Seit 01:05 Uhr Tonart

Montag, 09.12.2019
 
Seit 01:05 Uhr Tonart

Kulturnachrichten

Montag, 16. Dezember 2013

Feuilletons zur Berufung von Grütters zur Kulturstaatsministerin

"Die Kulturpolitik des Bundes ist in guten Händen."

So urteilt die Zeitung "Die Welt" über die Berufung von Monika Grütters zur neuen Kulturstaatsministerin. Die 51-jährige CDU-Politikerin tritt die Nachfolge von Bernd Neumann an. Die deutschen Feuilletons halten sie für eine gute Wahl: Die "Süddeutsche Zeitung" schreibt zum Beispiel, dass sie beinahe "jeden" im Kulturbetrieb kenne, und die Welt hält sie für "alles andere als unbedarft", was das politische Handwerk angeht. Der "Tagesspiegel" meint, dass es Grütters zugute kommen werde, dass sie keine "Metropolen-Intellektuelle" sei, sondern "eine ganz bürgerliche Erscheinung" mit "Perlenkette und Seidentuch". Bei Reden könne sie Zuhörer mit ihrer Begeisterung für die Sache anstecken.

Vorschusslorbeeren für Grütters aus Kulturszene

"Das ist für die Theater und Orchester eine gute Entscheidung."

Mit diesen Worten lobte der Direktor des Deutschen Bühnenvereins, Rolf Bolwin, die Berufung der CDU-Bundestagspolitikerin Monika Grütters zur neuen Kulturstaatsministerin. Grütters habe große politische Erfahrung im Kulturbereich, sei dort bestens vernetzt und kenne durch ihre Arbeit an der Oper Bonn ein Theater auch "von innen". Auch der Börsenverein des Deutschen Buchhandels zeigte sich erfreut. Grütters sei eine erfahrene Kulturpolitikerin, die sich auch in der Buch- und Verlagsszene hervorragend auskenne.

Haushaltsausschuss wirft BBC Vetternwirtschaft vor

Bei diesen Zahlungen regierte in der BBC die Vetternwirtschaft.

Das wirft der britische Haushaltsausschuss dem Sender vor. Der Ausschuss untersuchte Abfindungssummen von insgesamt 25 Millionen Pfund, die scheidende BBC-Mitarbeiter zwischen 2009 und 2012 erhalten haben. Einige von diesen Zahlungen überstiegen bei weitem die vertragliche Grundlagen, lautet sein Urteil. Mark Thompson, der bis vergangenes Jahr die BBC leitete, verteidigte den Sender: Es habe kein Fehlverhalten gegeben. Thompson ist mittlerweile Chef der "New York Times".

NRW will traditionelle Schul- und Studienfonds auflösen

Sie sind Relikte aus dem 18. Jahrhundert: Die Schul- und Studienfonds in Nordrhein-Westfalen.

Das Sondervermögen diente damals der Finanzierung des Schulwesens und der Ausbildung von katholischen Geistlichen. Weil Bildung mittlerweile eine staatliche Aufgabe ist, will die Landesregierung die mittlerweile rund 300 Millionen Euro umfassenden Fonds jetzt auflösen. Über den Gesetzesentwurf, der am Donnerstag verabschiedet werden soll, beraten heute Experten im Finanzausschuss.

Bundesweit 128 Vorschläge für immaterielles Kulturerbe

Was haben die mündliche Erzähltradition Graweredersch aus Thüringen, der deutschlandweit praktizierte Chorgesang, die Sächsischen Bergaufzüge und Bergparaden gemeinsam?

Sie zählen alle zu den insgesamt 128 Vorschlägen für immaterielles Kulturerbe, die bei den Bundesländern eingegangen sind. Bis April 2014 treffen diese dann eine Vorauswahl für das bundesweite Verzeichnis. Voraussichtlich 2015 kann die Bundesrepublik die ersten Bewerber für die internationale Liste ins Rennen schicken. Als immaterielles Kulturerbe bereits von der UNESCO geschützt sind unter anderem die Mediterrane Küche, der Argentinische Tango oder die Chinesische Akupunktur.

