerke sein.

Der Neubau für das Kunstarchiv von Beeskow in Brandenburg lässt weiter auf sich warten. Jetzt wollen sich die Verantwortlichen noch einmal um EU-Fördermittel bemühen. Die zuständige Dezernentin des Landkreises Ode-Spree, Ilona Weser, sagte, sie hoffe auf eine Weichenstellung im nächsten Jahr. Die Pläne für den Neubau wurden schon vor dreieinhalb Jahren vorgestellt. Seitdem tritt das Projekt auf der Stelle.

Bibel-Epos "Noah" erobert Spitze der US-Kinocharts

Der Film hat schon vor seinem Start für Diskussionen gesorgt.

Das Bibel-Epos "Noah" von Regisseur Darren Aronofsky hat die Spitze der US-Kinocharts gestürmt. Wie der "Hollywood Reporter" berichtet, spielte der Streifen an seinem Eröffnungswochenende umgerechnet 32 Millionen Euro ein.
Religiöse Gruppen hatten kritisiert, dass die biblische Geschichte abgewandelt werde. Mehrere arabische Staaten hatten sogar angekündigt, das Epos zu verbieten. Es sei nicht mit dem Islam vereinbar.
Der Film mit Stars wie Russell Crowe, Jennifer Connelly, Emma Watson und Anthony Hopkins kommt in Deutschland diese Woche in die Kinos.

FAZ: "Kultur wird zur Altenbespaßung"

Ein schwindendes Interesse junger Menschen an der Kultur - das stellt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" fest.

Zwar verjüngten sich die Orchester zusehends, immer häufiger übernähmen junge Kunsthistoriker Museumsleitungen und verantworteten junge Regisseurinnen Theaterinszenierungen. Allerdings seien unter den Besuchern der Kulturveranstaltungen vor allem "Grauköpfe" anzutreffen. Junge Leute wollten zwar Berufe im Kulturbereich, sie stünden aber nicht mehr für den Kunstgenuss an. Die FAZ erklärt das damit, dass die Kultur der Jugend heute keine Chance mehr zum Aufstand gegen die herrschenden Meinungen und Vorstellungen der Erwachsenen biete. Kultur sei zum Service geworden, mit dem die jüngere die ältere Generation unterhalte.

Proteste für Fernseh-Lizenz in Kambodscha

Bei den Protesten ging es um die Lizenz für einen eigenen Fernsehkanal.

In Kambodscha hat die Polizei eine Demonstration von Oppositionellen niedergeschlagen. Dabei wurden mehrere Menschen verletzt. Die Anhänger des regierungskritischen Journalisten Mam Sonando hatten sich über ein Kundgebungsverbot der Regierung hinweggesetzt. Diese hatte eine TV-Lizenz für die Gruppe abgelehnt und erklärt, es sei keine Frequenz frei.
Seit den Wahlen im vergangenem Juli kommt es in Kambodscha immer wieder zu Straßenprotesten. Die Opposition wirft der Regierung Wahlbetrug vor.

Disney's "Frozen" erfolgreichster Animationsfilm aller Zeiten

"Frozen" schlägt sie alle.

Die Walt-Disney-Produktion mit dem deutschen Titel "Die Eiskönigin - völlig unverfroren" ist nach Angaben des Unternehmens der erfolgreichste Animationsfilm aller Zeiten. Wie die Studios in New York mitteilten, spielte das Musical an den Kinokassen bislang mehr als eine Billion Dollar ein - mehr als die Hälfte davon im Ausland. Der Film ist von Hans Christian Andersens Märchen "Die Schneekönigin" inspiriert und hat viele Preise bekommen - unter anderem einen Oscar als bester Animationsfilm.

Dokumentation über Ai Weiwei feiert Premiere in Berlin

Er steht noch immer unter Bewachung der chinesischen Regierung.

Der Künstler Ai Weiwei gibt in einer Dokumentation Einblicke in ein Leben zwischen Kunst und Zensur. Der Film "Ai Weiwei - Evidence" feiert heute in Berlin seine Premiere. Er begleitet den Aktivisten bei der Vorbereitung seiner Ausstellung, die ab Donnerstag im Berliner Martin-Gropius-Bau zu sehen ist. Gezeigt werden neue raumgroße Werke, Fotos und Videos. Ai Weiwei hofft immer noch, bei der Eröffnung seiner bislang größten Werkschau dabei sein zu können. Allerdings fehlen ihm noch die notwendigen Reisedokumente.

Lichtspektakel "Luminale" in Frankfurt und Offenbach gestartet

In Frankfurt am Main und Offenbach erscheinen Gebäude und Plätze zurzeit in einem ganz neuen Licht.

