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Kulturnachrichten

Sonntag, 2. November 2014

Besucherrekord beim Dokfilmfestival Leipzig

42 000 Zuschauer sahen 57. Ausgabe

Das teilte der scheidende Festivaldirektor Claas Danielsen mit. 2013 zählte das Festival 40.000 Gäste. Mittlerweile werde die Kapazitätsgrenze erreicht, sagte Danielsen. Zum 1. Januar 2015 gibt er die Leitung an die Finnin Leena Pasanen ab.
Am Samstagabend wurden im Leipziger Schauspielhaus die besten Filme ausgezeichnet. Im internationalen Wettbewerb ging die "Goldene Taube" an den französischen Streifen "Les règles du jeu" (Die Spielregeln). Die Filmemacher Claudine Bories und Patrice Chagnard begleiten dabei drei junge Franzosen bei der Jobsuche. Der erste Preis im deutschen Wettbewerb ging an die Polen Elwira Niewiera und Piotr Rosolowski für "Domino-Effekt", in dem sie ein Paar in Abchasien zeigen, dass in einer vom Krieg geprägten Region um seine Liebe kämpft. Die Goldene Taube für den besten Animationsfilm bekam Asa Sandzén aus Schweden für den Film "Still Born".

Neue Poetry-Slam-Meister gekürt

Überraschungssieg bei 18. deutschsprachigen Meisterschaften

Im Mannschaftsfinale setzten sich am Samstagabend in Dresden die Newcomer "Team Scheller" durch. Die Hessen Dominique Macri und "Dalibor" hatten sich erst in diesem Jahr zusammengetan. Ihr Text über Alltagsbefindlichkeiten und innere Zerrissenheit brachte im ausverkauften Schauspielhaus die höchsten Jurywertungen. Auf Platz Zwei landete das bereits mehrfach ausgezeichnete Berliner "Team LSD" mit Volker Strübing und Micha Ebeling.
Im Einzel gewann der gebürtige Hesse Lars Ruppel, der im vergangenen Jahr bereits Zweiter geworden war.
In Dresden feierte die deutsche Slam-Szene auch ihr 20-jähriges Bestehen. 1994 brachte der Berliner Wolf Hogekamp das Konzept aus den USA mit und etablierte den ersten Poetry Slam in Deutschland.

Wilhelm-Raabe-Literaturpreis in Braunschweig verliehen

Thomas Hettche für Roman "Pfaueninsel" geehrt

Der Wilhelm-Raabe-Literaturpreis ist mit 30 000 Euro dotiert. Er wurde dem 49jährigen Hettche heute im Braunschweiger Staatstheater von der Stadt und dem Deutschlandfunk verliehen. Thomas Hettche wurde in Treis bei Gießen geboren und lebt heute in Berlin und der Schweiz. Er wurde bereits vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Rauriser Literaturpreis und dem Robert-Walser-Preis.
Der Wilhelm-Raabe-Literaturpreis erinnert an den Schriftsteller Wilhelm Raabe (1831-1910), der in Braunschweig starb.

Kinderfilmpreis auf Festival im Ruhrgebiet vergeben

Erstmals Nachwuchsschauspieler geehrt

Die beiden Hauptdarsteller des Films "Rico, Oskar und die Tieferschatten", erhielten in Essen den mit 2.000 Euro dotierten EMO-Preis zum heutigen Abschluss der Kinderfilmtage im Ruhrgebiet. Die Preis-Jury lobte vor allem das Zusammenspiel der Jungen. Die beiden elfjährigen Anton Petzold und Juri Winkler hätten sich perfekt ergänzt.
Die Kinderfilmtage Ruhrgebiet fanden zum 31. Mal statt. In den vergangenen acht Tagen standen in Essen, Mülheim und Oberhausen insgesamt 16 Kinderfilme auf dem Programm. Neben dem "Kleinen Gespenst" wurden auch "Bibi und Tina" und "Die Vampirschwestern" gezeigt.

Kulturminister will römisches Kolosseum wiederbeleben

Antikes Denkmal wird saniert

Wenn es nach dem italienischen Kulturminister geht, soll das Kolosseum in Rom wieder ein Platz für Open-Air-Spektakel werden.
Dario Franceschini unterstützt die Idee eines Archäologen, der für eine neue Arena in dem rund 2000 Jahre alten Wahrzeichen plädiert hatte. "Wir brauchen nur ein bisschen Mut...", twitterte der Minister am Sonntag.
Der Archäologe Daniele Manacorda hatte im Journal "Archeo" vorgeschlagen, die neue Arena mit Sport-Veranstaltungen, einem Kinderchor, einer Gedichtlesung oder einer Kite-Show zu eröffnen.
Das Kolosseum wurde zwischen 70 und 80 nach Christus erbaut und war bei den alten Römern Schauplatz von Hinrichtungen oder Gladiatorenkämpfen. Derzeit wird es für rund 25 Millionen Euro restauriert - unterstützt vom Modekonzern Tod's.

Comicfigur Hello Kitty feiert 40. Geburtstag

Hersteller bezeichnet japanische Comicfigur als Mädchen

Zum gestrigen "40." trat eine menschengroße Hello Kitty in einem Nobel-Kaufhaus in Tokio auf. Gleichzeitig eröffnete ein Hotel in der japanischen Hauptstadt Hello-Kitty-Zimmer, die vom Fußboden bis zur Decke mit dem knuddeligen Tierchen geschmückt sind.
Hello Kitty tauchte erstmals 1974 auf und schmückte ein Jahr später eine Geldbörse. Heute prangt das runde Comic-Gesicht mit spitzen Öhrchen und Schleifchen auf mehr als 50.000 Produkten. Im August machte Hello Kitty jedoch eine Identitätskrise durch: Obwohl sie aussieht wie eine Katze und von ihren Fans auch für eine gehalten wird, behauptete der Hersteller Sanrio überraschend, es handele sich bei Hello Kitty zweifelsfrei um ein Mädchen.

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