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Kulturnachrichten

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Erzbischof Zollitsch ruft zum Gebet für verfolgte Christen auf

Das Christentum ist die Religion, die weltweit am meisten verfolgt wird.

Gebete könnten den Betroffenen helfen, in ihrer Bedrängnis nicht den Mut zu verlieren, sagt Erzbischof Robert Zollitsch, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Er rief zum Gebet für verfolgte Christen auf. Der Freiburger Erzbischof verwies dabei besonders auf die Situation von Christen in Syrien und Indonesien. - Am Zweiten Weihnachtsfeiertag erinnert die Kirche an Stephanus, den ersten Märyterer der Christenheit.

Fotos von verlassener iranischer Botschaft in Washington ausgestellt

Die Bilder zeigen Mosaiken an den Wänden und prachtvolle Kronleuchter in leeren Räumen.

Seit 30 Jahren ist die iranische Botschaft in Washington für Besucher geschlossen. Jetzt hat ein Fotograf Zutritt erhalten und die Innenräume des Gebäudes in einer Serie von Fotografien festgehalten. Ausgestellt werden die Werke des iranisch-amerikanischen Künstlers Eric Parnes in einer Galerie in Dubai. - Nach der Geiselnahme von Teheran 1980 hatten die USA die diplomatischen Beziehungen zu Iran abgebrochen.

Hier können Sie Eindrücke aus der iranischen Botschaft sehen.

Kloster Benediktbeuren sucht Sponsor für Restaurierung der "Chronos"-Skulptur

Vielleicht hat ja ein Kunstmäzen 14.000 Euro übrig.

So viel brauchen die Mönche des oberbayerischen Klosters Benediktbeuren für die Restaurierung des "Chronos". Den Salesianern selbst fehlen die Mittel für die Arbeiten an der barocken Skulptur - sie suchen deshalb einen Sponsor, berichtet das Jahresheft des Fördervereins. Allerdings ist der "Chronos" nicht die einzige Figur, die in Benediktbeuren Hilfe braucht. Die gesamten klösterlichen Gebäude müssen restauriert werden. Insgesamt werden dafür Kosten von rund 10 Millionen Euro veranschlagt.

Japans Premier Abe provoziert Nachbarländer mit Schrein-Besuch

Yasukuni bedeutet auf japanisch "der Nation Frieden bringen".

In dem Schrein gleichen Namens in Tokio gedenken die Japaner ihrer rund 2,5 Millionen Kriegstoten, darunter aber auch 14 verurteilten Kriegsverbrechern. Der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe hat den Yasukuni-Schrein nun besucht und damit kritische Reaktionen aus China und Südkorea provoziert. Ein Vertreter der südkoreanischen Regierung bezeichnete den Besuch als "anachronistisch", China warf Abe schamloses Verhalten vor. Die US-Botschaft in Tokio warnte vor einer Verschärfung der Spannungen in der Region. Abe betonte, er habe nicht die Absicht, die Gefühle der Nachbarländer zu verletzen.

Japan hatte während des Zweiten Weltkrieges große Teile Koreas und Chinas besetzt.

Christa Wolf aus der Sicht ihrer Enkelin Jana Simon

Christa Wolf wollte ihre Leser nicht verlassen - und sie konnte auch kreativ aus ihrer Situation in der DDR schöpfen.

Das sind für ihre Enkelin Jana Simon die Gründe, warum Christa Wolf trotz Überwachung durch die Stasi die DDR nicht verlassen hat. Im Deutschlandradio Kultur sagte Simon, die Schriftstellerin habe das Gefühl gehabt, wenn sie in den Westen gehen würde, habe sie keinen Stoff mehr zum Schreiben. Simon hat gerade das Buch "Sei dennoch unverzagt - Gespräche mit meinen Großeltern Christa und Gerhard Wolf" veröffentlicht.

Wallfahrtsstätte im spanischen Muxia von Blitz getroffen

In der Kirche von Muxia endet die lange Version des Jakobswegs.

