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Kulturnachrichten

Mittwoch, 23. November 2016

Kolonial-Schädel: SPK reagiert auf Vorwürfe des MDR

Weitaus mehr afrikanische Gebeine als bislang bekannt sollen in Berlin lagern

Die Stiftung Preussischer Kulturbesitz (SPK) reagiert auf Vorwürfe des TV-Magazins „Fakt". Nach Recherchen des MDR lagern in den Depots der Stiftung weitaus mehr afrikanische Schädel und Knochen aus ehemaligen Kolonien als bisher bekannt, konkret 1.003 Schädel aus dem heutigen Ruanda und 60 aus Tansania. Die Stiftung Preussischer Kulturbesitz teilte dazu mit, dass die Zahlen etwa dem aktuellen Kenntnisstand entsprächen, die Forschungsdatenbank sei aber noch in Arbeit. Ob die Schädel tatsächlich von hingerichteten Aufständischen stammten, dazu könne die Stiftung derzeit keine Angaben machen. Stelle sich heraus, „dass die Erwerbung unter Umständen stattgefunden hat, die heute als unethisch einzuordnen sind", sei dann „eine verantwortungsvolle Entscheidung über den weiteren Umgang zu treffen". Auch eine Übergabe der Überreste an die Herkunftsgesellschaften sei möglich.

Deutschlandradio-Intendant stellt Amt zur Verfügung

Willi Steul geht zwei Jahre vor Ablauf seiner Amtszeit

Deutschlandradio-Intendant Willi Steul stellt sein Amt zum 1. Mai 2017 zur Verfügung. Steul steht seit dem 1. April 2009 an der Spitze des nationalen Hörfunks und wurde 2014 im Amt bestätigt. Seine zweite Amtszeit läuft bis zum 31. März 2019. In einem Schreiben an den Vorsitzenden des Verwaltungsrates von Deutschlandradio, den ZDF-Intendanten Dr. Thomas Bellut, betont Steul, es sei nun der richtige Zeitpunkt gekommen, um die Staffelübergabe an seine Nachfolgerin oder seinen Nachfolger einzuleiten. Die Debatte um die langfristige Finanzierung, den Auftrag und die Strukturen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks werde bereits jetzt deutlich schärfer, so Steul in seinem Brief. "Um in dieser Diskussion eine aktive Rolle spielen zu können, benötigt Deutschlandradio einen mit den Bedingungen des Hauses vertrauten und eingearbeiteten Intendanten, der sowohl nach innen als auch nach außen eine deutlich über das Jahr 2019 hinaus reichende Führungsperspektive vermittelt."

US-Archäologen entdecken erste "Pilgrim"-Siedlung

1620 sollen in Burial Hill in Massachusetts erstmals Pilger gesiedelt haben

Archäologen haben in den USA mutmaßlich den genauen Wohnort der ersten Pilger nach ihrer Landung in der Neuen Welt im 17. Jahrhundert ausfindig gemacht. Experten von der University of Massachusetts in Boston sagten der Zeitung "The Boston Globe", sie hätten in Plymouth im Staat Massachusetts etwas entdeckt, bei dem es sich vermutlich um einen Teil der Originalsiedlung der sogenannten Pilgrims handele. Es war schon bekannt, dass die Pilger 1620 in Plymouth an der Ostküste der heutigen USA gelandet waren. Wo genau, war jedoch bislang unklar. Universitätsprofessor David Landon sagte, die Funde seien handfeste Beweise, dass ein Teil der Originalsiedlung an dem Ort existiert habe, der als Burial Hill bekannt ist. Zu ihrer Vermutung kamen sie demnach anhand von Tierknochen, Musketenkugeln, Keramik und braunfarbener Erde, wo einst ein Holzpfosten stand.

