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Kulturnachrichten

Montag, 25. November 2013

Publizist Hamad Abdel Samad offenbar entführt

Sein Schicksal soll schnellstmöglich aufgeklärt werden.

Das fordert die Bundesregierung von Ägypten im Fall des deutsch-ägyptischen Autors Hamad Abdel Samad. Er soll in Kairo entführt worden sein, wie die ägyptische Polizei der Deutschen Presse-Agentur sagte. Ein Beamter habe erklärt, es sei nicht ausgeschlossen, dass radikale Extremisten für das Verschwinden des Publizisten am Sonntag verantwortlich seien. Hamad Abdel Samad hatte in seinen Veröffentlichungen mehrfach den Islam kritisiert und für eine moderne Interpretation der Religion geworben. Daraufhin erhielt er Morddrohungen. Der deutsche Botschafter in Kairo hat Kontakt mit der ägyptischen Regierung aufgenommen. Außerdem hat sich der Krisenstab des Auswärtigen Amtes eingeschaltet. - Der Bruder des Publizisten hatte gesagt, Abdel Samad habe sich verfolgt gefühlt.

Oberstaatsanwältin: Zu viele Vergewaltigungen bleiben ungestraft

Alle drei Minuten wird in Deutschland eine Frau vergewaltigt.

Aber nicht einmal einer von zehn Tätern wird bestraft. Viele Opfer würden sich schämen, sagte Oberstaatsanwältin Sabine Kräuter-Stockton im Deutschlandradio Kultur. Zum anderen würde das deutsche Strafrecht auch die Bedingungen für eine Verurteilung zu hoch ansetzen. So liege aus juristischer Sicht nur dann eine Vergewaltigung vor, wenn der Täter körperliche Gewalt angewendet oder sich an einem abgelegenen Ort an ihr vergangen habe. Kräuter-Stockton setzt sich daher seit Jahren für eine Änderung des Strafrechts ein, wie es auch die Istanbuler Konvention des Europarates vorsieht. Demnach wird das fehlende Einverständnis zum Sex bereits als Voraussetzung für eine Vergewaltigung gewertet.

Die Vereinten Nationen haben 1999 den Internationalen Tag gegen die Gewalt an Frauen ausgerufen. Er wird jedes Jahr am 25. November begangen.

Karten für Monty-Python-Show nach 43,5 Sekunden ausverkauft

Ihre Wiedervereinigung hatte in der vergangenen Woche für Aufregung gesorgt.

Nun konnten die britischen Komiker von Monty Python wie erwartet Karten für einen gemeinsamen Auftritt in Rekordzeit verkaufen. Innerhalb von 43,5 Sekunden waren die Tickets weg und wurden danach zu hohen Preisen weiter gehandelt. Sie stiegen von rund 100 Euro auf rund 1.900 Euro pro Stück. Daraufhin kündigte Monty Python vier weitere Auftritte an. Allerdings sind auch die Kartenpreise für diese Termine inzwischen in die Höhe geschossen. - Die erfoglreichen britischen Komiker hatten sich 1983 aufgelöst. 1989 war Graham Chapman, eins der sechs Mitglieder von Monty Python, gestorben.

Hippler fordert unbefristete Stellen für eine gute Lehre an Hochschulen

Es ist nötig, das Grundgesetz zu ändern, damit Bund und Länder in Zukunft gemeinsam die Unis finanzieren können.

Das fordert der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Horst Hippler, von der künftigen Bundesregierung. Der derzeit laufende Hochschulpakt sei keine Alternative, auch wenn er verlängert würde, sagte Hippler der "taz". Das Problem sei, dass die Pakte endlich seien und das Hochschulpersonal deshalb nur befristet eingestellt werde. Für eine anständige Lehre brauche man aber Dauerstellen, betonte Hippler. Es gehe nicht darum, einzelne Unis zu stärken und in Rankings weiter oben zu positionieren. Wenn die Politik keine Grundgesetzänderung auf den Weg bringen sollte, könnten die Hochschulen die Überlast nicht weiter tragen. Es werde flächendeckende und heftige NCs geben, um auszusieben, warnte der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz.

