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Kulturnachrichten

Sonntag, 15. Dezember 2013

Schauspieler Peter O'Toole gestorben

Der Schauspieler Peter O'Toole ist tot.

Er starb gestern im Alter von 81 Jahren in London, wie sein Agent mitteilte. Der aus Irland stammende Schauspieler wurde in den sechziger Jahren in der Titelrolle von David Leans Film "Lawrence von Arabien" weltberühmt. Andere bekannte Filme mit Peter O'Toole sind "Lord Jim" und "Good-bye Mr. Chips". 2003 erhielt er einen Ehren-Oscar.

USA: Ermittler wissen nicht, welche Daten Edward Snowden hat

Sie werden Edward Snowden wohl nie vollständig auf die Schliche kommen.

Die "New York Times" berichtet, dass die US-Behörden das Ausmaß des Datendiebstahls nach wie vor nicht abschätzen können. Die Ermittler seien nach monatelangen Recherchen zu dem Schluss gekommen, dass sie möglicherweise niemals aufklären werden, welche Dokumente im Besitz Snowdens sind. Das liege zum einen daran, dass sein Arbeitsplatz mit älterer Software ausgestattet gewesen sei, die eine Rückverfolgung Snowdens in den NSA-Netzwerken erschwere. Zum anderen habe der Ex-Geheimdienstmitarbeiter seine Spuren sehr ausgeklügelt verwischt.

"FAS": DFG lehnt "Haus der Zukunft" der Bundesregierung

Gehört das "Haus der Zukunft" bald der Vergangenheit an?

Wie die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" schreibt, hat sich die Deutschen Forschungsgemeinschaft bereits im Frühjahr gegen eine Beteiligung an dem Projekt ausgesprochen. Man solle das viele Geld besser für andere Dinge ausgeben, so heißt es. Das "Haus der Zukunft" soll im Berliner Regierungsviertel entstehen und den aktuellen Stand deutscher Forschung repräsentieren. Dafür soll es von den wissenschaftlichen Institutionen inhaltlich und finanziell unterstützt werden. Zwar wird ein privater Investor als Bauherr fungieren, der Bund verpflichtet sich aber, die Kosten für den Betrieb und den Unterhalt aufzuwenden.

"Guardian": Komponisten müssen bei Fernsehmusik abschalten

Leider fehlt heute den Filmemachern meist das Budget für echte Musiker.

Das bedauert der britische Komponist Christopher Gunning im Londoner "Guardian". Seine Kollegen würden oft dazu gezwungen, ihre Stücke im eigenen Schlafzimmer zu schreiben und aufzunehmen. Mittlerweile finde er die Musik, vor allem im Fernsehen, so irritierend, dass er oft ausschalten müsse. Als er seine Karriere begann, habe man ihm noch ein ganzes Symphonie-Orchester für mehrere Tage zur Verfügung gestellt, erinnert sich Gunning. Das würde heute nicht mehr passieren. Gunning erhielt unter anderem den BAFTA-Award für die Musik des Edith-Piaf-Films "La Vie en Rose".

Scheffler: In England rangiert J. K. Rowling schon einmal vor Shakespeare

In England sind Kinderbuchautoren von jeher höher angesehen.

So lautet die Einschätzung des in Hamburg geborenen und in London lebenden Illustrators Axel Scheffler in der "Welt am Sonntag". Scheffler hat gemeinsam mit der Autorin Julia Donaldson mehrere Kinderbücher veröffentlicht, unter anderem "Der Grüffelo". Von ihm illustrierte Bücher haben sich mittlerweile weltweit mehr als zehn Millionen Mal verkauft. In England sei man stolz auf die Tradition an großen Autoren, findet Scheffler. Dazu gehöre dann auch, dass in Ranglisten J. K. Rowling schon einmal vor Shakespeare rangiere. Die Wahrnehmung in Deutschland sei da anders.

Dieter Kosslick schaut Filme unterm Weihnachtsbaum

Die restlichen Filme schaut Dieter Kosslick unter dem Weihnachtsbaum.

Bislang hat der Berlinale-Direktor schon mehr als 200 Filme gesehen, sagte er der Deutschen Presseagentur. Wer sich für ein Film-Festival wie die Berlinale Weltpremieren sichern wolle, der müsse früh aufstehen. Für ihn habe es sich aber gelohnt, schätzt Kosslick. Er habe schon die Zusage für die neuen Filme von Wes Anderson und George Clooney. Anfang Februar findet die 64. Ausgabe der Berlinale statt.

Zukunftsforscher: Deutsche sehen zuversichtlich ins neue Jahr

Die Zuversicht der Deutschen beruht auf den vier Wohlstands-Fs: Familie, Freunde, Freiheit und Frieden.

So sieht es der Hamburger Wissenschaftler Horst Opaschowski. Das dritte Jahr in Folge hat er Bürger nach ihren Zukunftsaussichten gefragt. Demnach sei die Zuversicht der 1.000 Befragten auf einem neuen Höchststand. 44 Prozent erwarteten das kommende Jahr mit großer Zuversicht und Optimismus. Vor allem jüngere Menschen seien positiv gestimmt, meint Opaschowski. Zwar gebe es auch Skeptiker, die Zahlen seien aber stark gesunken.

Schauspielerin Maria Simon wäre lieber Kindergärtnerin geworden

Man muss seine Werkzeuge kennen, wissen, wie man Sprache anwendet und wie der Körper funktioniert.

Deswegen findet die Polizeiruf-Kommissarin Maria Simon es wichtig, den Schauspielberuf zu erlernen. Dem "Tagesspiegel" sagte sie, sie sei irritiert, wenn Leute sagen, sie würden sich jetzt mal vor eine Kamera stellen. Ihrer Empfindung nach, geht damit die Ethik des Berufs verloren. Dabei habe sie selbst ursprünglich einmal Kindergärtnerin werden wollen. Erst als ihre ältere Schwester anfing, Schauspiel zu studieren, habe es bei ihr "Klick" gemacht.

US-Schauspielerin Audrey Totter gestorben

In der Verfilmung des Romans "Wenn der Postmann zweimal klingelt" hatte sie einen ihrer ersten Auftritte auf der großen Leinwand.

Laut der "Los Angeles Times", ist die US-Schauspielerin Audrey Totter im Alter von 95 Jahren gestorben. Totter trat in den 40er Jahren in zahlreichen US-amerikanischen Filmen auf. Später war sie in Fernsehserien zu sehen, zum Beispiel in der Reihe "Alfred Hitchcock präsentiert".

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