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Kulturnachrichten

Freitag, 8. November 2013

Pablo Neruda wohl nicht ermordet worden - Untersuchungsbericht

Pablo Neruda ist offenbar eines natürlichen Todes gestorben.

Das geht aus den Ergebnissen einer internationalen Untersuchungskomission hervor, die den Tod des chilenischen Literaturnobelpreisträgers untersucht hat. An dem exhumierten Leichnam des Dichters hätten sich keine Spuren einer Vergiftung gefunden, erklärten die Forensiker bei der Vorstellung ihrer Expertise. Pablo Neruda war 1973 kurz nach dem Militärputsch gegen Präsident Salvador Allende in einer Klinik in Santiago de Chile gestorben. Seitdem gab es immer wieder Verdächtigungen, dass er von den Schergen der Pinochet-Diktatur vergiftet wurde. Neruda war Anhänger Allendes und Kommunist.

Umfrage: Europäische Juden beklagen wachsenden Antisemitismus

In Europa als Jude zu leben wird offenbar nicht leichter, sondern immer schwieriger.

Das geht aus einer Umfrage unter jüdischen EU-Bürgern durch die Europäische Grundrechte-Agentur hervor. 75 Prozent, beklagen, dass sich die Situation in den vergangenen Jahren verschärft hat. Jeder fünfte sagte, er sei 2012 beleidigt, bedroht oder angegriffen worden, weil er Jude sei. Die wenigsten hätten dies der Polizei gemeldet, weil sie nicht daran glaubten, dass sich dadurch etwas ändere.

In Deutschland, wo etwa 120.000 Juden leben, äußerten sich die Befragten nicht so besorgt wie andernorts. Jeder vierte Befragte hat aber schon einmal daran gedacht, auszuwandern, weil er sich nicht sicher fühlte. In Frankreich und Ungarn war es fast die Hälfte.

Claus Leggewie kritisiert Plagiatsjäger

Die meisten Plagiatsjäger arbeiten unprofessionell und intransparent.

Mit dieser Einschätzung hat der Direktor des kulturwissenschaftlichen Instituts in Essen, Claus Leggewie, die Verfolgung von Plagiaten in den Doktorarbeiten von Prominenten kritisiert. Die Plagiatsjäger wollten für ihre Ergebnisse nicht mit ihrem Namen gerade stehen. Zudem verwendeten sie unprofessionelle Software. Einige verschwiegen, dass sie mit ihrer Arbeit auch wirtschaftliche Interessen verfolgten. Leggewie betonte, er gehe davon aus, dass die bisherigen Kontrollen im deutschen Wissenschaftssystem ausreichten. Doktorarbeiten sollten nur von wissenschaftlich ausgewiesenen Gutachtern beurteilt werden.

USA und Israel verlieren Stimmrecht bei der Unesco

Der einst größte Geldgeber der Unesco darf nicht mehr mitreden.

Die USA haben gemeinsam mit Israel ihr Stimmrecht bei der Uno-Organisation für Kultur und Bildung verloren. Grund ist der Protest beider Länder gegen die Aufnahme der palästinensischen Autonomiegebiete in die Unesco. Sie hatten deshalb 2011 ihre Zahlungen eingestellt und damit eine finanzielle Krise der Organisation ausgelöst. Hilfs-und Bildungsprojekte weltweit mussten deshalb gestrichen werden.

Guillermina Bravo gestorben

Die mexikanische Primaballerina und Choreographin Guillermina Bravo ist tot.

Wie der Nationale Rat für Kultur und Kunst in Mexiko-Stadt mitteilte, starb sie im Alter von 92 Jahren. Bravo galt als eine der wichtigsten Vertreterinnen des zeitgenössischen Tanzes in ihrer Heimat. Sie war unter anderem an der Gründung des Mexikanischen Nationalballetts und der mexikanischen Tanzakademie beteiligt. 1979 wurde sie als erste Frau mit dem Nationalpreis für Wissenschaft und Künste ausgezeichnet.

Fotodienst Instagram sperrt Drogen-Stichworte

Über den Fotodienst Instagram kann man Bilder vom Urlaub, dem Essen im Restaurant oder einem schönen Sonnenuntergang schnell mit Freunden und der ganzen Welt teilen.

Für den Drogenhandel ist diese Funktion eigentlich nicht gemacht. Dealer haben den Dienst genau dafür aber intensiv genutzt. Sie luden Bilder von Drogen hoch, die sie mit entsprechenden Schlagworten verknüften. Das geht aus einem Bericht der BBC hervor. Nun hat Instagram reagiert und mehrere Suchworte gesperrt. Der Dienst hat weltweit 150 Millionen Nutzer.