Meinungen zur Verjährungsfrist bei gestohlenen Kunstwerken

Müssen die Bilder aus dem Münchner Kunstfund zurück an die früheren Eigentümer oder deren Erben gegeben werden?

In dieser Frage sind sich die Experten nicht einig. Denn in Deutschland gilt eine Verjährungsfrist von 30 Jahren, wie die frühere Justizministerin Brigitte Zypries im Deutschlandradio Kultur erklärt hat. Diese Frist sei bis heute nicht aufgehoben worden, trotz immer wieder geführter Diskussionen im Bundestag. Dazu äußerte sich nun auch die amtierende Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. Im aktuellen Fall sei es wichtig, mit Cornelius Gurlitt zu sprechen. Zurückliegende und abgeschlossene Sachverhalte seien "nur ganz begrenzt einer Gesetzgebung zugänglich", betonte Leutheusser-Schnarrenberger. Sie sei skeptisch, was eine Verlängerung der Verjährungsfristen bei NS-Raubkunst angehe. - Anfang November war bekannt geworden, dass in Gurlitts Wohnung rund 1.400 Kunstwerke beschlagnahmt wurden.

"Babo" ist Jugendwort des Jahres 2013

"Babo" - das heißt im Türkischen so viel wie Boss oder Anführer.

Dieser Ausdruck ist nun zum Jugendwort des Jahres 2013 gewählt worden. Der Langenscheidt-Verlag teilte mit, dass dafür mehrere zehntausend Jugendliche vorher im Internet Vorschläge eingereicht hatten, darunter "fame" für "toll oder berühmt", "in your face" für "Dir hab' ich's gegeben!" oder "Hakuna Matata" für "alles klar". Am Ende entschied eine Jury. - 2012 war "Yolo" zum Jugendwort des Jahres gewählt worden. Das Akronym steht für die Redewendung "You only live once", zu deutsch: Du lebst nur einmal.

Polenz: Demokratie braucht Qualitätsjournalismus

Der Qualitätsjournalismus befindet sich in einer Zange zwischen Kommerzialisierung und Wikipedia-Einträgen.

Dieser Ansicht ist der Vorsitzende des ZDF-Fernsehrats, Ruprecht Polenz. Der CDU-Politiker sagte auf einer Tagung der Konrad-Adenauer-Stiftung in Münster, anspruchsvolle journalistische Texte seien in einer Demokratie systemrelevant. Deshalb müsse der öffentlich-rechtliche Rundfunk gestärkt werden. In den kommerziellen Medien sei Qualität nicht mehr gesichert, kritisierte Polenz. Zum Beispiel fühle sich das Privatfernsehen in Deutschland trotz hoher Renditen durch Werbung nicht verpflichtet, einen qualitativ hochwertigen Journalismus zu liefern.

10.000 Jahre alte Funde bei Jerusalem

Der Ort wird mehrfach im Alten Testament erwähnt.

Nun hat die israelische Antikenbehörde in Eschtaol bei Jerusalem Teile einer Siedlung aus dem 8. bis 4. Jahrtausend vor Christus freigelegt. Die Behörde erklärte, dort seien unter anderem Überreste eines rund 10.000 Jahre alten Hauses entdeckt worden sowie ein Gebäude mit einem Kultstein, einer so genannten Massebe, aus dem 6. vorchristlichen Jahrtausend. Der Stein deute darauf hin, dass dort ein Tempel gestanden habe. Die Archäologen fanden in Eschtaol außerdem mehrere seltene Beile aus Feuer- und Kalkstein.

Medienberichte : Deutsche Hochschulen bekommen Millionen von US-Militär

Werden an deutschen Universitäten neue Waffen für die US-Armee entwickelt?