Sanierung des Bayreuther Festspielhauses verzögert sich

Womöglich werden die Baukosten auch höher als geplant

Die Sanierung des Bayreuther Festspielhauses soll Jahre länger dauern als geplant - und könnte auch teurer werden. Ursprünglich rechneten die Wagner-Festspiele nach dem Start der Sanierung im vergangenen Jahr mit einer Dauer der Arbeiten bis zu acht Jahren - also bis 2023. Nun aber sollen sie erst bis 2026 abgeschlossen sein, wie der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung, Georg Freiherr von Waldenfels, laut Mitteilung der Festspiele ankündigte. Schon die zweite Sanierungsphase des Festspielhauses soll nun erst im kommenden Herbst beginnen - und damit ein gutes Jahr später als geplant. Sie soll rund sieben Millionen Euro kosten und bis Mai 2018 abgeschlossen sein. Die gesamte Sanierung scheint komplizierter zu werden als zunächst gedacht. Die festgestellten baulichen Mängel seien so gravierend, dass eine grundlegende Sanierung erforderlich sei, die alle Gewerke betreffe, schreiben die Festspiele. Bisher hatten die Geldgeber, vor allem Bund und Freistaat, 30 Millionen Euro für die Sanierung zugesagt. Ob es bei dieser Summe bleibt, ist offen. Die Mitteilung nach der Versammlung lässt daran zweifeln.

"Charlie Hebdo" startet deutsche Ausgabe

Startauflage von 200.000 für erste Ausgabe am 1. Dezember

Die bekannte französische Satirezeitung "Charlie Hebdo" kommt nach Deutschland: Das Wochenblatt, im Januar 2015 Ziel eines tödlichen islamistischen Anschlags, wird ab dem 1. Dezember eine deutsche Ausgabe anbieten. Die erste Nummer soll mit einer Startauflage von 200.000 Exemplaren in den Handel kommen, wie eine "Charlie Hebdo"-Sprecherin der Nachrichtenagentur AFP in Paris sagte. Wie viele deutsche Exemplare von "Charlie Hebdo" später gedruckt werden, ist noch nicht entschieden. Für die wöchentlich erscheinende deutsche Version - Kaufpreis vier Euro - werden vor allem Texte und Karikaturen des französischen Originals übersetzt. Vorgesehen sind aber auch eigens für die deutsche Ausgabe angefertigte Inhalte. Es ist das erste Mal, dass "Charlie Hebdo" einen Ableger im Ausland gründet. In der französischen Medienlandschaft ist das Heft eine Institution und bekannt für seine provokanten, häufig derben Karikaturen. Mit der Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen zog sich "Charlie Hebdo" immer wieder die Wut von Muslimen zu.

Heine-Preis 2016 an Alison Louise Kennedy

Britische Autorin sei eine "streitbare Europäerin"

Die britische Schriftstellerin Alison Louise Kennedy ("Alles was du brauchst", "Paradies") erhält den Heine-Preis 2016 der Landeshauptstadt Düsseldorf. Die auch als A. L. Kennedy bekannte Autorin werde als "große Literatin" und "streitbare Europäerin" in der Tradition Heinrich Heines geehrt, teilte die Stadt Düsseldorf mit. "Ihr Blick auf politische und soziale Zustände schärft gesellschaftliche Diskussionen, etwa über den Irak-Krieg oder den Brexit", so die Jury. Der Festakt zur Verleihung des mit 50.000 Euro dotierten Preises findet am 11. Dezember im Plenarsaal des Rathauses statt. Der seit 1972 vergebene Heine-Preis ehrt Persönlichkeiten, "die durch ihr geistiges Schaffen im Sinne der Grundrechte des Menschen, für die sich Heinrich Heine eingesetzt hat, den sozialen und politischen Fortschritt fördern, der Völkerverständigung dienen oder die Erkenntnis von der Zusammengehörigkeit aller Menschen verbreiten".