Türkisches Parlament hebt Rock-Pflicht für weibliche Abgeordnete auf

Männer tragen Hosen, Frauen tragen Röcke.

So lautete bislang die Regel im türkischen Parlament. Nach monatelangem Zögern haben die Abgeordneten in Ankara jetzt aber die Geschäftsordnung geändert: Künftig dürfen alle Hosen tragen.

Dass es so weit kam, ist in erster Linie der Abgeordneten und Publizistin Safak Pavey zu verdanken. Sie hat bei einem Unfall ein Bein verloren und trägt seitdem eine Prothese. Deshalb durfte sie ausnahmsweise Hosen tragen. Das reichte ihr aber nicht: Sie forderte für alle weiblichen Parlamentarierinnen das Recht, ihre Kleidung frei zu wählen - mit Erfolg. - Außerdem wurde eine weitere Änderung verabschiedet: Frauen dürfen jetzt auch offiziell "Frauen" genannt werden, und müssen nicht mehr als "Damen" angesprochen werden.

Schatz an Rumänien zurückgegeben

Nach drei Jahren ist der Schatz nun wieder in Rumänien.

145 Goldstücke aus einem antiken Schatz der Dakier sind von Großbritannien an Rumänien zurückgegeben worden. Zollfahnder hatten sie 2010 bei einer Routinekontrolle entdeckt. Sie waren zusammen mit anderen Gegenständen aus Gold in den 2000er Jahren aus Grabungsfunden gestohlen worden. Der Rest des Diebesguts wird noch heute gesucht. Die Dakier gelten als Vorfahren der Rumänen. Der Schatz stammt aus dem 1. Jahrhundert vor Christus.

PEN-Zentrum beklagt zunehmenden Druck auf regimekritische Blogger

Blogger stehen in autoritären Staaten zunehmend unter Druck.

Darauf hat der Präsident des deutschen PEN-Zentrums, Josef Haslinger, hingewiesen. Er sagte der Deutschen Presse-Agentur, die digitale Form der Kommunikation werde immer populärer. Autoritäre Regimes versuchen nach den Worten Haslingers, diese neue Form der Meinungsbildung zu unterbinden. Vor allem in China, Vietnam und den arabischen Staaten nähmen die Probleme der Blogger zu, betonte Haslinger. In Europa sei die Lage vor allem in Weißrussland und der Türkei schwierig.

Weltweit wurden 2012 nach Angaben der Schriftstellervereinigung mehr als 800 Schriftsteller und Journalisten misshandelt oder eingesperrt. Mindestens 45 Autoren seien ermordert worden, neun würden vermisst.

Rasche Entschädigung von NS-Opfern gefordert

"Die Bundesrepublik Deutschland hat lange genug auf Zeit gespielt. Statt bewegender Reden fordern wir Taten."

Das schreiben Vertreter jüdischer Organisationen und des Zentralrats der Sinti und Roma in einem Aufruf, der heute in der "Frankfurter Rundschau" und der "Berliner Zeitung" erschienen ist. Darin fordern die Verfassser eine rasche Entschädigung der Opfer des Nationalsozialismus. Wer vor 68 Jahren befreit worden und noch am Leben sei, habe die Blütezeit des Lebens hinter sich, mahnten die Verfasser. Als Beispiel für noch nicht anerkannte Opfergruppen nannten sie ehemalige sowjetische Kriegsgefangene und die Überlebenden der sogenannten "Euthanasie"-Programme.

Weiter heißt es in der Erklärung zum morgigen 75. Jahrestag der Pogromnacht, die Politik dürfe nicht vormittags an das tausendfache Leid und den Tod von Sinti und Roma im Nationalsozialismus erinnern und nachmittags heute hier lebende Roma als Gefahr für die Sozialsysteme stigmatisieren.

Europäische Rabbiner treffen sich in Berlin

Es soll ein Vertrauensbeweis sein - in eine jüdische Zukunft in Deutschland.

Erstmals nach den Novemberpogromen von 1938 halten die europäischen Rabbiner ihre Mitgliederversammlung in Berlin ab. Rund 200 Religionsgelehrte aus 33 Ländern werden heute in der Hauptstadt erwartet. Im Mittelpunkt stehen der 75. Jahrestag und das Gedenken an die gewaltsamen Übergriffe durch Bürger und Nationalsozialisten. Der Moskauer Rabbiner Pinchas Goldschmidt forderte die Staaten Europas zu mehr Toleranz auf. Ein neuer Säkularismus, verbunden mit Antisemitismus und Islamfeindlichkeit, bedeute eine Gefahr, sagte Goldschmidt der Deutschen Welle.

