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Kulturnachrichten

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Jürgen Todenhöfer wird Herausgeber beim "Freitag"

Publizist übernimmt Leitung ab Januar 2017

Der Publizist und frühere CDU-Politiker Jürgen Todenhöfer wird Herausgeber der Wochenzeitung "Der Freitag". Jakob Augstein bleibt Verleger und Chefredakteur, wie er der Deutschen Presse-Agentur in Berlin bestätigte. Todenhöfer sei ein streitbarer Geist und ein unabhängiger Kopf, erklärte Augstein. Er kämpfe unermüdlich gegen Militarismus und Krieg sowie gegen die Diskriminierung anderer Kulturen. Dabei scheue er keine Auseinandersetzung und kein persönliches Risiko. Mit diesen Eigenschaften passe Todenhöfer hervorragend zum "Freitag", sagte Augstein gegenüber dem Branchendienst "Meedia". Todenhöfer war bis 2008 im Vorstand bei Hubert Burda Media. Zuletzt hatte er einen Bericht über die Terrormiliz veröffentlicht ("Inside IS"). Dafür war er 2014 in die vom "Islamischen Staat" beherrschten Gebiete im Irak gereist. Mehrfach hat der Publizist mit Äußerungen zum syrischen Präsidenten Assad oder der Strategie im Kampf gegen den Terrorismus Widerspruch geerntet. Kritiker werfen ihm Blauäugigkeit im Umgang mit seinen Interviewpartnern vor.

Protest vor russischer Botschaft gegen Krieg in Aleppo

Autoren kritisieren Tötung von Zivilisten

Nach einem Aufruf von Schriftstellern und Publizisten haben mehrere hundert Menschen vor der russischen Botschaft in Berlin gegen den Bombenkrieg in Aleppo protestiert. "Wir müssen deutlich und laut Putins Schande benennen", sagte der Autor Peter Schneider auf der Demonstration. Die Initiatoren, darunter der Regisseur Volker Schlöndorff, der Publizist und frühere Kulturstaatsminister Michael Naumann sowie die Schriftsteller Herta Müller und Friedrich Christian Delius, wollten damit "ein kleines Zeichen gegen das dröhnende Schweigen der Zivilgesellschaft zu dem systematischen Massenmord in Aleppo" setzen. Grünen-Politiker Cem Özdemir kritisierte das Schweigen der deutschen Friedensbewegung. Menschen seien zu Zehntausenden gegen die US-Invasion in Irak auf die Straße gegangen. "Wo sind die jetzt alle?", fragte Özdemir am Rande der Demonstration. Das "zynische Machtkalkül" des russischen Präsidenten Wladimir Putin richte sich nicht wie von ihm behauptet gegen die Islamisten, sondern gegen die syrische Zivilbevölkerung. Moskau unterstützt im syrischen Bürgerkrieg Präsident Baschar al-Assad mit Luftangriffen und Spezialkräften am Boden.

Teil des Mailänder Ricordi-Archivs ist online einsehbar

Bertelsmann veröffentlicht tausende Dokumente der italienischen Operngeschichte

Nach mehrjähriger Vorarbeit ist ein erster Teil des "Archivio Storico Ricordi" in Mailand für die Öffentlichkeit nutzbar. Das teilte das Gütersloher Medienunternehmen Bertelsmann mit. Ab sofort wird die ikonographische Sammlung mit mehr als 400 Porträts und 600 Bühnenbildentwürfen sowie 1000 Zeichnungen zu italienischen Opern im Internet gezeigt. Darunter sind auch Werke von Guiseppe Verdi und Giacomo Puccini. "Unser Ziel ist es, nach und nach alle wesentlichen Bestände des Archivio Ricordi digital verfügbar zu machen", kündigte Bertelsmann-Vorstandschef Thomas Rabe an. In den nächsten Jahren sollen auch Geschäftsbriefe, historische Fotografien, Poster, Libretti und Auszüge aus Partituren folgen. Das Ricordi-Archiv zählt mit mehr als 7800 Originalpartituren, darunter rund 600 Opern sowie rund 10 000 Textbüchern, zu den wichtigsten privaten Musiksammlungen.

