Mittwoch, 23.10.2019
 

Kulturnachrichten

Dienstag, 8. Dezember 2015

Einbruch im Atelier von Markus Lüpertz

Der Schadenswert liegt im sechsstelligen Bereich

Am vergangenen Wochenende ist in das Atelier von Markus Lüpertz eingebrochen worden. Das meldet heute die Polizei Brandenburg. Als am Montag vormittag ein Assistent des Künstlers das Atelier in Teltow betreten wollte, waren die Türen und Fenster aufgebrochen. 30 Zeichnungen, Aquarelle und Grafiken sowie zwei Skulpturen wurden gestohlen, der Schadenswert liegt im sechsstelligen Bereich. Markus Lüpertz war zu dem Zeitpunkt verreist.

Harald Schmidt beim neuen "Tatort"-Team dabei

Der Schwarzwald bekommt einen eigenen Tatort, Harald Schmidt mimt Kriminaloberrat

Entertainer Harald Schmidt (58) spielt bald regelmäßig im "Tatort" mit. Als Kriminaloberrat Gernot Schöllhammer wird er den Vorgesetzten der Ermittler im neuen SWR-Krimi darstellen. Dabei soll es aber ernst zugehen. "Das ist ja nachprüfbar: Ich habe mich vom Lustigen verabschiedet", versicherte Schmidt am Dienstag in Stuttgart. Schmidt hat neben seinen Shows schon häufig TV-Rollen angenommen, etwa bei "Traumschiff", "SOKO Stuttgart" und "Wilsberg". Er habe dem SWR "sofort zugesagt", sagte Schmidt, weil es logisch sei: "Tatort ist das Einzige, das ich noch nicht gespielt habe." Kommissar sei er bisher weder im TV noch auf der Bühne gewesen. Schauplätze des neuen SWR-"Tatorts" sind Freiburg und der Schwarzwald. Die Schauspieler Eva Löbau (43) und Hans-Jochen Wagner (46) werden als Franziska Tobler und Friedemann Berg auf Verbrecherjagd gehen.

Zentrum Kulturgutverluste bewilligt vier Millionen Euro Fördergeld

36 neue Anträge wurden genehmigt

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste stellt in diesem Jahr insgesamt 4 Millionen Euro für die Herkunftsforschung von sogenannter Raubkunst bereit. 1,3 Millionen sind bereits vergeben worden - heute kamen 2,7 Millionen dazu. 36 neue Anträge von Museen, Bibliotheken, wissenschaftlichen Institutionen und Archiven wurden genehmigt, teilte das Zentrum in Magdeburg mit. Gefördert werden derzeit unter anderem das Bayerische Nationalmuseum München, das Übersee-Museum Bremen, die Stadtbibliothek Bautzen, das Jüdische Museum Berlin und das Völkerkundemuseum Heidelberg. Das im Januar als Stiftung gegründete Zentrum ist Ansprechpartner zu Fragen unrechtmäßiger Entziehungen von Kulturgütern in Deutschland im 20. Jahrhundert, fördert die Provenienzforschung und dokumentiert Kulturgutverluste in seiner Datenbank „Lost Art".

Marathonlesung von "Krieg und Frieden" in Russland

Rund 1300 Menschen lesen 60 Stunden lang aus Leo Tolstois Roman

Seit 10.00 Uhr morgens Ortszeit (08.00 Uhr MEZ) lösen sich Schauspieler, Politiker, Sportler und unbekannte Tolstoi-Fans in ganz Russland beim Vorlesen des Monumentalwerks "Krieg und Frieden" ab, mehrere Radio- und Fernsehstationen übertrugen direkt das Ereignis. Das im Rahmen des russischen Jahres der Literatur ins Leben gerufene Projekt soll bis Freitag dauern. Die Idee zu der Mammutlesung hatte Fekla Tolstaja, die Ururenkelin des 1910 verstorbenen russischen Schriftstellers. "Tolstoi bringt unser ganzes Land zusammen, nicht weniger, als es unsere Grenze oder unsere Währung tut", sagte die Fernsehmoderatorin der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Tolstoi hatte das vierteilige Werk aus der Zeit der Napoleonischen Kriege zwischen 1863 und 1869 geschrieben. Der Roman zählt zu den bedeutendsten Werken der Weltliteratur und wurde bereits mehrfach verfilmt.