Der NDR und die "Süddeutsche Zeitung" berichten, 22 deutsche Hochschulen und Forschungsinstitute hätten in den vergangenen Jahren Förderungen von mehr als zehn Millionen Dollar aus dem Haushalt des US-Verteidigungsministeriums erhalten. Dies hätten die Einrichten bestätigt. Bei den Projekten handele es sich sowohl um Grundlagen- als auch um Rüstungsforschung, zum Beispiel an Sprengstoffen. Gelder des US-Militärs seien dabei auch an Universitäten geflossen, die sich zur friedlichen Forschung verpflichtet haben. So habe die Münchner Ludwig-Maximilians-Universität an der Verbesserung von Sprengstoffen gearbeitet. Die Fraunhofer-Gesellschaft forschte dem Bericht zufolge an Sprengköpfen, die Universität Marburg an Orientierungssystemen für Drohnen.

Ausstellung zur früheren Kunstsammlung Max Liebermanns

Wir wollen zeigen, welches Schicksal die Bilder nach 1933 genommen haben.

Gemeint sind die gesammelten Gemälde des Berliner "Malerfürsten" Max Liebermann. Wegen seiner jüdischen Herkunft sei Liebermann vom NS-Regime verfolgt worden, sagte Martin Faass. Er ist der Museumsleiter der Liebermann-Villa am Berliner Wannsee, wo eine umfangreiche Ausstellung über die Geschichte der früheren Kunstsammlung Liebermanns eröffnet wurde. Faass sagte, die Schau erzähle vom größten Kunstraub der Geschichte. Es sei aber
in den vergangenen Jahren gelungen, viele verschlungene Wege nachzuzeichnen, die ein Teil der Werke genommen habe.

Max Liebermann gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des deutschen Impressionismus und leitete von 1920 bis 1933 die preußische Akademie der Künste.

Künstler wollen Zeichen gegen Aids setzen

Auch in diesem Jahr engagieren sich vielen Künstler gegen Aids.

Zur traditionellen Benefizgala in Berlin werden heute Abend unter anderem Vicky Leandros, Tim Fischer und Romy Haag erwartet. Die Künstler verzichten dabei zugunsten der städtischen Aids-Hilfe auf ihre Gage. Die Schirmherrschaft haben der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit und Schauspielerin Judy Winter übernommen. Nach Angaben des Robert-Koch-Institutes ist die Zahl der Neuinfektionen trotz vieler Aufklärungskampagnen hoch. Allein 2012 hätten sich vermutlich 3.400 Menschen mit HIV angesteckt. Für das laufende Jahr liegen noch keine Zahlen vor.

Rom: Historisches Institut forscht seit 125 Jahren in Geheimarchiven des Vatikans

Nur wenige Menschen haben zu den Geheimarchiven des Vatikans Zugang.

Zu den Privilegierten gehören die Wissenschaftler am Deutschen Historischen Institut in Rom. Heute feiert die Einrichtung ihr 125-jähriges Bestehen. Sie wurde 1888 auf Anregung des preußischen Kulturministers gegründet. Damals hatte Papst Leo XIII. das vatikanische Geheimarchiv für Forscher zugänglich gemacht. Das Historische Institut in Rom ist die älteste und größte deutsche Forschungseinrichtung im Ausland.

Fußballmagazin "11 Freunde" für Berichterstattung über Rassismus ausgezeichnet

Eine Anti-Rassismus-Auszeichnung für eine Fußballzeitung.

Das Magazin "11 Freunde" hat den Preis "Gegen Vergessen - Für Demokratie" erhalten. Damit werde die vorbildliche redaktionelle Arbeit der Zeitschrift und die Berichterstattung über rassistische und rechtsextreme Tendenzen in Fan- und Fußballkultur gewürdigt, teilte der Verein "Gegen Vergessen" mit. Überreicht wurde der Preis gestern Abend in den Räumen der NS-Gedenkstätte "Topographie des Terrors" in Berlin. "Tagesspiegel"-Chefredakteur Lorenz Maroldt betonte in seiner Laudatio, es gebe eine Tendenz der Rückkehr von Nazis in die Stadien. Viele Fußballfans seien fassungslos, täten aber nichts. Das Magazin "11 Freunde" beziehe hier eindeutig Postion, sagte Maroldt.

Tarifverhandlungen für Zeitschriftenredakteure fortgesetzt

Die Tarifverhandlungen für die rund 9000 Redakteure bei Zeitschriften gehen heute in Hamburg in die dritte Runde.