Dönhoff-Preis für Navid Kermani

Deutsch-iranischer Schriftsteller wird als "Versöhner zwischen den Kulturen" geehrt

Navid Kermani, deutsch-iranischer Schriftsteller und Publizist, erhält am 4. Dezember in Hamburg den Marion Dönhoff Preis für internationale Verständigung und Versöhnung. Er werde als "ein Brückenbauer zwischen Islam und Christentum, ein kritischer Geist und zugleich ein Versöhner zwischen den Kulturen" geehrt, sagte Matthias Naß, Juryvorsitzender und Korrespondent der Wochenzeitung "Die Zeit", die den Preis mit vergibt. Kermani sei in einer politisch und gesellschaftlich schwierigen Situation zu einer moralischen Instanz geworden. Der Förderpreis geht an den gemeinnützigen Verein Hanseatic Help, der sich für die Erstversorgung und Ausstattung von Flüchtlingen einsetzt. Die Verleihung findet bei einer Festveranstaltung im Deutschen Schauspielhaus Hamburg statt. Die Laudationes halten laut Angaben der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, und die Migrationsbeauftragte der Bundesregierung Aydan Özoguz (SPD). Die Auszeichnungen sind mit je 20.000 Euro dotiert.

Neues Design-Museum in London

Betreiber hoffen, dass es so beliebt wird wie die Tate Modern

Die britische Hauptstadt ist um eine Attraktion reicher. An diesem Donnerstag wird in Kensington ein neues Museum für Design und Architektur eröffnet. Das Haus mit einer Fläche von 10 000 Quadratmetern beherbergt eine ständige Sammlung sowie zwei Wechselausstellungen pro Jahr. Bis auf die zeitlich begrenzten Ausstellungen ist der Eintritt frei. Eröffnet wird das Museum mit der Schau "Fear and Love" (Angst und Liebe), in der die Grenzen und Möglichkeiten von Design und technologischer Entwicklung aufgezeigt werden. Das weitgehend privat finanzierte Museum wurde zu Umbaukosten von 83 Millionen Pfund (97 Millionen Euro) im ehemaligen Commonwealth-Institut im Westen Londons untergebracht. Seine Betreiber hoffen, dass es so beliebt wird wie die Kunstgalerie Tate Modern weiter östlich an der Themse. Sie erwarten schon im ersten Jahr bis zu 650 000 Besucher.

"Toni Erdmann" erhält Lux-Filmpreis

Europaparlament zeichnet Tragikomödie von Maren Ade aus

Das Europaparlament hat die Tragikomödie "Toni Erdmann" der deutschen Regisseurin Maren Ade mit seinem diesjährigen Lux-Filmpreis ausgezeichnet. Der Film handele vom Versuch eines Vaters, sich mit "absurden und urkomischen" Methoden seiner ihm entfremdeten Tochter wieder anzunähern, sagte Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) bei der feierlichen Preisverleihung in Straßburg. "Toni Erdmann" hatte bereits beim diesjährigen Filmfestival in Cannes den Preis der internationalen Kritik (Fipresci) erhalten. Im Europaparlament setzte er sich gegen den Film "Kaum öffne ich meine Augen" der französisch-tunesischen Filmemacherin Leyla Bouzid und den Zeichentrickfilm "Mein Leben als Zucchini" des Franzosen Claude Barras durch. Mit dem vor zehn Jahren geschaffenen Lux-Filmpreis wolle das Europaparlament dem europäischen Kino zu "mehr Sichtbarkeit" verhelfen, sagte Schulz. Über den Preisträger stimmen die Abgeordneten ab. Der ausgezeichnete Film wird auf Kosten des Europaparlaments in allen 24 Amtssprachen der EU untertitelt.

Yahoo unterliegt im Streit um Leistungsschutzrecht

Verlage dürfen weiter Lizenzgebühren erheben

Der Suchmaschinen-Betreiber Yahoo ist mit einer Verfassungsbeschwerde gegen das Leistungsschutzrecht gescheitert, mit dem Presseverleger für die gewerbliche Nutzung ihrer Inhalte Geld verlangen können. Das Bundesverfassungsgericht wies die Klage als unzulässig ab, wie heute in Karlsruhe mitgeteilt wurde. Die Richter trafen allerdings noch keine Entscheidung in der Sache. Es sei Yahoo zumutbar, sich zunächst an die Fachgerichte zu wenden.
Seit August 2013 können Verlage für die Veröffentlichung von Zeitungsartikeln im Web eine Lizenzgebühr erheben. Ausgenommen sind nur "einzelne Wörter oder kleinste Textausschnitte" (sogenannte Snippets). Yahoo sieht dadurch die Informations- und Pressefreiheit verletzt.