Leipzig präsentiert Völkerschlachtdenkmal für Blinde

Modell darf von Blinden und Sehbehinderten ertastet werden

In Leipzig ist heute ein detailgetreues Modell des Völkerschlachtdenkmals präsentiert worden. Blinde und sehbehinderte Besucher sollen sich so ein besseres Bild von der Gestalt und dem Aufbau des Bauwerks machen können, teilte das Stadtgeschichtliche Museum mit. Das dreidimensionale Modell wurde im Maßstab von 1:100 angefertigt und ist damit fast einen Meter hoch. Mit seinen 91 Metern gilt das 1913 eingeweihte Völkerschlachtdenkmal auch heute noch als eines der größten Denkmäler in Europa. Auch ein Blick ins Innere des Völkerschlachtdenkmals wird dem Besucher zur Orientierung im Monument gewährt. Ähnlich wie bei einer angeschnittenen Torte ist das Modell an einer Stelle geöffnet. Blinde und sehbehinderte Menschen können so auch die Figuren, Verzierungen und verschiedenen Ebenen des Gebäudes ertasten.

Lyriker Christopher Middleton gestorben

Middleton wurde 89 Jahre alt

Der britische Lyriker und Übersetzer Christopher Middleton ist tot. Middleton sei bereits am 30. November im Alter von 89 Jahren gestorben, teilte die Berliner Akademie der Künste heute mit, deren Mitglied Middleton seit den 70er Jahren war. Middletons tiefes, umfangreiches und außerordentlich persönliches Werk fange in souveräner Weise die Erfahrungen einer Generation ein, erklärte der schwedische Schriftsteller Lars Gustafsson, ebenfalls Akademie-Mitglied. "In seinen Analysen von Rilke, Hölderlin und Goethe zeigte er sich als ihr inspirierter Dolmetscher und wurde zum Freund der toten Dichter."

Ehrenpreis der Europäischen Filmakademie für Michael Caine

Caine erst dritter Preisträger nach Manoel de Oliveira und Michel Piccoli

Der britische Schauspieler Michael Caine (82) wird bei der Gala zum Europäischen Filmpreis am Samstag mit einem Ehrenpreis ausgezeichnet. Caine, der für seine Rolle in "Ewige Jugend" auch als bester Darsteller nominiert ist, erhält den Preis des Präsidenten der Europäischen Filmakademie (EFA) und des Akademie-Vorstands. "Wir sind zu der Entscheidung gelangt, dass es längst überfällig war, Sir Michael Caine einen besonderen Tribut zu zollen", erklärten EFA-Präsident Wim Wenders und die EFA-Vorstandsvorsitzende Agnieszka Holland. Die Auszeichnung sei in der fast 30-jährigen Geschichte des Europäischen Filmpreises bislang nur zweimal vergeben worden: an EFA-Gründungsmitglied Manoel de Oliveira und an den französischen Schauspieler Michel Piccoli. Der Europäische Filmpreis wird am Samstag (12. Dezember) bei einer Gala in Berlin verliehen.

Papst Franziskus eröffnet Heiliges Jahr

In den 348 Tagen des Außerordentlichen Heiligen Jahres erwartet Rom 33 Millionen Besucher

Mit einer schlichten Zeremonie hat Papst Franziskus am Dienstag das Außerordentliche Heilige Jahr eröffnet. Keine symbolischen Hammerschläge wie in der Vergangenheit, auch kein Mauerabbruch, bei dem 1975 Papst Paul VI. beinahe von herabfallenden Steinen getroffen wurde. Stattdessen stieß der Papst die beiden Flügel des rechten Eingangsportals zum Petersdom auf, das sonst vermauert ist. Im stillen Gebet verweilte er auf der Schwelle. Dann durchschritt er als erster die Heilige Pforte und eröffnete damit das Jubiläum der Barmherzigkeit. Mit Bedacht hat Papst Franziskus den Beginn des Heiligen Jahres auf den 8. Dezember gelegt. An diesem Tag vor 50 Jahren endete das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965). Das Jubiläumsjahr solle den Elan des Konzils und seiner Öffnung zur Welt und den Menschen hin neu beleben, forderte er in seiner Predigt. Und zugleich soll das Heilige Jahr unter den Leitthemen von Umkehr und Versöhnung stehen - und insbesondere von Barmherzigkeit, einem Kernanliegen des Pontifikats. Mehr als 50.000 Menschen nahmen bei leichtem Nieselregen an der Eröffnungsmesse auf dem Petersplatz teil, die unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen stattfand. Seit Sonntag gilt für Rom und vor allem die Umgebung des Vatikan die höchste Alarmstufe.