Koalitionsverhandlungen: Arbeitsgruppe befasst sich mit Zukunft der Stasi-Unterlagen-Behörde

In Berlin geht es heute um die Zukunft der Stasi-Unterlagen-Behörde.

Denn das ist eines der Themen, mit dem sich Vertreter von Union und SPD bei den Koalitionsverhandlungen beschäftigen. Der Unions-Obmann für Kulturfragen, Marco Wanderwitz, sprach sich nach einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur dafür aus, die Akten der Behörde auch über das Jahr 2019 hinaus offenzuhalten. Es dürfe keinen Schlussstrich geben. Nach einem Beschluss des Bundestags besteht die Behörde zunächst noch bis 2019. In der kommenden Legislaturperiode sollen Experten Vorschläge erarbeiten, wie die Stasi-Unterlagen danach in das Bundesarchiv überführt werden können.

Eintrittsgeld für Potsdamer Park Sanssouci frühestens ab Ostern 2015

Es sieht so aus, als werde für den Park Sanssouci in Potsdam wieder Eintritt erhoben -

allerdings nicht vor Ostern 2015. Früher sei die Wiedereinführung organisatorisch nicht machbar, teilte die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten mit. Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) hatte angekündigt, den Vertrag mit der Stiftung wieder aufzulösen. Dieser sah vor, dass die Stadt jährlich eine Million Euro zur Pflege des Parks beisteuert. Im Gegenzug wollte die Stiftung auf den Eintritt verzichten. Die Finanzierung der Zahlungen über eine Bettensteuer oder Tourismusabgabe ist aber im Stadtparlament gescheitert.

Ex-Broker Voss: Banker und Bevölkerung stehen sich sprachlos gegenüber

Es geht nur mit Kommunikation und Verständnis.

Der frühere Investmentbanker Rainer Voss hat Politiker aufgefordert, die Logik und Motivation von Bankern besser zu verstehen. Im Deutschlandradio Kultur sagte er, nur so sei es möglich, das Finanzsystem erfolgreich zu regulieren. Die Wirtschaft auf der einen und die Zivilgesellschaft auf der anderen Seite stünden sich heute aber meist sprachlos gegenüber. Es gebe keinen gemeinsamen Nenner mehr. - Der frühere Broker ist Protagonist des Dokumentarfilms "Master of the Universe". Der Film könne hoffentlich einen Beitrag dazu leisten, die Welt der Banker zu erklären, sagte Voss.

Deutscher Journalistenverband kritisiert Räumung des griechischen Rundfunks: "Überfall auf die Pressefreiheit"

Für den Deutschen Journalisten-Verband ist es ein "Überfall auf die Pressefreiheit".

Mit harten Worten hat der DJV auf die Räumung des früheren griechischen Rundfunks ERT durch die Polizei reagiert. Sein Vorsitzender Konken sprach von einer "handstreichartigen Aktion". Das Vorgehen der Staatsmacht gegen Journalisten sei skandalös. Auch in Griechenland selbst gab es Proteste gegen die Schließung. Vor dem ERT-Gebäude in Athen sowie in anderen Städten hatetn sich mehrere tausend Menschen versammelt. Redaktionen vieler griechischer Tageszeitungen legten für mehrere Stunden die Arbeit nieder. Der staatliche Rundfunk war im Juni in einer Nacht-und-Nebel-Aktion geschlossen worden. Die Regierung von Ministerpräsident Samaras begründete dies mit Misswirtschaft und den Sparzwängen für das Land.

Bürochef von iranischem Fernsehsender in Kairo festgenommen

In Kairo ist der Bürochef des iranischen Fernsehsenders Al-Alam festgenommen worden.

Das melden übereinstimmend mehrere Nachrichtenagenturen und -sender. Demnach wurde Ahmed al-Sufi in seiner Wohnung von Sicherheitskräften überwältigt - nach Informationen des französischen Auslandssenders France24 auf Anordnung der Staatsanwaltschaft. Der Sender Al-Alam gilt als Sprachrohr der iranischen Führung, das Programm wird auf arabisch ausgestrahlt. - Erst vor wenigen Tagen hatte die Organisation "Reporter ohne Grenzen" beklagt, dass es eine "neue Welle von Angriffen auf die Informationsfreiheit" in Ägypten gebe.

Madsack-Zentralredaktion ins Leben gerufen - Überregionale Berichterstattung für 18 Zeitungen

Madsack hat seine Zentralredaktion gegründet.

