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Kulturnachrichten

Montag, 26. Dezember 2016

Trauer um Popstar George Michael

Der britische Sänger wurde 53 Jahre alt.

Nach Angaben seines Managers starb er an Weihnachten an Herzversagen. Seine Karriere begann George Michael, dessen richtiger Name Georgios Kyriakos Panagiotou lautete, mit seinem Schulfreund Andrew Ridgeley. Sie gründeten das Duo «Wham», das in den 80-er Jahren für zahlreiche Hits sorgte. Bekanntestes Lied aus dieser Zeit ist «Last Christmas». Später setzte Michael seine Karriere als Solo-Musiker fort und landete 1987 mit seinem Werk «Faith» einen weiteren großen Erfolg. George Michael haderte lange damit, seine Homosexualität verstecken zu müssen, die dann nach einer Festnahme in den 1990er Jahren in den USA publik wurde. Insgesamt verkaufte Michael in seiner Karriere fast 100 Millionen Alben. Zahlreiche Popstars drückten in den sozialen Netzwerken ihre Verehrung für Michael aus: Madonna schrieb auf Twitter: "Mach's gut mein Freund! Noch ein großer Künstler verlässt uns. Kann sich 2016 jetzt bitte verpissen."

Grütters will Debatte um Einheitsdenkmal neu aufrollen

Kulturstaatsministerin will breiten gesellschaftlichen Konsens

Die Diskussion um ein Denkmal für die Deutsche Einheit sollte nach Ansicht von Kulturstaatsministerin Monika Grütters noch einmal ganz neu aufgerollt werden. "Wir sollten uns weder auf einen Entwurf noch auf einen Standort festlegen, sondern noch einmal offen diskutieren", sagte die CDU-Politikerin der dpa. Wichtig sei es, einen breiten gesellschaftlichen Konsens zu finden. Als Ort kämen ihrer Ansicht nach erneut sowohl Berlin als auch Leipzig infrage - die Stadt der Montagsdemonstrationen. Dort war das Denkmal nach einem Dauerstreit 2014 auf Eis gelegt worden. In Berlin hatte der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags die geplante begehbare "Waage" aus Kostengründen gestoppt.

US-Kritiker loben Film "Toni Erdmann"

"Lustigste deutsche Komödie"

Die Spitzenkritiker amerikanischer Zeitungen und Branchenblätter sind zum US-Kinostart voller Lob für die Vater-Tochter-Komödie von Maren Ade. Es sei die "bei weitem lustigste fast dreistündige deutsche Komödie, die Sie je sehen werden", schreibt die "New York Times". Die Schauspieler Peter Simonischek und Sandra Hüller würden "außergewöhnlich natürliche, unglaublich mutige" Darbietungen geben. Dem "Hollywood Reporter" zufolge könnte der "allererste, wirklich lustige" Komödien-Export aus Deutschland an den ausländischen Kinokassen erfolgreich sein. Die Zuschauer würden bei der trocken erzählten Geschichte regelrecht durchdrehen, schreibt das "New York Magazine". "Toni Erdmann" läuft am Weihnachts-Wochenende zunächst in einer Handvoll Kinos in Los Angeles und New York an. Mitte Januar bringt der US-Verleih Sony Pictures Classics die Tragikomödie in ganz Nordamerika heraus.

Spanischer Szenenbildner Gil Parrondo tot

Zweifacher Oscar-Preisträger wurde 95 Jahre alt

Die spanische Filmakademie teilte den Tod des vielfach ausgezeichneten Künstlers am Samstagabend mit. Parrondo hatte für die Szenenbilder in «Patton - Rebell in Uniform» und «Nikolaus und Alexandra» 1970 und 1974 je einen Oscar gewonnen. Außerdem war er 1972 für seine Arbeit am Film «Reisen mit meiner Tante» für einen Oscar nominiert. Parrondo wirkte an einer Vielzahl anderer Werke mit, darunter «Doktor Schiwago». In seiner Heimat heimste Parrondo für sein künstlerisches Schaffen viermal den spanischen Filmpreis «Goya» ein.

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