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Kulturnachrichten

Samstag, 31. Dezember 2016

"Bambi"-Zeichner gestorben

Tyrus Wong wurde 106 Jahre alt

Disney-Zeichner Tyrus Wong ist im Alter von 106 Jahren gestorben. Das teilte das Walt Disney Museum in San Francisco mit. Der aus China stammende Künstler hatte die ersten Skizzen für den Zeichentrick-Film "Bambi" geliefert. Außerdem fertigte er hunderte Mickey-Mouse-Zeichnungen für Disney. In einer Mitteilung des Museums hieß es: "Obwohl Tyrus nur drei Jahre zwischen 1938 und 1941 bei den Walt Disney Studios arbeitete, kann sein Einfluss auf die künstlerische Gestaltung des Zeichentrickfilms Bambi nicht überbewertet werden".

Bereits 50.000 Besucher bei Luther-Panorama in Wittenberg

Yadegar Asisi schuf das Werk zum Reformations-Jubiläum

Das Panoramabild "Luther 1517" in Wittenberg hat in den ersten zwei Monaten schon 50.000 Besucher angezogen. Damit sind die Erwartungen des Veranstalters übertroffen worden. Das Kunstwerk von Yadegar Asisi stellt den Alltag in Wittenberg zur Zeit der Reformation dar. Es ist Teil der zahlreichen Veranstaltungen zum 500jährigen Reformationsjubiläum.

Erster Beatles-Manager ist tot

Allan Williams starb im Alter von 86 Jahren

Der erste Manager der Beatles, Allan Williams, ist tot. Er starb im Alter von 86 Jahren, wie der Jacaranda Club in Liverpool auf Facebook mitteilte. Der Club schrieb, die Erinnerung an Williams werde durch jede Band weiterleben, die auf der berühmten Bühne des Clubs auftrete. Williams war fast 60 Jahre lang Teil der Liverpooler Musikszene. Der damalige Clubeigentümer sorgte laut "Guardian" dafür, die Beatles 1960 auf die für die Band so wichtige und prägende Reise nach Hamburg zu bringen. Williams erledigte auch ihre ersten Buchungen.

"Sounddown" für Hamburger Elbphilharmonie

Spektakel und digitale Spiele zur Eröffnung

Mit Lichtspektakeln und einem digitalen "Sounddown" sollen ab dem 1. Januar die letzten knapp eine Million Sekunden bis zur Eröffnung der Hamburger Elbphilharmonie am 11. Januar heruntergezählt werden. Unter dem Motto "Musik in Sicht" werden zahlreiche Gebäude, Werbeflächen und Plätze in Hamburg jeden Tag in einer anderen Farbe illuminiert, mit Plakaten verziert oder beflaggt, wie die HamburgMusik Betriebsgesellschaft am Freitag mitteilte. Darunter sind der Helmut-Schmidt-Airport, der Michel, der Jungfernstieg und die Elbphilharmonie selbst. Unter dem Motto "Wir zählen schon die Sekunden" werden auf einem Riesenposter rund 300 Fotos aus Sounddown-Aufnahmen vorgestellt, die bereits aus den USA, China, Japan, Österreich und aus der Metropolregion Hamburg eingereicht wurden. Das Plakat ist begleitend zum Eröffnungsfestival der für 789 Millionen neu errichteten Elbphilharmonie noch bis zum 31. Januar zu sehen.

Klage gegen Deutschen Journalisten-Verband abgewiesen

Gericht bestätigt Verlagskündigung

Das Landgericht Bonn hat eine Klage gegen den Deutschen Journalisten-Verband (DJV) wegen der Verbandszeitschrift "journalist" abgewiesen. Nach fast 50 Jahren hatte sich der Verband entschieden, das Magazin nicht mehr im Verlag Rommerskirchen im rheinland-pfälzischen Remagen erscheinen zu lassen. Dagegen hatte der Verlag geklagt und Entschädigung verlangt. Das Landgericht wies die Klage ab und stellte klar, dass die Kündigung wirksam gewesen sei. Wie ein Gerichtssprecher berichtete, entschied das Gericht außerdem, dass die Marke "journalist" dem DJV gehört und der Verlag sie nicht ohne dessen Zustimmung verwenden darf. Der DJV-Vorsitzende Frank Überall reagierte erleichtert. "Ich finde es nach wie vor bedauerlich, dass es in diesen Fragen überhaupt einer gerichtlichen Klärung bedurfte", teilte er mit. "Nun hoffe ich, dass endlich Rechtsfrieden hergestellt ist."

