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Kulturnachrichten

Samstag, 12. Dezember 2015

Unterlinden-Museum mit Isenheimer Altar neu eröffnet

Museum wurde für 35 Millionen zwei Jahre umgebaut

Das Unterlinden-Museum in Colmar im Elsass mit dem berühmten Isenheimer Altar ist nach zweijährigen Um- und Neubauarbeiten wiedereröffnet worden. Für mehr als 35 Millionen Euro wurde die Ausstellungsfläche auf etwa 8000 Quadratmeter verdoppelt. Nun gibt es Raum für moderne Kunstwerke, die bisher im Depot lagerten. Es gibt mehr Komfort für die Besucher, mit Museumsshop und Multimedia-Bereich. Offiziell wird das Museum am 23. Januar mit François Hollande und EU-Parlamentspräsident Martin Schulz eröffnet. Die größte Herausforderung war der Umzug des Isenheimer Altars. Das Meisterwerk von Matthias Grünewald (1480-1528) wurde vor zwei Jahren in seine Einzelteile zerlegt und in die nahe gelegene Dominikanerkirche transportiert. Mit etwa 180 000 Besuchern pro Jahr gehört das Museum zu den wichtigsten Kunstzentren Frankreichs außerhalb von Paris.

Twitter: Hasthtag der ägyptischen Regierung "gekidnappt

Unter #ThisIsEgypt machen Nutzer jetzt auf Verstöße des Staates aufmerksam

Unter #ThisIsEgypt sollen eigentlich Touristen nach Ägypten gelockt werden. Doch Nutzer des Kurznachrichtendiensts Twitter machen mit dem Hashtag stattdessen auf angebliche Verstöße des Staats aufmerksam. Der Hashtag wurde am Donnerstag präsentiert, um die ägyptische Tourismusindustrie wiederzubeleben. Zu der Online-Kampagne gehört ein Video, das in Ägypten hohe Wellen schlug. Zu sehen sind junge Menschen, die sich am Roten Meer, den Pyramiden und anderen Touristenattraktionen erfreuen. Gegen Ende der Aufnahmen bittet der Erzähler Zuschauer, den Hashtag ThisIsEgypt zu nutzen, damit die Welt Ägypten so kennenlerne, "wie Sie es sehen". Das Video hat zu Hunderten Posts geführt. Viele davon zeigten schlecht erhaltene Straßen, Bettler und Müllhaufen. Es wurden Artikel über Gefangene, Missbrauch durch die Polizei und das gewaltsame Vorgehen der Regierung gegen friedliche Demonstranten vor einer Kairoer Moschee im Jahr 2013 verlinkt.

Europäischen Filmpreis - "Victoria" dreifach nominiert

Die Preis-Gala findet heute in Berlin statt

In Berlin wird heute Abend der Europäische Filmpreis verliehen. Sechs Regisseure haben mit ihren Produktionen Chancen auf die Trophäe für den besten Spielfilm - darunter auch der deutsche Filmemacher Sebastian Schipper udn sein Echtzeit-Thriller "Victoria" "Victoria"-Darstellerin Laia Costa ist außerdem als beste Schauspielerin nominiert, Schipper als bester Regisseur. Christian Friedel, Titeldarsteller in "Elser - Er hätte die Welt verändert", hat Chancen als bester Schauspieler. Ebenfalls in der Kategorie "Bester Spilefilm" nominiert sind: "Eine Taube sitzt auf einem Zweig und denkt über das Leben nach" von Roy Andersson (Schweden), "The Lobster" von Yorgos Lanthimos (Griechenland), "Mustang" von Deniz Gamze Ergüven (Türkei) und "Sture Böcke" von Grímur Hákonarson (Island). Als Favorit ist mit insgesamt fünf Nominierungen - inklusive Hauptpreis für den besten Spielfilm - die Tragikomödie "Ewige Jugend" des italienischen Regisseurs Paolo Sorrentino am Start.

Youtube-Erfolgs-Trio Y-Titty trennt sich

Comedy Pioniere hatten einen eigenen Kanal

Das YouTube-Trio Y-Titty will künftig getrennte Wege gehen - nun trauern die Fans. Über soziale Netzwerke wurden etliche Danksagungen verschickt, nachdem Philipp Laude (Phil), Matthias Roll (TC) und Oguz Yilmaz (OG) in einem Video die Auflösung von Y-Titty verkündet hatten. Mit über drei Millionen Abonnenten gehört das Trio zu den Comedy-Pionieren der Videoplattform. Das Aus hatte sich angekündigt: Y-Titty hat seit fast einem Jahr pausiert. Neun Jahre nach dem Start wollen die drei Männer nun lieber eigene Projekte vorantreiben. In ihrem Video schließen die Drei nicht aus, dass sich ihre Wege in Zukunft wieder kreuzen.

Nordkoreas Girl-Band bricht Konzertreise in China ab

Aufführung ist gestrichen worden, Gründe sind nicht bekannt

Kurz vor ihrem ersten Konzert in China ist die von Nordkoreas Diktator Kim Jong Un gegründete Frauen-Pop-Band Moranbong abrupt wieder abgereist. Wie die Konzerthalle der Deutschen Presse-Agentur in Peking berichtete, sei die Aufführung "gestrichen" worden. "Ein Grund wurde nicht genannt." Die japanische Nachrichtenagentur Kyodo berichtete, Mitglieder der Band seien bei der Abreise am Flughafen gesehen worden. Die Frauentruppe sollte am Abend vor geladenen Gästen ihren ersten Auslandsauftritt haben. Die Konzertreise galt eigentlich als Zeichen für ein Tauwetter in den frostigen Beziehungen zwischen China und Nordkorea.

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