Grund ist die "Luminale", die gestern Abend begonnen hat. Bei der Biennale der Lichtkunst zeigen Künstler und Wissenschaftler aus mehreren Ländern noch bis Freitag rund 180 Installationen und Projekte, darunter leuchtende Kleidung, Lichtspritzen und Objekte mit LED-Technik. Schauplätze des Lichtspektakels sind unter anderem der Frankfurter Börsenplatz, der Palmengarten und der Hauptbahnhof.

Europa-Park steckt viele Millionen in Attraktionen

Deutschlands größter Freizeitpark hat viel Geld in die Hand genommen.

Der Europa-Park in Rust bei Freiburg investierte nach eigenen Angaben in den vergangenen Monaten mehr als 35 Millionen Euro in die Erweiterung und Modernisierung. Inhaber Roland Mack sagte der Nachrichtenagentur dpa, allein 25 Millionen Euro seien in eine Anlage geflossen, die gemeinsam mit dem französischen Starregisseur Luc Besson realisiert wurde. Sie habe dessen Trickfilm "Arthur und die Minimoys" zum Thema.

Schauspielerin Kate O'Mara ist tot - bekannt aus "Denver Clan"

Sie wurde durch ihre Rolle in der Serie "Denver Clan" bekannt.

Die britische Schauspielerin Kate O'Mara ist tot. Wie ihr Agent mitteilte, starb sie im Alter von 74 Jahren in einem Altersheim im südenglischen Sussex. In "Denver Clan" spielte O'Mara die Schwester des von Joan Collins verkörperten Biests Alexis Colby. In den 80er Jahren wirkte sie außerdem in mehreren britischen Fernsehserien wie "Doctor Who" mit.

Regisseur Schlöndorff: Mehr Einsatz für deutsches Filmerbe nötig

Das deutsche Filmerbe muss erhalten werden.

Diese Auffassung vertritt Regisseur Volker Schlöndorff. Er forderte die öffentlich-rechtlichen Sender auf, sich stärker für dieses Kulturgut einzusetzen. Schlöndorff sagte, an seinen Arbeiten "Die Blechtrommel", "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" und "Der junge Törless" habe kein deutscher Sender mehr die Rechte. Er wünsche sich zum Geburtstag, dass diese Filme wieder gezeigt würden, um sie am Leben zu halten.
Der Regisseur gehört zu den wichtigsten Vertretern des Neuen deutschen Films. Für seine Kinoversion des Grass-Romans "Die Blechtrommel" erhielt er 1980 einen Oscar. Schlöndorff wird heute 75 Jahre alt.

Hund, Katz und Krokodil - Bowers Museum in Kalifornien zeigt Tier-Mumien

Die alten Ägypter liebten Hunde, Katzen und Krokodile.

Millionen von Tieren wurden deshalb nach ihrem Tod mumifiziert. Beispiele dieses Totenkults aus der Zeit der Pharaonen zeigt jetzt das Bowers Museum im kalifornischen Santa Ana. "Kreaturen mit Seele" lautet der Titel der Schau. Für die Ägypter repräsentierten die Tiere bestimmte Gottheiten. Sie glaubten, dass die Seele eines verstorbenen Lebewesens Nachrichten an die Götter übermitteln kann. Zu sehen ist zum Beispiel ein Brief mit der Bitte, einen kranken Verwandten zu heilen. Manche Tier-Mumien wurden direkt im Pharao-Grab beigesetzt, andere auf speziellen Tier-Friedhöfen bestattet.

Nach Einführung der Homo-Ehe in England: Elton John will heiraten

Elton John ist einer der ersten, die von der Gesetzesänderung Gebrauch machen wollen.

Seit dem Wochenende können Homosexuelle in England und Wales heiraten. Der Popstar kündigte umgehend an, dass er seinem langjährigen Freund David Furnish das Ja-Wort geben will.
Premierminister David Cameron hatte die Homo-Ehe trotz Widerstands in seiner konservativen Partei durchs Parlament gebracht. Die Neuregelung hat vor allem symbolischen Charakter. Eintragen lassen können schwule und lesbische Paare in Großbritannien ihre Partnerschaft schon seit 2005.

Neue Zürcher Zeitung will nach Österreich expandieren

Die "Neue Zürcher Zeitung" will nach Österreich expandieren.

Wie die "taz" berichtet, hat die Schweizer "NZZ" dafür den ehemaligen Chefredakteur der österreichischen Zeitung "Die Presse" und eine Agentur engagiert. Sie sollen ein konkretes Konzept für eine österreichische "NZZ"-Ausgabe erarbeiten. Noch sei offen, ob es die Zeitung nur digital oder auch gedruckt geben soll und ob sie täglich oder nur wöchentlich erscheint. Gelingt der Versuch, in Österreich Fuß zu fassen, könnte der deutsche Markt ein nächstes Ziel der "NZZ" sein, schreibt die "taz".

Griechische Mönche fürchten Rausschmiss aus Kloster

Diese Mönche können ihr Kloster offenbar nur noch heimlich verlassen.

Mehr als 120 griechische Ordensanhänger fürchten den Rausschmiss aus ihrem Haus am Heiligen Berg Athos. Abt Methodios erklärte, man habe sich in dem mehr als 1000 Jahre alten Kloster Esphigmenou vor den Behörden verbarrikadiert. Es herrsche deswegen Mangel an Essen und Medizin. Als Erklärung gab er an, die Orthodoxe Kirche betrachte die Gemeinschaft als abtrünnig.

Schauspielerin Kate O'Mara ist tot - bekannt aus "Denver Clan"

Sie wurde durch ihre Rolle in der Serie "Denver Clan" bekannt.

Die britische Schauspielerin Kate O'Mara ist tot. Wie ihr Agent mitteilte, starb sie im Alter von 74 Jahren in einem Altersheim im südenglischen Sussex. In "Denver Clan" spielte O'Mara die Schwester des von Joan Collins verkörperten Biests Alexis Colby. In den 80er Jahren wirkte sie außerdem in mehreren britischen Fernsehserien wie "Doctor Who" mit.

Morgenstern-Museum in Werder eröffnet

Das Land Brandenburg ist um ein Museum reicher.

In Werder an der Havel wurde das "Christian-Morgenstern-Literaturmuseum" eröffnet - pünktlich zum 100. Todestag des Dichters. Das Haus enstand durch die private Initiative einer Bürgergruppe und liefert unter anderem Informationen über die berühmten "Galgenlieder" Morgensterns, die während dessen mehrfacher Besuche in Werder enstanden. Die brandenburgische Kulturministerin Sabine Kunst sagte zur Eröffnung, Morgenstern sei ein wunderbarer Dichter, ein messerscharfer Beobachter und ein "Sprachbefreier" gewesen.

Bibel-Epos "Noah" erobert Spitze der US-Kinocharts

Der Film erzählt die Geschichte von Noah, der eine Arche baut, um Tiere und seine Familie zu retten.

Das Bibel-Epos "Noah" von Regisseur Darren Aronofsky hat die Spitze der US-Kinocharts gestürmt. Wie der "Hollywood Reporter" berichtet, spielte der Streifen an seinem Eröffnungswochenende umgerechnet 32 Millionen Euro ein. Er ist prominent besetzt: mit Stars wie Russell Crowe, Jennifer Connelly, Emma Watson und Anthony Hopkins. In Deutschland kommt der Film diese Woche in die Kinos.

Erdbeben erschüttert Yellowstone-Nationalpark

Er ist der älteste Nationalpark der Welt.

Im Yellowstone-Park im US-Bundesstaat Wyoming hat die Erde gebebt. Wie die seismographische Abteilung der Universität von Utah berichtet, hatten die Erdstöße die Stärke 4,8 und waren damit so stark wie seit mehr als 30 Jahren nicht mehr.
Der Yellowstone-Park ist vor allem für seine geothermalen Quellen wie Geysire und Schlammtöpfe bekannt. Außerdem leben dort Wildtiere wie Bisons und Grizzlybären. 1978 erklärte ihn die Unesco zum Weltnaturerbe.

Schauspieler Diess gestorben

Der deutsche Schauspieler Karl Walter Diess ist tot.

Wie seine Lebensgefährtin Ulrike Hartmann der Nachrichtenagentur dpa sagte, starb er bereits am Sonntag im Alter von 86 Jahren. Diess spielte seit den 70ern Jahren häufig Gastrollen in den ZDF-Serien "Der Kommissar", "Der Alte" oder "Das Traumschiff". Aus der "Schwarzwaldklinik" kennt man ihn als Dr. Gerhard Schäfer.

Historiker Karl von Aretin gestorben

Der Historiker Karl Otmar Freiherr von Aretin ist tot.

Wie seine Familie mitteilte, starb er bereits am Mittwoch im Alter von 90 Jahren in München. Aretins wissenschaftlicher Schwerpunkt war die deutsche Geschichte vom 17. bis zum 20. Jahrhundert. Er war zuletzt Co-Direktor des Instituts für Europäische Geschichte in Mainz. Die technische Universität Darmstadt, wo Aretin ebenfalls lehrte, erklärte, der Wissenschaftler habe das Versagen der Eliten in Demokratie und Diktatur geschildert und Deutschlands Wiederaufstieg nach dem Zweiten Weltkrieg kritisch begleitet.

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