Die Gewerkschaft Verdi und der Deutsche Journalisten-Verband fordern sechs Prozent mehr Gehalt. Auch Online-Redakteure sollen in den Geltungsbereich des Tarifvertrags einbezogen werden. Zuletzt waren beide Seiten ohne Ergebnis auseinandergegangen. Die Arbeitnehmer hatten unter anderem bemängelt, dass der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt habe.

Kunstmesse Cologne Fine Art zieht positive Bilanz

In Köln finden kauffreudige Kunstfreunde offenbar das richtige Angebot.

Die Veranstalter der "Cologne Fine Art" sind jedenfalls zufrieden mit der diesjährigen Messe. Die rund 100 Galerien und Händler hätten gute bis sehr gute Verkäufe gemeldet, teilte die Kölner Messegesellschaft mit. Den Angaben zufolge besuchten von Mittwoch bis Sonntag 14.000 Menschen die Veranstaltung. Darunter seien auch zahlreiche Sammler und Museumsdirektoren aus dem In- und Ausland gewesen, hieß es.

Chat-Seelsorge der evangelischen Kirche berät seit 10 Jahren

20 Pastoren, Diakone und Pädagogen geben seit Jahren ihre Ratschläge - nicht nur in der Kirche, sondern auch im Internet.

Heute feiert die bundesweite Chat-Seelsorge der evangelischen Kirche ihr zehnjähriges Bestehen. Das Projekt der beiden größten Landeskirchen, Hannover und das Rheinland, werde sehr gut angenommen, teilten die Organisatoren mit. Jährlich würden sich rund 4.500 Menschen über das Internet an sie wenden. Die Chats seien immer voll. Rund 60 Prozent der Ratsuchenden meldeten sich mit akuten Problemen oder Konflikten, wie Depressionen, sexuellem Missbrauch oder Schwierigkeiten im Beruf. 20 Prozent hätten konkrete theologische Fragen - zum Beispiel, warum Gott so viel Leid zulasse.

Deutsches Fernsehballett vor dem Aus

Das Deutsche Fernsehballett soll nach 51 Jahren vom Bildschirm verschwinden.

Der Betrieb des Ensembles werde spätestens im März 2014 eingestellt, erklärte der Geschäftsführer des Balletts, Peter Wolf. Er bestätigte damit einen Bericht des Nachrichtenmagazins "Spiegel". Als Grund nannte Wolf fehlende Aufträge und nicht eingehaltene Zusagen des Mitteldeutschen Rundfunks. Der MDR wies die Kritik zurück. Das Deutsche Fernsehballett war 1962 in der DDR gegründet worden und ging nach der Wiedervereinigung in einer Gesellschaft des Mitteldeutschen Rundfunks auf. 2012 übernahm der Künstlermanager und TV-Produzent Peter Wolf das Fernsehballett.

Fernsehen hemmt Entwicklung des Einfühlungsvermögens

Kleinkinder, die viel fernsehen, haben ein schlechteres Einfühlungsvermögen als andere Altersgenossen.

Das haben Psychologen in einer Studie herausgefunden. Darin schreiben sie, dass die Kleinkinder sich nicht so gut in Gefühle, Bedürfnisse, Ideen und Absichten andere hineinversetzen könnten. Das habe sich etwas gebessert, wenn ihre Eltern mit ihnen darüber sprachen, was sie im TV gesehen hatten. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass Fernsehen deshalb Empathie verhindert, weil in den Programmen häufig eindimensionale Charaktere und Situationen dargestellt werden. - In früheren Studien war bereits festgestellt worden, dass zu viel TV-Konsum aggressives Verhalten begünstigt sowie Schlafstörungen und schlechtere geistige Leistungen.

- Die Studie ist im "Journal of Communication" erschienen.

Jostein Gaarder über den Klimawandel

Die derzeit wichtigste philosophische Frage ist, wie das Leben auf der Erde bewahrt werden kann.