Kirchen fordern von neuer Regierung Kehrtwende in der Rüstungspolitik

Die Kirchen in Deutschland fordern von der neuen Bundesregierung, dass sie ihre Rüstungspolitik ändert und weniger Waffengeschäfte erlaubt.

Das machten sie bei der Vorstellung ihres "alternativen Rüstungsexportberichts 2013" klar. Die evangelische und die katholische Kirche geben seit 1997 jedes Jahr einen eigenen Rüstungsbericht heraus. Demnach sind die deutschen Rüstungsexporte in den vergangenen Jahren gestiegen. Die Kirchen sehen vor allem den Waffenhandel mit dem Nahen und dem Mittleren Osten kritisch. Deutschland habe sich lange geweigert, Konfliktregionen mit Waffen zu beliefern. Es sehe so aus, als ob dieser Grundsatz mittlerweile nicht mehr gelte.

http://www.bicc.de/fileadmin/Dateien/pdf/press/2013/Publications/Other_Publications/REB_2013_f%C3%BCr_Bundespressekonferenz.pdf

SZ: Syrische Radiosender machen Programm im Exil

Sie senden über geschmuggelte Transmitter oder das Internet.

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, soll es mittlerweile mehr als zwei Dutzend oppositionelle syrische Radiosender im Exil geben. Weil die Lage in dem Land für Journalisten so gefährlich ist, berichten sie zum Beispiel aus der Türkei, wie der Sender Radio Al-Kul. Das Programm beinhaltet Hinweise über die Positionen von Scharfschützen, geöffnete Bäckereien, aber auch Comedy und Sport.

Berlin: Zahlreiche Ausstellungen zu 100 Jahre Erster Weltkrieg

Auch 100 Jahre nach Beginn des Ersten Weltkriegs ist die Katastrophe nicht vergessen.

Wie die Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin mitteilte, werden deshalb im kommenden Jahr zahlreiche Ausstellungen und Veranstaltungen in der deutschen Hauptstadt an das historische Ereignis erinnern. An dem Themenjahr beteiligen sich mehrere Einrichtungen der Stiftung wie die Staatlichen Museen zu Berlin, die Staatsbibliothek, das Geheime Staatsarchiv und das Ibero-Amerikanische Institut.

Strafrechtsprofessoren fordern Überprüfung von Betäubungsmittelgesetz

In Uruguay ist seit vergangener Woche der Anbau und der Handel mit Marihuana unter staatlicher Kontrolle erlaubt.

Auch in Deutschland sprechen sich 106 Strafrechtsprofessoren für eine Überarbeitung des Betäubungsmittelgesetzes aus. Über ihre Initiative berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Die Wissenschaftler drängen darauf, dass der Bundestag eine Enquete-Kommission einberuft, die das Gesetz untersucht und gegebenenfalls Verbesserungen vorschlägt. Sie selbst stellen der aktuellen Version ein schlechtes Zeugnis aus: Sie sei "gescheitert, sozialschädlich und unökonomisch". Drogennutzer würden in die Illegalität abgedrängt, und die Prohibition fördere die organisierte Kriminalität.

Cameron: Drei neue "Avatar"-Filme in Neuseeland

Nicht nur Peter Jackson, auch James Cameron schätzt offenbar Neuseeland als Drehort.

Der kanadische Regisseur gab bekannt, dort drei weitere "Avatar"-Filme drehen zu wollen. "Avatar" gewann drei Oscars und ist der Film mit dem weltweit höchsten Umsatz. Die Produktionsfirmen Lightstorm und Twentieth Century Fox wollen für die drei neuen Filme 413 Millionen Dollar ausgeben. Neuseeland selbst übernimmt ein Viertel der Kosten. Mit den Dreharbeiten soll 2015 begonnen werden. Der neuseeländische Ministerpräsident John Key sagte, die Filmindustrie freue sich und sei erleichtert. Nachdem Peter Jackson seine "Herr der Ringe"-Trilogie abgedreht hatte, hatte die Industrie eine Flaute durchlebt.

Zuma enthüllt Statue zur Erinnerung an Nelson Mandela

Auch sie soll das Gedenken an Nelson Mandela aufrecht erhalten.