A Virxe da Barca im Nordwesten Spanien ist nun von einem Blitz in Brand gesetzt worden. Die Innenräume des Gotteshauses wurden komplett zerstört. A Virxe da Barca, zu deutsch Jungfrau vom Schiff, ist eine Wallfahrtsstätte: Hier soll die Jungfrau Maria der Legende nach von einem Schiff aus Stein an Land gegangen sein. In der Region Galizien hatte am Dienstag ein Unwetter gewütet.

Ukraine: Pro-europäische Journalistin verprügelt

Tatjana Tschornowil berichtete zuletzt über das Privatvermögen von Spitzenpolitikern in der Ukraine.

Kurz nachdem ihr Artikel erschienen war, wurde die regierungskritische Journalistin in der Nähe von Kiew brutal verprügelt. Sie wird laut den Angaben von Oppositionellen auf der Intensivstation eines Krankenhauses behandelt. Tschornowil berichtete der Polizei, eine Gruppe von Männern habe ihr Auto in der Nacht auf Mittwoch auf der Straße gestoppt, sie herausgezerrt und auf sie eingeschlagen. Die Europäische Union und die USA verurteilten den Angriff auf die 34-Jährige. Tschornowil hatte sich in den vergangenen Wochen auch aktiv an den Protesten gegen Präsident Viktor Janukowitsch beteiligt.

Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur schlägt jährlichen Empfang für SED-Opfer vor

Eine regelmäßige Einladung von den Spitzen des Staates wäre eine moralische Geste der Anerkennung.

Mit dieser Begründung hat die Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur vorgeschlagen, die Opfer des Regimes mit einem jährlichen Empfang zu würdigen. Anna Kaminsky, Geschäftsführerin der Bundesstiftung, sagte der Deutschen Presse-Agentur, die Rente für SED-Opfer habe aus Sicht vieler Betroffenen neue Ungerechtigkeiten geschaffen. Davon hätten nur diejenigen etwas, die mindestens 180 Tage in politischer Haft gewesen seien.

Geschäftsführerin des National Childrens' Orchestra für mehr Förderung von talentierten Kindern

Alle Kinder sollten gefördert werden - aber manche ein bisschen mehr.

Das findet die Geschäftsführerin des britischen National Childrens' Orchestra, Sarah Derbyshire. Sie bezieht sich dabei aber nicht etwa auf Kinder, die Probleme haben, ein Musikinstrument zu lernen, sondern solche, die besonders talentiert sind. Dem britischen "Telegraph" sagte Derbyshire, man dürfe keine Scheu haben, besonders begabte Kinder aus der Gruppe herauszugreifen. Genauso mache man es mit Kandidaten für Olympia-Medaillen, und daran störe sich auch niemand.

Streit um Glockengeläut in New Yorker Pfarrgemeinde

Glockenläuten gehört für viele zur Weihnachtszeit dazu.

Allerdings lässt sich darüber streiten, ob es 13 Mal am Tag sein muss. So oft stellt ein New Yorker Pfarrer seit September seine Glocken an - und verärgerte damit die Nachbarn. Zu Weihnachten verschärfte sich die Situation: Nachdem die "New York Times" am vergangenen Wochenende erstmals berichtet hatte, begann ein nächtliches Dauerläuten. Dies sei auf einen bedauerlichen technischen Defekt zurückzuführen, erklärte das Erzbistum. An Heiligabend dagegen schwiegen die Glocken komplett. Die Nachbarn vermuten nun, dass die kurzzeitige Stille aber nur auf Reparaturarbeiten zurückzuführen ist.

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Fazit

Solidaritätslesung für HongkongJeder ist die Revolution
Die Künstlerin Alice Kahei Yu aus Hongkong sitzt hinter einem Blumenstrauß auf dem Pflaster, sie trägt eine Sonnenbrille und auf ihrem Pullover steht "Steht Hongkong bei" (Tomas Fitzel)

Die Proteste in Hongkong gegen den wachsenden Einfluss der chinesischen Regierung finden weltweite Aufmerksamkeit und Unterstützung. In Berlin organisierte die deutsche Sektion der Schriftstellervereinigung P.E.N. eine spontane Solidaritätslesung.Mehr

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