Raubkunstverdacht bei Geige - Entschädigung empfohlen

Junge Musiker sollen mit Instrument zu Ehren der früheren jüdischen Besitzer konzertieren

Im Fall einer möglicherweise von den Nazis geraubten wertvollen Geige des Geigenbaumeisters Giuseppe Guarneri hat die Schlichtungsstelle vorgeschlagen, dass die Erben des früheren Besitzers 100 000 Euro erhalten sollen. Das hat das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste in Magdeburg bekanntgegeben. Die italienische Meistergeige aus dem 1706 hatte dem jüdischen Instrumentenhändler Felix Hildesheimer aus Speyer gehört. Er und seine Familie seien während der Nazi-Zeit in den Tod bzw. in die Emigration getrieben worden. Daher hätten die Erben Hildesheimers Anspruch auf Entschädigung. Derzeit ist die Geige im Besitz der Franz Hofmann und Sophie Hagemann Stiftung, die einen großen Aufwand betrieben hatte, um die früheren Besitzer der Geige aus dem Jahr 1706 zu finden. Die Stiftung will das Instrument hochbegabten Studenten der Nürnberger Hochschule für Musik zur Verfügung stellen will. Die Nachwuchsmusiker sollen verpflichtet werden, mit Konzerten in Speyer an die Geschichte der Familie Hildesheimer zu erinnern.

Deutsche Oper Berlin verlängert Vertrag mit Runnicles

Britischer Dirigent bleibt bis 2022

Donald Runnicles (62) bleibt bis zum Jahr 2022 Generalmusikdirektor der Deutschen Oper Berlin. Die Vertragsverlängerung wurde vom Vorsitzenden des Stiftungsrates der Stiftung Oper in Berlin, dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD), unterzeichnet. "Ich freue mich sehr, dass Donald Runnicles seinen Vertrag verlängert hat und damit die gesamte Leitungsspitze der Deutschen Oper Berlin ihre bisherige erfolgreiche Arbeit fortsetzen kann", erklärte Müller. Runnicles ist seit 2009 Generalmusikdirektor der Deutschen Oper. Er sei bewegt, dass er nun die Möglichkeit habe "die wunderbare Zusammenarbeit mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin, die 2007 mit dem "Ring des Nibelungen" begann, ab 2020 mit der Neuproduktion des "Rings" krönen zu können." Bereits im Dezember 2015 hatte der Stiftungsrat den Verlängerungen mit Opernintendant Dietmar Schwarz und dem geschäftsführenden Direktor des Hauses, Thomas Fehrle, ebenfalls bis zum Jahr 2022 zugestimmt und die Verträge verlängert.

Börsenverein schätzt jeden 4. NRW-Verlag als bedroht ein

Konsequenz aus Urteil des Bundesgerichtshofs zu Rückzahlungen

Bis zu 25 Prozent der rund 360 Verlage in Nordrhein-Westfalen sind nach Einschätzung des Börsenverbandes des Deutschen Buchhandels durch Rückforderungen der Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) in ihrer Existenz bedroht. Auf jeden Fall sei durch die finanziellen Belastungen "mit Unternehmensschließungen zu rechnen", warnte die Regionaldirektorin des Börsenvereins in NRW, Gabriele Schink, in Düsseldorf. Auch eine Reduzierung von Menge und Vielfalt der veröffentlichten Titel sei zu befürchten, heißt es in der Mitteilung. Die VG Wort fordert von deutschen Verlagen insgesamt rund 100 Millionen Euro zurück. Der Bundesgerichtshof hatte im April entschieden, dass die Verlage nicht mehr an den Millionen-Einnahmen der VG Wort aus Urheberrechten beteiligt werden dürfen. Bisher wurde das u.a. von Copyshops und Bibliotheken erhobenene Geld zwischen Autoren und Verlagen aufgeteilt.

Hannelore-Greve-Literaturpreis für Hanns-Josef Ortheil

Hamburger Autorenvereinigung ehrt Schriftsteller für dessen zeitgeschichtliche Romane

Hanns-Josef Ortheil (65) ist mit dem Hannelore-Greve-Literaturpreis 2016 der Hamburger Autorenvereinigung ausgezeichnet worden. Mit ihm werde einer der "vielseitigsten, bildungsfreudigsten deutschen Schriftsteller überhaupt" geehrt, hieß es bei der Preisverleihung in Hamburg. In Ortheils Werken sei "eine künstlerische Gestaltungskraft am Werk, die das Nacherzählen von Geschehnissen in einem ästhetischen Sinne überhöht" so das Urteil der Jury. Mit 25.000 Euro ist die Auszeichnungen eine der höchstdotierten für Schriftsteller in Deutschland. Ortheil, 1951 in Köln geboren, schreibt seit seinem achten Lebensjahr Erzählungen. Seinen Durchbruch feierte er mit dem Roman "Ferner" (1979) über die Flucht eines desertierten Soldaten. Weitere preisgekrönte Werke sind u.a. "Schwerenöter» (1987), "Agenten" (1989) und zuletzt "Die Berlinreise" (2014). Frühere Preisträger des Hannelore-Greve-Literaturpreises sind Siegfried Lenz (2004), Arno Surminski (2008), Gerhard Henschel (2012) und Herta Müller (2014).