Zur Stunde enthüllt Südafrikas Präsident Jacob Zuma eine Statue vor dem Regierungsgebäude in Pretoria, die an den verstorbenen Freiheitskämpfer erinnern soll. Das mehrere Meter hohe Objekt steht im neu benannten Nelson-Mandela-Amphitheater - dem Ort, an dem Mandela zum Präsidenten vereidigt wurde. Der Friedensnobelpreisträger war gestern in seinem Heimatdorf Qunu beerdigt worden.

Oscar-Preisträgerin Joan Fontaine gestorben

Die Schauspielerin und Oscar-Preisträgerin Joan Fontaine ist tot.

Wie amerikanische Medien berichten, starb sie im Alter von 96 Jahren in ihrem Haus in Carmel im US-Bundesstaat Kalifornien. Fontaine war durch ihre Hauptrolle in dem Grusel-Klassiker "Rebecca" von Alfred Hitchcock aus dem Jahr 1940 berühmt geworden. Den Oscar erhielt sie 1942 für die weibliche Hauptrolle in Hitchcocks Thriller "Verdacht". Außerdem spielte sie mit Orson Welles in "Jane Eyre". Fontaine und ihre Schwester Olivia De Havilland wurden in Tokio geboren. Beide wanderten in die USA aus, um als Schauspielerinnen bekannt zu werden - die Fehde zwischen den Schwestern sorgte immer wieder für Schlagzeilen.

Deutscher Kulturrat lobt Entscheidung für Grütters als neue Kulturstaatsministerin

Monika Grütters ist die richtige Wahl als Kulturstaatsministerin.

Davon ist Christian Höppner, Präsident des Deutschen Kulturrates, überzeugt. Im Deutschlandradio Kultur sagte er, die CDU-Politikerin Grütters habe nicht nur längjährige parlamentarische Erfahrung und sei sehr gut vernetzt, sie habe vor allem auch eine Affinität zur Kultur. Dass Grütters als Wahlberlinerin zu sehr in der Hauptstadt verhaftet sein könnte, befürchtet er nicht - die nationale aber auch europäische Entwicklung sei ihr eine Herzensaufgabe.

Das vollständge Interview mit Christian Höppner finden Sie hier.

Grütters freut sich auf neue Aufgabe als Kulturstaatsministerin

"Ich bin dankbar für das Vertrauen, das mit dieser Berufung verbunden ist."

So hat die Berliner CDU-Bundestagsabgeordnete Monika Grütters auf ihre Berufung zur neuen Kulturstaatsministerin reagiert. Die 51-jährige Kunsthistorikerin folgt Bernd Neumann, der dem neuen Kabinett nicht mehr angehören wird. Das Amt nach ihm zu füllen sei eine große, aber auch sehr schöne Herausforderung, sagte Grütters. Zur Sache selbst wolle sie sich erst nach einer ersten Orientierung äußern.

Rumänischen Filmemachern drohen weitere Einschnitte bei Fördergeldern

Rumänische Filmemacher befürchten, im kommenden Frühjahr bei der Bewerbung um europäische Fördermittel außen vor zu bleiben.

Hintergrund ist eine einheimische Entscheidung. So will die nationale rumänische Filmförderung CNC erst frühestens im Februar beschließen, welches Projekt sie unterstützen will. Ursprünglich war die Bekanntgabe für Freitag, den 13. Dezember, geplant. In einem offenen Protestbrief beklagen nun mehr als 80 rumänische Filmemacher, der Termin sei eindeutig zu spät, um sich im Februar und März für europäische Gelder zu bewerben, für die man auch eine nationale Förderung vorweisen müsse.

Irakische Fernsehmoderatorin ermordet

Im Irak haben unbekannte Täter eine Fernsehmoderatorin erschossen.

Wie ihr Sender Al-Mosulijah mitteilte, wurde Nawras al-Nuaimi in der Nähe ihrer Wohnung in Mossul im Norden des Landes getötet. Sie ist die vierte Journalistin, die seit Oktober in der Stadt ermordet wurde. Das mehrheitlich von Sunniten bewohnte Mossul gehört zu den gefährlichsten Regionen im Irak. Militante Islamisten verüben dort häufig Anschläge.