Obama verleiht zum letzten Mal "Medal of Freedom"

Scheidender US-Präsident ehrt Hanks, Redford und De Niro mit Freiheitsmedaille

Zum letzten Mal vor seinem baldigen Amtsende hat US-Präsident Barack Obama die Freiheitsmedaille "Presidential Medal of Freedom" an Hollywoodstars, Sportgrößen, Wissenschaftler und andere Persönlichkeiten verliehen, unter ihnen auch die Oscar-Preisträger Tom Hanks, Robert Redford und Robert De Niro. Auch die Basketball-Ikonen Kareem Abdul-Jabbar und Michael Jordan, die Musiker Bruce Springsteen und Diana Ross, der Architekt Frank Gehry, die Moderatorin Ellen DeGeneres und die Stiftungs-Gründer Bill und Melinda Gates erhielten die höchste zivile Auszeichnung der USA. Mit Witz, aber auch mit ernsten Worten sprach Obama alle 21 Preisträger persönlich an. Sichtlich gerührt würdigte er Ellen DeGeneres für ihren Mut, 1997 in ihrer damaligen Komödienserie "Ellen" ihre Homosexualität öffentlich zu machen.

"Moonbeam Levels" - Neuer Song von Prince

Bisher unveröffentlichte Aufnahme soll diese Woche auch auf Tribute-Album erscheinen

Sieben Monate nach dem Tod von Pop-Star Prince hat der Nachlassverwalter einen bisher unveröffentlichten Song des Sängers vorgestellt. Der Sender ABC News präsentierte den Song "Moonbeam Levels" am Dienstag im New Yorker Plattenstudio "Cutting Room". Das Lied war 1982 aufgenommen worden, als Prince an seinem Album "1999" arbeitete. "Moonbeam Levels" erscheint diese Woche auf dem Album "Prince 4ever" - einer Sammlung von 40 Songs, darunter "Kiss", "When Doves Cry" und "Purple Rain". Bei der Vergabe der American Music Awards in Los Angeles war Prince am Sonntag in der Kategorie Soundtrack posthum für sein Album "Purple Rain" von 1984 geehrt werden. Im April war der Sänger auf seinem Anwesen Paisley Park in Minneapolis gestorben - vermutlich an der versehentlich eingenommenen Überdosis eines Schmerzmittels. Er wurde 57 Jahre alt.

NRW steht zum Schauspielhaus Düsseldorf

Kulturministerium schreckt nicht vor hohen Kosten zurück

Das Land Nordrhein-Westfalen steht hinter der millionenschweren Sanierung des Düsseldorfer Schauspielhauses. Man sei zuversichtlich, dass das seit Anfang des Jahres geschlossene Theater den Spielbetrieb 2018 wieder aufnehmen könne, sagte der Staatssekretär im Kulturministerium, Bernd Neuendorf, im Kulturausschuss des Landtags. Die Unterstützung für das Sprechtheater, das zu den größten in Deutschland zählt, habe "zu keinem Zeitpunkt gewackelt". Das Land und die Stadt Düsseldorf sind gemeinsam Träger des Theaters. Beide hatten kürzlich weitere insgesamt zehn Millionen Euro für die laufende technische Sanierung des Gebäudes freigegeben. Inzwischen belaufen sich die Mehrkosten auf 21 bis 25 Millionen Euro, wie Neuendorf sagte. "Es ist zu schaffen. Die Politik setzt sich das Ziel, das Düsseldorfer Schauspielhaus ab 2018 wieder zu eröffnen." Zuletzt war ein Streit um die Zukunft des Schauspielhauses entbrannt, nachdem Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) neben anderen Möglichkeiten auch die Existenz der Spielstätte zur Disposition gestellt hatte.