Barenboims Musikakademie öffnet in Berlin

Plätze für 90 Studierende

Die neue Musikakademie des Dirigenten und Pianisten Daniel Barenboim öffnet offiziell an diesem Donnerstag in Berlin. Bis zu 90 Studierende aus der arabischen Welt und aus Israel sollen in dem ehemaligen Magazindepot der Staatsoper Unter den Linden ausgebildet werden und musizieren. Zusammen mit der Barenboim-Said-Akademie entsteht auch ein neuer Musiksaal, der vom amerikanischen Architekten Frank Gehry entworfen wurde. Der Saal für rund 680 Zuhörer wird ein eigenes Programm präsentieren, neben den Aufführungen der Studierenden wird auch ein reguläres Konzertprogramm mit Gastkünstlern geboten. An der Akademie kann ein staatlich anerkanntes Instrumentalstudium absolviert werden. Dazu gehören auch Fächer wie Philosophie und Ethik zum Programm. Die Akademie geht auf die Gründung des "West-Eastern-Divan Orchestra" zurück.

Soundcloud startet Abo-Dienst in Deutschland

135 Millionen Musiktitel

Der Berliner Musikdienst Soundcloud bringt sein Abo-Angebot auch nach Deutschland. Die Firma geht damit in Konkurrenz gegen die Marktführer Spotify und Apple Music. Neben den üblichen rund 30 Millionen Songs aus den Katalogen der Musikindustrie sind auf der Plattform viele Titel weniger bekannter Künstler sowie einige exklusive Aufnahmen von Stars zu finden. Insgesamt seien es 135 Millionen Titel. Bei der kostenlosen Soundcloud-Version wird Werbung eingespielt, das werbefreie Abo "Soundcloud Go"-kostet dagegen 9,99 Euro im Monat. Soundcloud hat nach eigenen Angaben 175 Millionen Nutzer. Das Unternehmen ist eines der bekanntesten Berliner Start-ups. Immer wieder wurde über einen Börsengang spekuliert, zuletzt gab es aber auch Berichte über das Interesse des Marktführers Spotify an einer Übernahme.

Redgrave: Britische Flüchtlingspolitik "beschämend"

Schauspielerin beschäftigt sich in ihrem Regiedebüt mit der Flüchtlingskrise

Die britische Schauspielerin Vanessa Redgrave hat der Regierung in London eine mangelnde Bereitschaft zur Aufnahme von Flüchtlingen vorgeworfen. "Das Beschämende ist, dass unsere Regierung, meine Regierung, alles getan hat, um Flüchtlingskindern den Zugang zu den ihnen zustehenden internationalen Schutzrechten zu verwehren", sagte Redgrave in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP. Anlass war die Premiere ihres Regiedebüts, einem Film über die Flüchtlingskrise. Im Gegensatz zur britischen Regierung zeigten die Bürger eine große Hilfsbereitschaft, betonte die 79-Jährige. "Die Menschen in Großbritannien sind bereit zu helfen." Sie hoffe, mit ihrem Film dazu beizutragen, dass die Hilfsbereitschaft von Dauer sei. In ihrem Regiedebüt "Sea Sorrow" thematisiert Redgrave Flüchtlingsschicksale in Europa im vergangenen Jahrhundert und zieht dabei Parallelen zwischen der rigiden britischen Flüchtlingspolitik in den 30er-Jahren und heute.

Islam-Stiftung in Frankreich gestartet

Idee nach Anschlägen in Nizza und Saint-Etienne-du-Rouvray

In Paris ist die Stiftung für den Islam in Frankreich an den Start gegangen. Die nicht konfessionelle Stiftung solle Kultur- und Bildungsprojekte finanzieren, berichtet die französische Zeitung "La Croix". Die Stiftung sei wichtig, weil damit kulturelle Projekte von Moscheen finanziert werden könnten, so der Präsident des islamischen Dachverbandes "Conseil francais du culte musulman" (CFCM), Anouar Kbibech. Der Stiftungsrat trifft sich am Donnerstag, um über erste Förderprojekte zu beraten. Geleitet wird er vom früheren Innenminister Jean-Pierre Chevenement. Die Stiftung wird von Spenden getragen. Drei große Unternehmen, darunter die französische Bahn SNCF und der Flughafen Paris, haben bereits finanzielle Unterstützung zugesagt. Die Idee für die Stiftung hatte Premierminister Bernard Cazeneuve im August. Er hatte nach den Anschlägen in Nizza und Saint-Etienne-du-Rouvray eine solche Einrichtung für den Islam in Frankreich gefordert. Mit rund 4 Millionen Menschen sind Muslime unter den 66 Millionen Bürgern Frankreichs die zweitgrößte Religionsgemeinschaft nach dem Christentum.

Kulturrat: Künstlerische Fächer leiden unter Pisa

"Pisa-Tests dürfen nicht zum Mantra werden"

Künstlerische Fächer leiden unter Pisa – das stellt der Deutsche Kulturrat fest mit Blick auf das Ergebnis der Schulvergleichsstudie, die heute vorgestellt wurde. Zwar halten die 15-jährigen deutschen Schüler mit Rang 10 unter 35 OECD- Staaten ihre Position über dem Durchschnitt. Eine weitere Verbesserung ist aber nicht in Sicht. Und das trotz der Konzentration auf die Bereiche Lesen, Mathe und Naturwissenschaften. Olaf Zimmermann vom Deutschen Kulturrat findet, dass Pisa mit Fokus auf die vermeintlich harten Fächer nicht zum Mantra werden dürfe: "Wenn ich mich immer nur mit diesem abfragbaren Wissen beschäftige, kommen die Künste unter die Räder. Eine negative Folge der Pisa-Tests ist, dass alles, was an künstlerischen Fächern in der Schule existiert, immer bedeutungsloser geworden ist, weil nur noch die Fächer in der Bedeutung gewachsen sind, die bei Pisa wichtig sind." Allzu oft werde vergessen, dass die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, die Pisa steuert, der Zusammenschluss marktwirtschaftlich orientierter Länder sei, die sich der Förderung des Wirtschaftswachstums verschrieben habe. Bildung diene dazu, diese Ziele zu verwirklichen.

Flechtheim-Erben verklagen Bayern in den USA

Der Freistaat habe sich einer gütlichen Einigung verweigert

Im Streit um die Rückgabe von möglicher NS-Raubkunst haben die Erben des legendären jüdischen Kunsthändlers Alfred Flechtheim den Freistaat Bayern vor einem US-Gericht verklagt. Der deutsche Anwalt der Erben, Markus H. Stötzel, sagte der Deutschen Presse-Agentur in Berlin, seine amerikanischen Kollegen hätten die Klage beim Bundesbezirksgericht für New York Süd eingereicht. Die Erben erheben Anspruch auf acht wertvolle Gemälde, die zum Bestand der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen gehören. Sie werfen dem bayerischen Kultusminister Ludwig Spaenle vor, sich einer gütlichen Einigung zu verweigern. Seit Jahren gibt es um das Flechtheim-Erbe Streit.

Nominierungen für die Grammy-Verleihung

Adele und Beyoncé sind Favoriten

Die britische Sängerin Adele und R&B-Star Beyoncé sind die großen Favoriten für die Grammy-Verleihung im kommenden Jahr. Beide wurden am Dienstag in den drei wichtigsten Kategorien des Musikpreises nominiert: Album des Jahres, Aufzeichnung des Jahres und der Komponistenpreis Song des Jahres. Der frühere Teenie-Star Justin Bieber und die dänische Popgruppe Lukas Graham sind jeweils in zwei dieser drei Königskategorien vorgeschlagen. Die Grammys werden am 12. Februar in 83 Kategorien verliehen. US-Late-Night-Moderator James Cordon wird die 59. Auflage der Show im Staples Center in Los Angeles präsentieren.

Gericht bestätigt Auslieferungsverbot im Fall Polanski

Polnische Richter: Vermutlich kein fairer Prozess in den USA

Der Oberste Gerichtshof Polens hat der Überstellung von Starregisseur Roman Polanski an die US-Justiz eine weitere Absage erteilt. Wie das Gericht bekanntgab, wiesen die drei Richter einen entsprechenden Antrag von Justizminister Zbigniew Ziobro zurück. Ziobro hatte gefordert, die Ablehnung eines Auslieferungsgesuchs zu annullieren. Ein unteres Gericht in Krakau hatte das Gesuch zurückgewiesen, weil der 83-jährige Polanski eine Haftzeit abgeleistet habe und nach Ansicht der Richter vermutlich keinen fairen Prozess in den USA bekommen würde, wenn er ausgeliefert würde. Die US-Behörden haben eine Auslieferung Polanskis wegen eines Sexualverbrechens vor fast 40 Jahren beantragt. Der Regisseur von Filmen wie "Der Pianist", "Chinatown" und "Tanz der Vampire" hatte sich 1977 schuldig bekannt, bei einem Fotoshooting in Los Angeles Sex mit einer 13-Jährigen gehabt zu haben. Er war aber nach 42 Tagen im Gefängnis außer Landes geflohen. Polanski hat die polnische und französische Staatsbürgerschaft. Er lebt in Paris, reist aber oft nach Polen, wo er aufgewachsen ist.

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