Das findet der norwegische Schriftsteller Jostein Gaarder. Er sagte der Deutschen Presse-Agentur, der Klimawandel sei das Folgenreichste, was die Menschheit jemals ausgelöst habe. Es sei Fakt, dass wir derzeit unseren Planeten zerstörten. Deshalb müsse unser Bestreben, den Klimawandel und die globale Erwärmung zu stoppen, nun umso größer sein, betonte Gaarder. Der Philosoph schrieb 1991 mit dem Werk "Sofies Welt" einen Welt-Beststeller. - In Gaarders neuen dystopischem Roman "2084 - Noras Welt" geht es darum, wie sich die Welt durch den Klimawandel verändert und wie schlecht es den Menschen dadurch geht.

Bistum Fulda zeigt seine Kirchen auf Marken

Diese Briefmarkenserie ist einmalig.

Das meint die Deutsche Post über eine Serie des Bistums Fulda. Das Bistum präsentiert von Dezember an rund 100 örtliche Kirchen - und zwar herausgegeben von den Pfarreien. Sie haben Auflagen einzelner Marken von bis zu 2.000 Stück bestellt. Das Bistum selbst betonte außerdem, die Darstellung von Kirchen in diesem Umfang sei "weltweit einmalig".

- Mehr über die Briefmarkenserie erfahren Sie auf der Seite des Bistums Fulda.

Intendant Mortier : Kultur sollte wachrütteln statt einschläfern

In Europa gebe keine Finanz-, sondern eine Wertekrise, findet der Intendant Gerard Mortier.

Die Politiker sollten einsehen, dass das Theater eine unglaubliche gesellschaftliche Rolle spielen könne, um die Krise zu bewältigen, sagte Mortier der "Süddeutschen Zeitung". Bis jetzt hätten sie diese Kraft der Kultur unterschätzt. Spanien sei dafür ein gutes Beispiel. Dort werde Kultur zum "Einschläfern" benutzt. Die Menschen würden, wie im Fußball, von ihren Problemen abgelenkt. Die Kultur rege nicht mehr dazu an, über existentielle Fragen zu reflektieren, beklagte Mortier. Er war zuletzt Intendant am Madrider Opernhaus.

Journalist im Irak getötet

Im Irak ist ein Fernsehjournalist ums Leben gekommen.

Wie die Behörden meldeten, ist der Mann in der nordirakischen Stadt Mosul in der Nähe seines Hauses erschossen worden. Der Kameramann habe für eine örtliche Fernsehanstalt gearbeitet. Über die Hintergründe des Angriffs wurde nichts bekannt.

Britische Telefon-Hotline gegen Einsamkeit im Alter

Diese Telefon-Hotline ist speziell für ältere Menschen.

In Großbritannien haben ehrenamtliche Mitarbeiter das Projekt "Silver Line" ins Leben gerufen. Damit wollen sie laut Medienberichten verhindern, dass alte Menschen vereinsamen. Dafür stehen sie rund um die Uhr als Ratgeber und Gesprächspartner bereit. Außerdem können sich ältere Menschen auch einmal in der Woche anrufen lassen. Dann fragen die Hotline-Mitarbeiter, wie es ihnen geht und ob alles in Ordnung ist. - Die Macher des Projekts beklagen, dass ältere Menschen wenig geschätzt werden und häufig isoliert sind. Für viele sei die Hotline möglicherweise der einzige regelmäßige Kontakt zu anderen.

Stuttgarts Zoo lässt TV-Verhalten von Affen erforschen

Welche Fernsehsendungen schauen sich Affen gerne an? Und wer bestimmt, was läuft?

Solche Fragen möchte der Stuttgarter Zoo jetzt mit einer Forschungsreihe klären. Dafür studiert die US-Primatologin Amy Parish mehrere Bonobos und ihr Verhalten vor dem Fernseher, wie der Zoo am Montag zum Start der Forschungsarbeit mitteilte. Im Bonobo-Kino stehen fünf verschiedene Filme zur Auswahl. Sie könnten von den Affen selbst über Knöpfe ausgewählt werden, was bisher weltweit bei keiner vergleichbaren Studie möglich gewesen sei, erklärte Parish. - Erste Ergebnisse der Studie sollen im Frühjahr vorliegen.

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