Wie angekündigt führt der Medienkonzern die überregionale Berichterstattung seiner 18 Zeitungen in Hannover zusammen. Die Leitung des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" übernimmt Matthias Koch, bisher Chefredakteur der "Hannoverschen Allgemeinen". Unter anderem soll die neue Redaktion Inhalte für die digitalen und die Print-Ausgaben in den Ressorts Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur und Panorama liefern. Die redaktionelle Hoheit für die einzelnen Zeitungen liege aber weiter bei den regionalen Chefredakteuren, betonte Madsack.

"Internet Archive" bittet nach Brand um Spenden und Mithilfe

Das "Internet Archive" braucht Spenden - und tatkräftige Unterstützung.

Am Mittwoch hatte ein Feuer das Digitalisierungszentrum der gemeinnützigen Organisation in San Francisco zerstört. Dabei sei Technik im Wert von umgerechnet gut 450.000 Euro beschädigt worden, teilte das Archiv jetzt mit. Menschen seien nicht zu Schaden gekommen und auch nur wenige Daten verloren gegangen. Dennoch sei man jetzt auf finanzielle Unterstützung angewiesen, um die Technik zu ersetzen. Außerdem bitte man um Mithilfe beim Einscannen der in dem Gebäude gelagerten Dokumente.

Das Archiv wurde 1996 gegründet, um digitale Informationen langfristig und frei zugänglich zu speichern. Eines der bekanntesten Angebote ist die "Wayback Machine", von der man sich ältere Fassungen von Webseiten anzeigen lassen kann.

Hier lesen Sie den vollständigen Aufruf des Internet-Archivs.

Whistleblower-Netzwerk: Schutz für Informanten in Deutschland sehr gering

Informanten, die mit brisantem, Material an die Öffentlichkeit gehen, können auch in Deutschland nicht auf viel Unterstützung hoffen.

Das hat das deutsche Whistleblower-Netzwerk kritisiert. In einem Bericht des Vereins heißt es, in Deutschland fehlten politische Anstrengungen, Whistleblower besser zu schützen. So habe Deutschland die UNO-Konvention gegen Korruption nicht ratifiziert. Außerdem gebe es auf Bundesebene keinen unabhängigen Ansprechpartner. Damit ist Deutschland nach Einschätzung des Netzwerks zusammen mit Tschechien das Schlusslicht beim Whistleblower-Schutz.

Hauptquartier des chinesischen Staatsfernsehens zum "Hochhaus des Jahres" gekürt

Jedes Jahr kürt der Rat für hohe Gebäude und urbanes Wohnen in Chicago das "Hochhaus des Jahres".

In diesem Jahr geht die Auszeichnung nach Peking - genauer an das Hauptquartier des chinesischen Staatsfernsehens, bekannt als CCTV-Tower. Entworfen haben ihn der deutsche Architekt Ole Scheeren und der Niederländer Rem Koolhaas.

Die Vorgabe damals war, zwei Türme zu bauen. Die Architekten haben die beiden Türme oben miteinander verbunden - und zwar über Eck. Das Gebäude sieht aus, als könnte es nicht von alleine stehen, tut es aber dank einer aufwändigen Konstruktion aus Stahlstützen doch.

Schach und das Quietsche-Entchen in die Hall of Fame des Spielzeugs aufgenommen

Was haben Schach und Quietsche-Entchen gemeinsam?

Beide sind jetzt in die Hall of Fame des Spielzeugs in Rochester im US-Bundesstaat New York aufgenommen worden. Beide setzten sich im Finale unter anderem gegen die Computerspiele "Pac Man" und "Bubbles" sowie gegen die Figuren der Comic-Serie "Teenage Mutant Ninja Turtles" durch. In die Hall of Fame des Strong-Museums in Rochester wird seit 1998 Spielzeug aufgenommen, das sich über Generationen hinweg großer Beliebtheit erfreut - darunter das Springseil, Spielkarten und Scrabble.

Griechischer Fußballverein will Stadion "Hagia Sophia" nennen

Dieses Stadion dürften viele Türken als Affront auffassen.

Denn der griechische Zweitliga-Verein AEK Athen will seine neue Spielstätte "Hagia Sophia" nennen - nach der ehemaligen orthodoxen Kirche in Istanbul, die heute ein Museum ist. Gebaut wird es mit dem Geld des neuen Vereinschefs. Der Bau mit 33.000 Sitzen soll außerdem Eingänge haben, die nach den griechischen Bezeichnungen türkischer Städte benannt sind. Damit erinnert der Verein an seine Geschichte: Er wurde 1924 von Griechen gegründet, die aus der Türkei vertrieben worden waren. Griechenland und die Türkei stehen sich seitdem feindselig gegenüber.