Nobelpreisträger-Kritik an Myanmar

Sie fordern ein Eingreifen der Vereinten Nationen

Mehr als ein Dutzend Friedensnobelpreisträger haben ein Eingreifen der Vereinten Nationen gegen die Verfolgung einer muslimischen Minderheit in Myanmar gefordert. Sie erklärten in einem offenen Brief, gegen die Rohingya würden ethnische Säuberungen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verübt. Die Gewalt zeige Merkmale eines Völkermordes. In dem Brief an den Weltsicherheitsrat heißt es, San Suu Kyi, die zur Regierung von Myanmar gehört und selbst Friedensnobelpreisträgerin ist, wisse darum, habe bislang aber nichts unternommen, um den Rohingya umfassende Bürgerrechte zu gewähren. Der Sicherheitsrat müsse eine Dringlichkeitssitzung abhalten. Das Geschehen in Myanmars Teilstaat Rakhine trage "alle Anzeichen von Tragödien aus jüngerer Vergangenheit wie die in Ruanda, Darfur, Bosnien und dem Kosovo", kritisieren die Verfasser. Zu ihnen gehören der südafrikanische TheologeTutu, die iranische Menschenrechtsanwältin Ebadi und der Wirtschaftswissenschaftler Yunus aus Bangladesch.

Kai Diekmann verlässt Medienhaus Axel Springer

Er beendet zum 31. Januar seine Tätigkeit

Der Herausgeber der "Bild"-Gruppe, Kai Diekmann (52), verlässt das Medienhaus Axel Springer. Er wird mit Wirkung zum 31. Januar 2017 seine Tätigkeit auf eigenen Wunsch beenden und aus dem Verlag ausscheiden, wie Springer in Berlin mitteilte. Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender Axel Springer, sagte, es sei vor allem Diekmann zu verdanken, dass BILD heute Trendsetter des digitalen Journalismus sei. In 16 Jahren an der Redaktionsspitze sei es ihm gelungen, BILD inhaltlich und strukturell stets weiterzuentwickeln. Kai Diekmann kam 1985 zu Axel Springer, um eine Ausbildung an der Axel Springer Journalistenschule zu absolvieren. Seitdem ist er mit kurzen Unterbrechungen für das Unternehmen tätig: unter anderem als stellvertretender Chefredakteur B.Z. sowie als BILD-Politikchef und Chefredakteur der WELT AM SONNTAG, bevor er 2001 die BILD-Chefredaktion übernahm und später zusätzlich zum Herausgeber der gesamten BILD-Gruppe berufen wurde. Ende 2015 übernahm er als Herausgeber die Führung der Chefredakteure.

Forscher erstellen riesiges Himmelslexikon

Drei Milliarden Himmelsobjekte in der Datenbank

Astronomen haben ein riesiges digitales Nachschlagewerk für Milliarden von Sternen, Galaxien und anderen Himmelsobjekten erstellt. Das Himmelslexikon, die "weltweit größte digitale Himmelsdurchmusterung", basiert auf Beobachtungen des Teleskop-Systems "Pan-Starrs". Das Großteleskop mit einer extrem leistungsfähigen Kamera durchforstete dafür seit 2010 über vier Jahre hinweg den Nachthimmel. Weitere drei Jahre benötigten die Forscher, um die gesammelten Daten zu katalogisieren, berichtete Hans-Walter Rix, Direktor des am Projekt beteiligten Max-Planck-Instituts für Astronomie in Heidelberg. Insgesamt wurden drei Milliarden Himmelsobjekte in die Datenbank eingespeist. Die Wissenschaftler erhoffen sich davon unter anderem weitere wichtige Hinweise auf die Entstehung des Universums.

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