Stiftung Auschwitz-Birkenau erhält finanzielle Unterstützung aus Russland

Viele Gebäude in Auschwitz sind baufällig.

Das beklagt die polnische Stiftung, die für den Erhalt der Gedenkstätte zuständig ist. Finanzielle Unterstützung bekommt sie nun aus Russland: Die Regierung in Moskau will bis zu einer Million US-Dollar für die Stiftung bereitstellen. Das berichtet die Nachrichtenagentur "Ria Novosti" unter Berufung auf eine Regierungsmitteilung. Russland werde damit zu einem der größten Geldgeber des Fonds. Ebenfalls dazu gehören zum Beispiel Deutschland und die USA. - Im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau starben mindestens 1,3 Millionen Menschen. Nach dem Krieg wurde auf dem Gelände ein Museum eingerichtet.

Gruppenvergewaltigung hat in Indien einiges verändert

In Indien hat sich seit der brutalen Gruppenvergewaltigung vor einem Jahr einiges geändert.

Das geht aus einer Auflistung der Deutschen Presse-Agentur hervor. Neben harten Fakten wie schärferen Strafen für Vergewaltigungen werden darin auch kulturelle Phänomene berücksichtigt. Die Berichterstattung über Vergewaltigungen schafft es demnach inzwischen auf die Titelseiten der Zeitungen, sodass mehr Leute darüber lesen und sprechen. Auch in Kulturveranstaltungen und den Schulen werde das Thema aufgegriffen. In den berühmten Bollywoodfilmen bleibe das Schema jedoch dasselbe: Mann verfolgt Frau so lange, bis sie ihm irgendwann verfällt.

Mondsonde "Jadehase" schickt erste Aufnahmen an Erde

Der "Jadehase" hat erste Bilder zur Erde gefunkt.

Die chinesische Raumsonde hatte am Samstag erfolgreich auf dem Mond aufgesetzt. Den Verantwortlichen der Mission zufolge zeigen die Aufnahmen, dass die Landefähre und der Rover funktionieren. Beide haben inzwischen mit unterschiedlichen wissenschaftlichen Experimenten begonnen. Der Rover soll in den nächsten drei Monaten die Oberfläche erkunden und die Mondkruste mit seinem Radargerät bis in 100 Meter Tiefe analysieren. - Nach den USA und der Sowjetunion ist China das dritte Land, das eine Mondmission gestartet hat. Die letzte Mondlandung ist 37 Jahre her.

Big-Data-Experte: Wir müssen uns mit Regulierung beeilen

Aktuell gibt es beim Thema Datenschutz und Datensammeln zu wenige Gesetze.

Das meint Viktor Mayer-Schönberger, Professor am Oxford Internet Institute. Er forscht zum Thema "Big Data". Im Deutschlandradio Kultur warnte er vor den Gefahren. Denn mithilfe der im Internet gesammelten Daten entstünden Algorithmen, mit denen man die Zukunft vorhersagen könne. Man könne zum Beispiel errechnen, ob jemand einen Kredit zurückbezahlen wird oder nicht, oder ob jemand zu einem Verbrechen fähig sei. Dann könne man schon im Vorfeld für etwas bestraft werden, was man noch gar nicht getan habe - nur, weil so viele Daten vorliegen.

Gollum litt an Vitamin D-Mangel, meint Forscher

Zum Sieg über das Gute fehlte Gollum das Vitamin D.

Der Bösewicht aus den Hobbit-Geschichten von J.R.R. Tolkien habe sich falsch ernährt, meint der Forscher Nicholas Hopkinson vom Londoner Imperial College. Er analysierte Ernährung und Lebensgewohnheiten der Hobbit-Figuren. Mangelndes Sonnenlicht und ungesunde Ernährung hätten bei Gollum zu einem Vitamin D-Mangel geführt. Die Folge: Schwache Knochen und Muskeln. Die Hobbits dagegen hätten sich abwechslungsreich und gesund ernährt.