Zwei deutsche Filmemacher in der nächsten Runde für den Animations-Oscar

Die nächste Etappe ist geschafft.

Der Animationsfilm "Room on the Broom" der beiden deutschen Regisseure Max Lang und Jakob Schuh hat es in die Vorauswahl für den Oscar in der Kategorie "Animierter Kurzfilm" geschafft. Wie die Oscar-Akademie mitteilte, wurden aus 56 Kandidaten zehn Preisanwärter ausgewählt, von denen fünf in die Endrunde kommen sollen. In dem knapp halbstündigen Zeichentrickfilm geht es um eine Hexe, die auf ihrem Besen noch ein paar Plätze frei hat und Tiere zum Mitfliegen einlädt.

"Star Wars": Episode VII soll im Dezember 2015 in die Kinos kommen

Star-Wars-Fans können sich schon jetzt den 18. Dezember 2015 im Kalender anstreichen.

Dann soll Episode sieben des "Kriegs der Sterne" in den amerikanischen Kinos anlaufen. Das teilte der Disney-Konzern mit. Die Dreharbeiten unter Regisseur J.J. Abrams sollen im kommenden Frühjahr in den Pinewood-Studios nahe London beginnen. Der letzte Film der Science-Fiction-Reihe ist 2005 erschienen; weitere Episoden wurden kürzlich für 2017 und 2019 angekündigt.

Amerikanische Ureinwohner demonstrieren gegen Namen des Football-Teams "Washington Redskins"

Seit den 30er-Jahren gibt es die "Washington Redskins".

Seit einiger Zeit wird nun aber schon darüber diskutiert, ob der Name "Redskins", also "Rothäute", rassistisch ist und deshalb geändert werden soll. Vor einem Spiel des Football-Teams in Minneapolis demonstrierten gestern hunderte amerikanische Ureinwohner gegen den Team-Namen, den sie als beleidigend und respektlos empfinden. Mehrere Politiker unterstützen das Ansinnen der Kritiker. Der Besitzer des Football-Teams, Dan Synder, lehnt eine Änderung des Namens aber ab - und betont, dieser sei als Auszeichnung zu verstehen.

Warschauer Erzbischof kritisiert Kunstausstellung

Die Ausstellung "British British Polish Polish" im Warschauer Zentrum für Zeitgenössische Kunst wurde Ende September eröffnet.

Erst jetzt, drei Wochen, bevor sie zu Ende geht, sorgt die Schau für einen Skandal: Erzbischof Kazimierz Nycz wirft dem Künstler Jacek Markiewicz die "Schändung des Kreuzes" und Missbrauch vor. Dessen Installation "Christusverehrung" zeigt das Video eines nackten Mannes, der ein Kruzifix liebkost. Kardinal Nycz betonte, das Erzbistum unterstütze die rechtmäßigen Maßnahmen aller, die gegen eine solche Darstellung vorgingen. Unter anderem hat ein Politiker der nationalkonservativen PiS-Partei Anzeige erstattet. Eine Sprecherin des Museums sagte, sie hoffe, dass in einem demokratischen Land Kunstwerke gezeigt werden könnten, ohne dass die Justiz einschreite.

Lettisches Großunternehmen vor Pleite - Orchestermusiker bekunden ihre Solidarität gegenüber Angestellten

In Lettland will das Sinfonie-Orchester den rund 2.000 Beschäftigten des größten Industriebetriebes des Landes Trost spenden.

Mit einem Gratis-Konzert wollen die Musiker den von Arbeitslosigkeit bedrohten Angestellten die Lage erleichten. Eine Sprecherin des Orchesters erklärte, man fühle Solidarität mit den Menschen und wolle sie aufmuntern. Die drohende Insolvenz des "Liepaja metalurgs"- Konzerns sorgt in dem Land seit Wochen für Schlagzeilen.

Piktogramme für die Olympischen Spiele 2016 vorgestellt

Sie sollen den Spielen ihr Gesicht geben.

In Rio de Janeiro bekommt 2016 jede olympische und auch jede paralympische Sportart erstmals ein eigenes Piktogramm. Das sagte der Chef des Organisationskomitees, Carlos Nuzman, bei der Vorstellung der 64 Symbole. Sie zeigen geschwungene, weiße Figuren auf blauen Dreiecken mit abgerundeten Ecken. Die Designer ließen sich nach eigenen Angaben von Bewegungen der Athleten, brasilianischer Lebensfreude und der Landschaft rund um Rio inspirieren. Morgen beginnt dort der 1000-Tage-Countdown bis zur Eröffnung der Olympischen Spiele am 5. August 2016.

Einige der Piktogramme können Sie hier sehen.

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