Konzertsaal soll im Münchner Osten gebaut werden

Inbetriebnahme bis Ende 2021

Entscheidung in der Dauerdebatte um einen neuen Münchner Musiksaal: Das neue Konzerthaus soll nach dem Willen des bayerischen Kabinetts im Osten der Stadt gebaut werden. Der Ministerrat einigte sich auf das Werksviertel am Ostbahnhof als künftigen Standort. Ein Grund für die Entscheidung sei "die zeitliche Verfügbarkeit mit einer möglichen Inbetriebnahme bis Ende 2021", teilte die Staatskanzlei mit. Außerdem berge der Bau im Münchner Osten auf dem Gelände einer ehemaligen Knödel-Fabrik ein geringeres finanzielles Risiko als ein Bau im Westen der Stadt auf dem Gelände einer alten Paketposthalle. Die beiden Alternativen hatten zur Wahl gestanden, ein Votum für das Werksviertel war im Vorfeld erwartet worden. Der neue Konzertsaal, um den seit Jahren gerungen wird, soll vor allem dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks eine Heimat geben.

Achenbach-Sammlung beschert Auktionshaus Rekord

Werke von Gerhard Richter und Jörg Immendorff unter dem Hammer

Das Kölner Auktionshaus Van Ham hat bedingt durch die Versteigerung von Kunstwerken aus der Sammlung Achenbach in diesem Jahr Rekordgewinne erzielt. Allein die Achenbach Kunstauktionen im Juni und September erreichten ein Gesamtergebnis von rund 10,5 Millionen Euro, wie das Auktionshaus in Köln mitteilte. Diese Versteigerungen von 2.400 Werken zeitgenössischer Kunst aus dem Besitz des wegen Betruges verurteilten Düsseldorfer Kunstberaters hätten neben anderen Versteigerungen zum Gesamtumsatz in Höhe von mehr als 39 Millionen Euro beigetragen. Das bedeute einen Zuwachs um 33 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Düsseldorfer Kunstberater Helge Achenbach war im März vom Landgericht Essen zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Der 62-Jährige hatte sich des Betrugs an vermögenden Kunden, der Urkundenfälschung und Untreue in 18 Fällen schuldig gemacht. Achenbach hatte während des Verfahrens gestanden, den 2012 gestorbenen Aldi-Nord-Erben Berthold Albrecht sowie den Pharma-Unternehmer Christian Boehringer bei Verkäufen von Kunstwerken und Oldtimern betrogen zu haben.

Debütpreis für "Blutorangen" von Verena Boos

"Mara-Cassens-Preis für den ersten Roman" für Buch über Franco-Zeit

Für ihr Romandebüt "Blutorangen" erhält die Autorin Verena Boos den mit 15 000 Euro dotierten "Mara-Cassens-Preis für den ersten Roman" des Hamburger Literaturhauses. "Dieser Roman ist große Erzählkunst und wirkt weit über das aktuelle Tagesgeschehen hinaus", wurde die Jury in einer Mittelung zitiert. Die 1977 in Rottweil geborene Schriftstellerin lebt in Frankfurt/Main. Ihr Buch erschien in diesem Jahr im Aufbau Verlag. "Blutorangen" erzählt auf drei Zeitebenen - 1939, 1990 und 2004 - die Verstrickungen des spanischen Franco-Regimes mit dem deutschen Nationalsozialismus und deren Nachwirkungen. Die Auszeichnung, die eine Leserjury vergibt und Boos am 7. Januar 2016 überreicht werden soll, wird seit 1970 verliehen. Nach Angaben des Literaturhauses ist es der höchstdotierte Preis für einen deutschsprachigen Debütroman. Wunsch der in diesem Jahr gestorbenen Stifterin Mara Cassens war es, Autoren damit zu ermöglichen, "sich für eine gewisse Zeit ganz dem Schreiben zu widmen".

Chef-Dramaturg Mackert zur Katholischen Akademie

Auch die Posten für Öffentlichkeitsarbeit und "Kunst und Kultur" werden neu besetzt

Josef Mackert (57), seit 2007 Chefdramaturg des Freiburger Stadttheaters, wechselt zum 1. März als Studienleiter für "Zukunftsfragen der Gesellschaft und Interreligiöser Dialog" an die Katholische Akademie Freiburg. Bereits zum 1. Januar wird die Theologin und Kunsthistorikerin Mareike Hartmann (37) Studienleiterin für "Kunst und Kultur". Das Personalkarussell vervollständigt Corinna Lerbs (39), bislang Öffentlichkeitsreferentin beim Deutschen Caritasverband: Sie verantwortet ab dem Jahreswechsel die Medienarbeit des katholischen Bildungshauses. Die neuen Mitarbeiter treten die Nachfolge der beiden langjährigen Studienleiterinnen Hanna Lehmann und Monika Rappenecker an. Geleitet wird die Akademie von Thomas Herkert.