Schauspieler Tom Schilling ist Krawatten-Mann des Jahres

Tom Schilling ist zum Krawattenmann des Jahres 2013 gekürt worden.

Der 31-jährige Schauspieler nahm den silbernen Preis in Schlips-Form in Berlin entgegen. Dabei trug er eine helle Krawatte mit kleinen dunklen Quadraten. Verliehen wird die Auszeichnung vom Deutschen-Modeinstitut, das vor allem Schillings "achtsame Ästhetik" lobte. Schilling selbst betonte, er trage Schlips seit er 18 sei - und zwar aus Überzeugung. Zuletzt war der Schauspieler in Filmen wie "Oh Boy" und "Unsere Mütter, unsere Väter" zu sehen.

Syrische Rebellen wollen Journalisten schützen und befreien

"Die Freie Syrische Armee wird alles tun, um Journalisten zu schützen."

Das versprechen die syrischen Rebellen in einem Brief. Vergangene Woche hatten 13 große Medienunternehmen die Rebellen aufgefordert, unverzüglich gegen die Verschleppung von Journalisten vorzugehen. Laut dem "Komitee zum Schutz von Journalisten" werden in Syrien derzeit 30 Journalisten vermisst. Die FSA wolle versuchen, alle Journalisten zu befreien, werde aber in manchen Regionen durch interne Machtkämpfe behindert, heißt es in dem Brief.

Peter O'Toole mit 81 Jahren gestorben

"Irland und die Welt haben einen Giganten des Films und des Theaters verloren."

Das sagte der irische Präsident Michael Higgins, nachdem der Tod von Peter O'Toole gestern Abend bekannt geworden war. Der Schauspieler wurde 81 Jahre alt. Seine berühmteste Rolle war der "Lawrence von Arabien" aus dem gleichnamigen Film von 1962. Andere bekannte Filme mit Peter O'Toole sind "Lord Jim" und "Good-bye Mr. Chips". 2003 erhielt er einen Ehren-Oscar. Davor war er als notorischer Oscar-Verlierer bedauert worden: Achtmal war er nominiert - und achtmal ging er leer aus. Auf der Bühne brillierte er vor allem in Shakespeare-Stücken. Im vergangenen Jahr hatte Peter O'Toole beschlossen, die Schauspielerei an den Nagel zu hängen.

"Ich bin nicht mehr mit dem Herzen dabei, und das wird sich auch kaum noch ändern", sagte er damals.

Angeln: Auch große Fische wichtig für Fortbestand von Population

Es reicht nicht, wenn Angler nur die kleinen Fische zurück ins Wasser werfen.

Auch die großen Tiere seien sehr wichtig für den Fischbestand, haben Forscher aus Berlin und Leipzig herausgefunden. Darüber berichten sie im Fachblatt "Fish and Fisheries". Früher hatte man angenommen, dass die Erträge für Fischer besonders hoch ausfallen, wenn möglichst viele schnell wachsende Jungtiere in der Population sind. Die Untersuchungen der Wissenschaftler ergaben aber, dass
ältere Muttertiere mit robusten Eiern eine wichtige Rolle für das Fortbestehen spielen - gerade wenn der Bestand durch Umweltzerstörung bedroht ist.

Kulturnachrichten hören

November 2013
MO DI MI DO FR SA SO
28 29 30 31 1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 1

Fazit

Ersan Mondtags "Die Verdammten" in KölnUnter Untoten
Eine lange Tafel, an deren beiden Enden zwei Frauen sitzen. Eine Frau sitzt auf dem Tisch. Im Hintergrund ist ein überdimensioniertes Foto eines Babys zu sehen. Dahinter ist eine Treppe zu sehen, auf deren oberen Ende ein Mann sitzt. Über allem liegt eine Schicht weiße Federn. (Birgit Hupfeld / Schauspiel Köln)

Ersan Mondtag inszeniert Luchino Viscontis „Die Verdammten“ am Schauspiel Köln. Das Stück über eine deutsche Industriellenfamilie, die sich mit den aufstrebenden Nationalsozialisten einlässt, lässt für unseren Kritiker Michael Laages Fragen offen.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur