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Kulturnachrichten

Dienstag, 11. Februar 2014

Kulturwissenschaftler Stuart Hall gestorben

Der britische Soziologe Stuart Hall ist tot.

Wie britische Medien berichten, starb er am Montag im Alter von 82 Jahren in London. Hall war einer der Begründer und Hauptvertreter der Cultural Studies. Dem "Independent" zufolge galt er als "Pate des Multikulturalismus". In seiner Forschung beschäftigte er sich vor allem mit kulturellen Praktiken und lieferte wichtige Impulse für antikolonialistische Bewegungen. Der Soziologe stammte gebürtig aus Jamaica und gelangte mit einem Stipendium an die Universität Oxford. Nach seinem Studium arbeitete er am Center for Contemporary Cultural Studies in Birmingham.

Deutsche Welle protestiert gegen Polizeiübergriff in Rio de Janeiro

Die "Pressefreiheit ist ein hohes Gut, dem sich auch Brasilien verpflichtet fühlt."

Mit diesen Worten hat sich der Intendant der Deutschen Welle, Peter Limbourg, an die brasilianische Botschafterin in Berlin, gewandt. Limbourg forderte mehr Sicherheit für die Korrespondenten in dem Land. Am vergangenen Freitag war ein Reporter des Senders von der Militärpolizei attackiert worden, der bei einer Demonstration gegen erhöhte Fahrpreise im Öffentlichen Nahverkehr gefilmt hatte. Dabei habe ein Beamter mit einem Schlagstock die Kamera beschädigt. Der Korrespondent sei auch getreten worden.

Bei der Demonstration war auch ein brasilianischer Kameramann angegriffen worden. Er erlag heute seinen Verletzungen.

Human Rights Watch: Menschenhändler foltern Flüchtlinge auf dem Sinai

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch fordert ein entscheidendes Vorgehen gegen Menschenhändler auf dem Sinai.

Ein aktueller Bericht dokumentiert, wie seit 2010 afrikanische Flüchtlinge von ägyptischen Banden auf der Halbinsel gefoltert, vergewaltigt und verbrannt werden. Damit wollten die Täter Lösegeld erpressen. Laut Studie gaben zahlreiche Opfer an, dass sudanesische und ägyptische Sicherheitskräfte die Menschenhändler unterstützt hätten anstatt die Malträtierten zu befreien. Ein Flüchtlingsexperte verlangte von Ägypten und dem Sudan, dem brutalen Treiben ein Ende zu setzen.

Gott, Jesus, Liebe: Pfarrer sollen bei Predigten auf diese Worte verzichten

Jesus, Sünde und Gott - in der Fastenzeit sollten evangelische Pfarrer auf solchen große Worte verzichten.

Die Leiterin des Zentrums für evangelische Predigtkultur, Kathrin Oxen, sagte in Wittenberg, diese Begriffe seien quasi inhaltsleer. Die Prediger sollten in der Fastenzeit vielmehr versuchen, die Bedeutung mit anderen Worten wieder verständlich zu machen. Die Evangelische Kirche hat für die diesjährige Fastenzeit eine Aktion ausgerufen unter dem Motte "Selber denken - sieben Wochen ohne falsche Gewissheiten". Auf der Liste der zu vermeidenden Worte stehen auch Begriffe wie Auferstehung, Buße, Liebe und Ewigkeit.

Bundesfamilienministerin: Medienkompetenz ist so wichtig wie Deutsch und Mathe

Jugendliche sollen wissen, wie sie sich im Internet sicher bewegen können.

Dazu will Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig die Medienkompetenz von Schülern stärken. Die SPD-Politikerin sagte anlässlich des heutigen "Safer Internet Day", es sei wichtig, dass Medienkompetenz in der Schule dazugehöre wie Deutsch und Mathe. Schwesig besuchte eine Berliner Oberschule, an der es ein eigenes Unterrichtsfach "Medien und Kommunikation" gibt. Schüler diskutieren dabei unter anderem, wie sie ihre Privatsphäre online schützen können.

Gurlitts Sammlung größer als gedacht: weitere Bilder in Salzburg

Der Fall Gurlitt wartet noch einmal mit einer Überraschung auf.

Die kostbare Sammlung des Münchners ist offenbar noch größer als bislang angenommen. Nach Angaben von Gurlitts Sprecher befanden sich auch in seinem Haus in Salzburg mehr als 60 wertvolle Werke. Darunter seien Bilder von Monet, Renoir und Picasso. Gurlitts Sprecher sagte, Experten sollten jetzt prüfen, ob bei diesen Bildern der Verdacht der Raubkunst vorliege.

Regisseur Tamadon als Feind im Gespräch mit vier Verfechtern der Islamischen Revolution

Es war als würden vier Verfechter der Islamischen Revolution mit einem Feind sprechen - und das vor laufender Kamera.

So blickt der iranische Regisseur Mehran Tamadon auf die Dreharbeiten zu seinem Film "Iranien" zurück, der gerade auf der Berlinale gezeigt wird. Darin diskutiert er mit den konservativen Politikern über die ideale Gesellschaft. Zwei Jahre lang hat er sie dazu überreden müssen. Tamadon selbst vertritt die Position einer säkularen Gesellschaft. Der Regisseur sagte im Gespräch mit Deutschlandradio Kultur, er sehe den Wert des Films schon allein darin, dass er überhaupt mit den Männern habe sprechen können. In einer Gesellschaft, wo einem das Wort verweigert werde, sei das schon viel.

Wowereit empfängt Pussy-Riot-Musikerinnen in Berlin

Im Gästebuch der Stadt Berlin ist ab heute auch die spanische Kampfparole "No passarán" zu lesen, zu Deutsch: "Sie kommen nicht durch".

Die beiden Frontfrauen der russischen Punkband Pussy Riot, Nadeschda Tolokonnikowa und Maria Aljochina, haben sie niedergeschrieben. Die Musikerinnen wurden von Berlins regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit empfangen. Tolokonnikowa und Aljochina traten bereits gestern auf der Berlinale-Filmgala "Cinema for Peace" auf. Dort war die Dokumentation "Pussy Riot - A Punk Prayer" für einen Preis nominiert.

Die Aktivistinnen waren kurz vor Weihnachten nach 20 Monaten Lagerhaft in Russland freigekommen. Sie waren wegen eines Auftritts in einer Kirche verurteilt worden.

Publizist Naumann: Deutschland ist nicht hypertolerant

Es gibt keine wertfreie Diskussion über Freiheit und Recht.

Dieser Ansicht ist der Publizist und Direktor der Barenboim-Said-Stiftung in Berlin, Michael Naumann. Er sagte im Interview mit Deutschlandradio Kultur, auch in der politischen Öffentlichkeit werde keineswegs wertfrei debattiert. Wer das glaube, sei naiv. Es gehe im Gegenteil manchmal sehr ruppig zu, wie beispielsweise in der Sarazzin-Debatte. Naumann zufolge ist Deutschland keine hypertolerante Gesellschaft. In den öffentlichen Debatten sollte man sich an den Werturteilen aber nicht stören. Vielmehr warb Naumann dafür, mit eigenen, besseren Argumenten zu kontern.

Spanien: Haftbefehle gegen chinesische Funktionäre wegen Verdachts des Völkermords in Tibet

Es ist eine sehr heikle Angelegenheit.

In Spanien wurden mehrere Haftbefehle gegen ranghohe chinesische Funktionäre erlassen, darunter auch gegen den ehemaligen Präsidenten Jiang Zemin. Der Grund: Nach Angaben von tibetischen Aktivistengruppen besteht der Verdacht des Völkermords in Tibet. Die Aktivisten hatten die Anklage selbst auf den Weg gebracht. China reagierte darauf empört. Aus dem chinesischen Außenministerium hieß es, man hoffe, dass die Angelegenheit ab sofort richtig eingeschätzt werde.

Schauspielerin Shirley Temple mit 85 Jahren gestorben

Sie wurde mit Filmen wie "Heidi" und "Die kleine Prinzessin" berühmt.

Die US-Schauspielerin Shirley Temple ist tot. Laut Medienberichten starb sie im Alter von 85 Jahren in ihrem Haus in der Nähe von San Francisco. Temple war einer der größten Kinderstars der Filmgeschichte. Später ging sie in die Politik und war unter anderem US-Botschafterin in Ghana und in der früheren Tschechoslowakei.

Ukraine: Organisatoren sagen Kiew-Biennale ab

Die Ukraine erlebt derzeit eine beispiellos schwierige Zeit, in der die Zukunft des Staates entschieden wird.

Mit diesen Worten begründet die Organisatorin der Kiewer Biennale für Zeitgenössische Kunst, Natalia Zabolotna, die Absage der Kunstmesse für dieses Jahr. Wie das Internetportal "The Art Newspaper" schreibt, hat man sich aufgrund der derzeitigen Lage entschieden, die Ausstellung auf das nächste Jahr zu verschieben. Die bereits engagierten Kuratoren, die Österreicher Georg Schollhammer und Hedwig Saxenhuber, wollen ihre Zusage auch für 2015 aufrecht erhalten, so heißt es in dem Statement.

Schweiz-Votum: Medien haben am Abstimmungserfolg ihren Anteil

In den Nachrichtensendungen werden Ausländer in erster Linie als Problem dargestellt.

So sieht es das Schweizer Forschungsinstitut Media Tenor über dessen Ergebnisse der "Tagesspiegel" berichtet. Damit habe die Berichterstattung des Landes zum Ausgang des Volksentscheids am Wochenende beigetragen. Das Institut hat die Medien-Präsenz ausländischer Bürger analysiert und kommt zu dem Ergebnis, dass mehr als 80 Prozent aller Berichte, in denen Ausländer von den Nachrichten thematisiert wurden, einen Bezug zu Asylrecht und Einanderungsfragen hatten. Unerwähnt sei dabei geblieben, dass weder Schweizer Krankenhäuser noch Forschung und Lehre ohne Ausländer denkbar seien.

Goethe-Institut in Birma wird eröffnet

Dass wir das Goethe-Institut aufmachen können, ist ein Signal für die Rückkehr Birmas in die Weltgemeinschaft.

Das sagte der Leiter der Einrichtung im birmanischen Yangon, Franz-Xaver Augustin, im Deutschlandfunk. Man erhalte die Gelegenheit in eigenen Räumlichkeiten nicht nur deutschen, sondern auch birmanischen Künstlern Ausstellungsmöglichkeiten zu bieten. Das Land sei nach 50 Jahren nahezu totaler Isolation vollkommen ausgehungert. Nach Meinung Augustins liefert das Institut vor allem kulturinteressierten und bildungshungrigen jungen Menschen eine neue Anlaufstelle. Bundespräsident Joachim Gauck wird die neue Außenstelle heute eröffnen.

Unruhen in Brasilien: Kamermann erliegt Verletzungen

Er wollte die sozialen Unruhen in Rio de Janeiro in Bildern fassen - nun ist er tot.

Wie die brasilianische Gesundheitsbehöre mitteilte, erlag der Kameramann Santiago Ilido Andrade seinen Verletzungen. Vergangenen Donnerstag war er bei Ausschreitungen zwischen Demonstranten und Einheiten der Polizei von einem Feuerwerkskörper getroffen worden. Die Proteste richten sich vor allem gegen Preiserhöhungen im Nahverkehr, die auf die Millardenausgaben für die Fußballweltmeisterschaft und die Olympischen Spiele zurückgehen. Bei den Unruhen im vergangenen Jahr wurden mindestens 117 Journalisten bei ihrer Arbeit verletzt.

Münsteraner Uni-Rektorin will Alternative zum Islam-Beirat

Seit drei Jahren soll sich der Islam-Beirat konstituieren - bislang ohne Erfolg.

Die Rektorin der Universität Münster, Ursula Nelles, sucht nun nach Angaben eines Sprechers nach Alternativen zum Beiratsmodell. Das achtköpfige Gremium soll eigentlich dem neuen Zentrum für Islamische Theologie zur Seite stehen. Vier Vertreter werden von der Hochschule gewählt, vier von Muslim-Verbänden. Doch vorgesehene Mitglieder wurden vom Bundesbildungsministerium abgelehnt oder sie verließen das Gremium im Streit über die Lehre an der Universität.

ZDF-Publikumsrat: Programmbeschwerde gegen Markus Lanz

Nach der Online-Petition folgt nun eine Programmbeschwerde.

Wie die "Süddeutsche Zeitung" schreibt, hat die "Initiative für einen Publikumsrat" eine Beschwerde beim ZDF eingereicht. Hintergrund ist die Talksendung "Markus Lanz" von Anfang Januar, in der der Moderator der Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht zu stark verbal zugesetzt haben soll. Das Vorgehen Lanz' habe gegen Programmgrundsätze und den journalistischen Ethos verstoßen. Eine Online-Petition hatten zuletzt über 230.000 Menschen unterzeichnet.

Die Initiative wirbt für die Implementierung eines Publikumrates bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten.

Sir Christopher Lee: Nicht länger zögern

"Fühlt ihr nicht unseren Schmerz? Syrien ruft um Hilfe."

Mit diesen Worten hat sich Schauspieler Sir Christopher Lee auf der Berlinale-Gala "Cinema for Peace" an seine Kollegen genannt. Er zitierte aus einem Brief einer 17-jährigen Syrerin. Das Gala-Publikum bedachte er mit Kritik: Viele der Anwesenden zögerten, sich mit Herz und Kopf zu engagieren, sagte Lee. Der Schauspieler erhielt den Ehrenpreis für sein jahrelanges politisches Engagement. "Cinema for Peace" wurde nach den Terroranschlägen des 11. Septembers 2001 ins Leben gerufen und ehrt Menschen, die sich für eine friedlichere Welt einsetzen.

Zubin Mehta zum Ehrendirigenten der Berliner Staatskapelle ernannt

Zubin Mehta ist jetzt Ehrendirigent der Berliner Staatskapelle.

Der in Indien geborene Künstler erhielt den Titel nach einem Konzert mit dem Chef der Staatskapelle, Daniel Barenboim. Mehta hat seit 1995 die Staatkapelle bei 28 Opernvorstellungen und 14 Konzerten dirigiert. Der 77-Jährige sagte, er wolle mit dem Orchester und seinem Freund Barenboim, den er seit fast 60 Jahren kenne, noch viele Jahre musizieren.

Rumänischer Staatschef muss nach Roma-Beleidigungen zahlen

Die Botschaft sei klar: Jeder kann für diskriminierende Roma-Äußerungen bestraft werden - auch ein Staatschef.

So äußert sich Marian Mandache, Chef der rumänischen Roma-Organisation "Romani Criss", im Radiosender RFI. Hintergrund ist die Verhängung einer Strafe über 136 Euro gegen den rumänischen Präsidenten Traian Basescu. Dieser hatte auf einer Pressekonferenz Roma als arbeitsscheu bezeichnet und hinzugefügt, dass viele von ihnen traditionell vom Stehlen leben würden.

Nachdem sich die Antidiskriminierungsbehörde zunächst nicht mit den Äußerungen auseinandersetzen wollte, erwirkte die Organisation "Romani Criss" ein Verfahren gegen den Staatspräsidenten.

US-Footballliga NFL debattiert über homosexuelle Sportler

Auch in der US-Footballliga wird jetzt über homosexuelle Sportler debattiert.

Denn gerade hat der Nachwuchsstar Michael Sam seine Homosexualität öffentlich gemacht. Er sei ein offener, stolzer, schwuler Mann, sagte er der "New York Times". Grund genug für Amerikas First Lady, Michelle Obama, zu twittern, der Sportler sei "eine Inspiration für uns alle". Michael Sam spielt derzeit noch nicht in der NFL, er gilt aber als aussichtsreicher Kandidat für die Profiliga. Ein Football-Funktionär sagte in einem Interview, es sei kein kluger Schachzug gewesen, an die Öffentlichkeit zu gehen.

Lena Dunham steigt ins Literaturbusiness ein

Lena Dunham ist Schauspielerin, Drehbuchautorin, Produzentin und Regisseurin - nun will sie auch noch ins Literaturgeschäft einsteigen.

Auf ihrem Twitter-Account kündigte die erst 27-Jährige an, ihr Buch werde Anfang Oktober unter dem Titel "Not that kind of Girl" erscheinen. Laut "New York Times" soll sie vom Verlag Random House bereits vorab 3,5 Millionen Dollar erhalten haben. Dunham wurde weltweit mit ihrer TV-Serie "Girls" berühmt. Das "Time Magazine" zählt sie zu den einflussreichsten Personen weltweit.

Russische Internet-Suchmaschine "Yandex" expandiert nach Deutschland

"Google" bekommt in Deutschland weitere Konkurrenz.

Die russische Internet-Suchmaschine "Yandex" eröffnet nach Angaben des Branchendienstes "Heise" demnächst eine Niederlassung in Berlin mit bis zu 130 Mitarbeitern. Diese sollen vor allem mit der Weiterentwicklung des Kartendienstes "Yandex Maps" beschäftigt sein. "Yandex" ist in Russland Marktführer und weltweit die Nummer vier hinter Google, der chinesischen Suchmaschine Baidu sowie Yahoo.

London: Kirche nimmt als Spende auch Bitcoins

Statt Pfund in den Klingelbeutel, gibt es virtuelle Bitcoins.

Britischen Medienberichten zufolge, können Besucher der anglikanischen St. Martins Kirche in Zukunft mit der digitalen Währung zahlen. Neben der Kollektenbox hänge ein Barcode mit dessen Hilfe die Kirchgänger ihre Spenden anweisen könnten. Bitcoin ist eine virtuelle Währung, die in eigenen Börsen gehandelt und in reale Währung eingetauscht werden kann.

Ajaccio: Napoleons Stuhl bei Sitzversuch beschädigt

Sie konnte dem Reiz nicht widerstehen, sich auf den berühmten Stuhl zu setzen.

Wie jetzt bekannt wurde, hat eine französische Museumsmitarbeiterin einen historischen Holzklappstuhl beschädigt. Der 200 Jahre alte, mit rotem Leder bezogene Stuhl hatte dem französischen Kaiser Napoleon während seiner Feldzüge als Sitzgelegenheit gedient. Bei ihrem Versuch auf dem Klappstuhl Platz zu nehmen, hatte die Konstruktion unter ihr nachgegeben. Wie der Museumsdirektor des französischen Museums in Napoleons Geburtsstadt Ajaccio mitteilte, wurde der Schaden mittlerweile behoben.

Landschaftskünstlerin Nancy Holt mit 75 Jahren gestorben

Sie war eine der wichtigsten Vertreterinnen der sogenannten "Land Art".

Die amerikanische Künstlerin Nancy Holt ist nach Medienangaben im Alter von 75 Jahren in New York gestorben. Sie wurde weltweit bekannt durch ihre Installationen in freier Natur. So schuf sie mit den sogenannten "Sun Tunnels" in einer Wüste im US-Bundesstaat Utah Betonröhren, die wie riesige Fernrohe den Blick auf Teile der Landschaft fokussieren. Nancy Holt war auch mit Installationen im städtischen Bereich und mit Videokunst erfolgreich.

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Fazit

Margaret Atwood wird 80Humanistin und hellsichtige Mahnerin
Die kanadische Schriftstellerin Margaret Atwood (picture alliance / AP / Invision / Arthur Mola)

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