Europas erstes Zentrum für verfolgte Künste öffnet

Zentrum soll bundesweiter Erinnerungsort werden

Bundestagspräsident Norbert Lammert eröffnet am Dienstagabend in Solingen Europas erstes "Zentrum für verfolgte Künste". In der im Kunstmuseum Solingen angesiedelten Einrichtung soll mit einer großen Dauerausstellung und wechselnden Präsentationen an Künstler erinnert werden, die durch ihr Werk Verfolgung und Verbot ausgesetzt waren oder sind. Dabei stehen Bildende Kunst, Literatur und Musik verschiedener Epochen und Nationalitäten im Blickpunkt.
Getragen wird das Zentrum vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) und der Stadt Solingen. Ab Mittwoch ist das Zentrum für das Publikum geöffnet.

Kolumbien und Spanien streiten um Schiffswrack

Schiffswrack aus dem 18. Jahrhundert könnte Millliardenschatz bergen

Kolumbien und Spanien beanspruchen nach der Entdeckung eines Schiffwracks in der Karibik den vermuteten Milliardenschatz jeweils für sich. Es gebe keine Zweifel, dass die "San José" Kolumbien gehöre, sagte Néstor Humberto Martínez von der kolumbianischen Antikenkommission am Montag im Radiosender Caracol. In Spanien meldete Außenminister José Manuel García-Margallo ebenfalls Ansprüche auf die spanische Galeone an. Das Schiff war 1708 nach einem Gefecht mit einem englischen Flottenverband vor der kolumbianischen Hafenstadt Cartagena gesunken. An Bord sollen Goldmünzen und Smaragde im Wert von 3 bis 17 Milliarden US-Dollar gewesen sein. Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos hatte die Entdeckung des Wracks am vergangenen Samstag bekanntgegeben. Bislang konnten Wissenschaftler allerdings nur Kanonen und Keramikgefäße mit einer Unterwasserkamera filmen. Spaniens Chefdiplomat García-Margallo kündigte an, sich um ein freundschaftliches Übereinkommen mit Kolumbien zu bemühen. Allerdings sagte er auch: "Dies war ein staatliches Schiff, und es gehört dem Staat, unter dessen Flagge es fuhr." Auch die US-Firma Sea Search Armada (SSA), die das Wrack in den 1980er Jahren als Erste geortet haben will, beansprucht einen Teil des Schatzes für sich. Jene Fundstücke, die nicht zum kolumbianischen Kulturerbe zählten, seien mit seinem Mandanten zu teilen, sagte der Anwalt des Unternehmens, Danilo Denis.

Turner-Preis für behutsames Renovierungs-Projekt

Der britische Turner-Preis für zeitgenössische Kunst geht in diesem Jahr an das Kollektiv "Assemble".

Die britische Gruppe besteht aus 18 jungen Architekten, Designern und Künstlern. Sie erhält den Preis unter anderem für ihr Renovierungs-Projekt „Granby Four Streets. Dort arbeitet das Kollektiv eng mit den Bewohnern zusammen. Bei dem Projekt geht es um die Renovierung von Reihenhäusern eines traditionellen Arbeiterviertels in Liverpool. Der Turner-Preis gilt als wichtigste britische Auszeichnung für moderne Kunst. Er ist mit 25.000 Pfund, also umgerechnet mehr als 35.000 Euro, dotiert und wird seit 1984 an Künstlerinnen und Künstler unter 50 Jahren vergeben, die aus Großbritannien stammen oder dort arbeiten.

Eagles of Death Metal nach Anschlag wieder in Paris

Kurzauftritt gemeinsam mit U2 in Paris

Knapp einen Monat nach den Terroranschlägen von Paris ist die US-Rockgruppe Eagles of Death Metal wieder in der französischen Hauptstadt aufgetreten. Die Gruppe spielte am Schluss eines U2-Konzerts am Montagabend in der AccorHotels Arena. "Dies sind unsere Brüder, unsere befreundeten Musiker, sie wurden vor drei Wochen ihrer Bühne beraubt, wir bieten ihnen heute unsere Bühne an", sagte U2-Frontmann Bono auf der Internetseite der Band. Eagles of Death Metal-Sänger Jesse Hughes rief den Tausenden Fans zu: "Paris, wir lieben dich - und wir werden den Rock'n'Roll nie aufgeben!" Zu sehen ist dies auch auf Videos, die Fans im Internet veröffentlicht haben. Die beiden Bands spielten zusammen Patti Smiths Song "People Have the Power". Die Eagles of Death Metal hatten ein Konzert im Pariser Konzertclub "Bataclan" gegeben, als islamistische Attentäter in den Saal eindrangen und 90 Menschen töteten. Bei der Terrorserie am 13. November starben insgesamt 130 Menschen.

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