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Kulturnachrichten

Montag, 15. Dezember 2014

Kunstberater Achenbach gesteht Vorwürfe teilweise ein

Achenbach bedauert "unberechtigte Aufschläge und veränderte Rechnungen"

Dies sagte Achenbach am Vormittag im Prozess um seinen mutmaßlichen Millionenbetrug an reichen Kunden vor dem Landgericht Essen. Mit den erhöhten Preisen habe er einen "wirtschaftlichen Puffer" für Rücknahmegarantien schaffen wollen, die Albrecht versprochenen worden waren, so Achenbach. Außerdem habe er Geld wegen der Verluste seiner Monkey's-Restaurants in Düsseldorf gebraucht.
Die Staatsanwaltschaft wirft Deutschlands bekanntestem Kunstberater vor, dem verstorbenen Alidi-Eigentümer Albrecht bei 22 Kunst- und Oldtimerverkäufen um rund 23 Millionen Euro betrogen zu haben.
Achenbach wies einige der Anklagepunkte allerdings zurück.

Neuer Dresen-Film im Berlinale-Wettbewerb

Romanverfilmung "Als wir träumten" läuft als Weltpremiere

Der deutsche Regisseur Andreas Dresen startet mit der Verfilmung des Romans von Clemens Meyer auf der 65. Berlinale (5.-15.2.). Das teilten die Berliner Filmfestspiele mit. Im Rennen um den Goldenen Bären sind außerdem Filme von Terrence Malick, Peter Greenaway und Kenneth Branagh. Schauspieler wie Cate Blanchett, Natalie Portman, Stellan Skarsgard, Charlotte Rampling und Christian Bale werden ebenfalls auf der Berlinale erwartet.

Kulturrat fordert Erhalt des deutschsprachigen Programms bei der Deutsche Welle

Auch BBC sei ohne englisches Programm undenkbar

Das sagte der Präsident des Deutschen Kulturrats, Christian Höppner, der auch im Rundfunkrat der Deutschen Welle sitzt. Das deutsche Programm um englischsprachige Programme zu ergänzen sei sinnvoll, "wenn der Deutsche Bundestag hierfür dauerhaft zusätzliche Mittel zur Verfügung stellt. Aber auch nur dann!", so Höppner.
Der Intendant des deutschen Auslandssenders, Peter Limbourg, strukturiert die Deutsche Welle derzeit um. Dabei betont er immer wieder, dass sich der Sender als globaler Informationsanbieter international behaupten müsse. Sollte eine weitere Förderung des Senders nach 2016 ausbleiben, wäre auch der deutschsprachige Fernsehkanal gefährdet.
Für 2014 bis 2017 erhält die Deutsche Welle mit ihren 3.000 Mitarbeitern einen jährlichen Bundeszuschuss von rund 280 Millionen Euro, zehn Millionen mehr als 2013. Für 2015 stehen dem Sender insgesamt 295,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Rechtschreib-Papst Zehetmair sieht deutsche Sprache verkommen

Vorsitzender des Rechtschreibrates fordert Rückbesinnung auf herkömmliche Schreibtechniken

In einem Interview mit der dpa rief Hans Zehetmair dazu auf, mal wieder einen Brief zu schreiben statt eine SMS oder Whatsapp-Nachricht. Man könne sich einem Mitmenschen gegenüber nur vermitteln, wenn man ihm nicht Wortfetzen hinwerfe, sondern wenn man etwas zu Ende formuliere und damit auch zu Ende denke, sagte der ehemalige bayerische Kultusminister. Zehetmair befürchtet den Niedergang der deutschen Sprache: "Sie ist zu sehr dem Konsum gewichen, der Passivität, und ist zu wenig schöpferisch." Dazu komme noch die Verfremdung durch immer mehr Anglizismen. Diese sollten zumindest immer so eingesetzt werden, dass man auch weiß, was Begriffe wie Recycling bedeuteten. Sprache werde immer oberflächlicher, bemängelte der 78-Jährige. Er halte das für eine gefährliche Entwicklung.
Zehetmair ist seit zehn Jahren Vorsitzender des Rates für deutsche Rechtschreibung, der sich am 17. Dezember 2004 in Mannheim konstituierte.

Franckesche Stiftungen bewerben sich um Welterbe-Titel

Hallesche Stiftung übergibt Antrag an Kultusminister

Eine Anerkennung würde die Stellung Sachsen-Anhalts als Kulturland noch einmal unterstreichen und deutlich machen, dass wichtige Anstöße in Architektur und Geistesgeschichte von hier ausgegangen seien, sagte der Kultusminister Sachsen-Anhalts, Stephan Dorgerloh, nach Angaben seines Ministeriums. Stiftungsdirektor Thomas Müller-Bahlke zeigte sich optimistisch, dass die vom Theologen August Hermann Francke (1663-1727) gegründete Schulstadt die Aufnahme in die Welterbeliste schafft. Der Antrag wird nun an die Kultusministerkonferenz und dann an das UNESCO- Welterbezentrum in Paris weitergeleitet. Eine Entscheidung soll im Sommer 2016 fallen.
In der Schulstadt im Zentrum von Halle an der Saale wurden einst Arme, Bürgerliche und Adelige nach modernen Methoden unterrichtet. In der Waisenanstalt fanden bis zu 2500 Kinder Zuflucht. Heute sind auf Gelände Schulen, Kinder- und Sozialeinrichtungen sowie Forschungsstätten angesiedelt.

Cottbuser Stadtmuseum eröffnet neues Ausstellungshaus

Austellungen zeigen Stadtgeschichte

Für 2,1 Millionen Euro ist das neue Gebäude in der Lausitzmetropole entstanden, teilte die Stadtverwaltung Cottbus mit. In dem alten Gebäude habe die Brandsicherheit nicht mehr den Standards für Ausstellungen entsprochen. Seit Herbst 2011 waren Ausstellungen deshalb unter anderem im Cottbuser Rathaus präsentiert worden. Das Stadtmuseum zeigt die Geschichte der zweitgrößten Stadt in Brandenburg. Cottbus hat derzeit knapp 100 000 Einwohner.

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