Gambia: Journalisten ohne Anklage in Haft

Verhaftete durften keine Anwälte kontaktieren

Kurz vor der Präsidentenwahl in Gambia sind zwei Journalisten nach UN-Angaben ohne Kontakt zur Außenwelt inhaftiert. Der Chef des gambischen Rundfunksenders, Momodou Sabally, sei zusammen mit einem Kollegen ohne Angabe von Gründen vom Geheimdienst verhaftet worden, erklärte ein Sprecher des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte in Genf. Bisher sei keine Anklage erhoben und kein Kontakt zu Angehörigen oder Anwälten ermöglicht worden. Dies verstoße gegen das Recht des westafrikanischen Landes und gegen Völkerrecht. In Gambia wird am 1. Dezember gewählt. Präsident Yahya Jammeh regiert seit einem Putsch vor 22 Jahren autokratisch und ging in den vergangenen Wochen hart gegen Kritiker vor.

David Hockney gestaltet "Queens-Fenster"

Sieben Meter hohes Buntglas-Fenster mit einer "Landschaft voller Blüten"

David Hockney wird zu Ehren der britischen Königin Elizabeth II. ein Fenster in der Londoner Westminster Abbey gestalten. Das "Queen's Window" genannte, fast sieben Meter hohe Buntglas-Fenster solle "eine Landschaft voller Blüten" darstellen, sagte der britische Maler und Grafiker. "Wir sind wie jeder andere gespannt, was er daraus machen wird", meinte ein Sprecher der rund 1000 Jahre alten Kirche, in der traditionell britische Monarchen gekrönt und beigesetzt werden. "Er hat ziemlich freie Hand, schließlich handelt es sich um David Hockney." Der 79-jährige Hockney, der lange Zeit in den USA lebte, gilt als einer der bekanntesten lebenden britischen Künstler.

Trump bleibt mit US-Medien auf Kriegsfuß

"Er versteht unsere Rolle nicht"

Donald Trump bleibt auch als designierter Präsident auf Kriegsfuß mit den großen Medien der USA. Ein für Dienstag vereinbartes Treffen mit dem Herausgeber und mehreren Reportern der "New York Times" sagte er am Morgen per Twitter ab. Vielleicht gebe es ein späteres Treffen, fügte Trump in einem weiteren Tweet hinzu. In der Zwischenzeit werde das Blatt weiter falsch über ihn berichten und einen ungezogenen Ton anschlagen, schrieb er. Bei einem Termin mit führenden Vertretern und Moderatoren der Sender NBC, ABC, CBS, CNN und Fox soll es zu einem "totalen Desaster" gekommen sein, zitierte die "New York Post" einen Teilnehmer. Der "New Yorker" gibt Äußerungen wieder, nach denen Trump die Sender CNN und NBC als Lügner bezeichnet habe. Er hasse CNN. "Er versteht unsere Rolle nicht. Er denkt, wir wären dafür da, zu sagen, was er sagt, und fertig." Die "New York Times" ist seit längerem ein bevorzugtes Ziel der Kritik Trumps. Auch als gewählter Präsident verbreitete er, wegen der falschen Berichterstattung über ihn, würden die Verkaufszahlen sinken. Allerdings ist das Gegenteil der Fall: Nach der US-Wahl meldete die "New York Times" Rekordzugriffe und Zehntausende neuer Bezahlabos, sowohl digital als auch für die Print-Ausgabe.

3800 Jahre alte Tonkunst in Israel gefunden

Einzigartiger Krug nahe Tel Aviv entdeckt

Archäologen haben in Israel ein 3800 Jahre altes Tongefäß mit einer sitzenden Skulptur gefunden. Der rund 18 Zentimeter hohe Krug sei in der Stadt Jahud nahe Tel Aviv entdeckt worden, teilte die Israelische Altertumsbehörde mit. Die menschliche Figur hockt in Denkerpose auf dem Gefäß. Der Krug war in zahlreiche Scherben zerbrochen gewesen und wurde in den Laboren der Altertumsbehörde wieder zusammengesetzt. Die Archäologen fanden zudem andere Gefäße und Metallgegenstände, wie Dolche, Pfeilspitzen, ein Teil einer Axt sowie Schafsknochen und mutmaßliche Eselsknochen.

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