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Kulturnachrichten

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Bundesregierung fordert besonderen Schutz der Kultur bei TTIP

Bedingungen für Freihandelsabkommen mit den USA

Die Bundesregierung hat einen besonderen Schutz von Kultur und Medien im geplanten Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP) gefordert. Insbesondere müssten Regierungen das Recht behalten, kulturelle Vielfalt zu fördern, erklärten Kulturstaatsministerin Grütters und Bundeswirtschaftsminister Gabriel in einem gemeinsamen Positionspapier. Beide Minister schlugen neue Formulierungen für den Vertragstext vor. "Eine öffentliche Finanzierung von Museen, Theatern oder Opern wird weiterhin möglich sein", betonte Gabriel. Mit dem Abkommen sollen Handelsschranken zwischen der EU und den USA abgebaut werden. Kritiker fürchten Verschlechterungen auch für die hiesige Kulturszene. Öffentliche Kultureinrichtungen dürften nicht dem Markt geopfert werden, forderte der Kulturrat erneut. Am Sonnabend werden zu einer Anti-TTIP-Demonstration in Berlin Zehntausende Menschen erwartet.

Swetlana Alexijewitsch bekommt Literaturnobelpreis

Weißrussin erhält höchste literarische Auszeichnung

Der Literaturnobelpreis geht in diesem Jahr an die weißrussische Journalistin und Autorin Swetlana Alexijewitsch. Das teilte die Schwedische Akademie in Stockholm mit. Alexijewitsch werde ausgezeichnet für ihr "vielstimmiges Werk, das dem Leiden und dem Mut in unserer Zeit ein Denkmal setzt", heißt es zur Begründung. Der Nobelpreis gilt als weltweit wichtigste Auszeichnung für Literatur. Er ist mit umgerechnet rund 860.000 Euro dotiert. Die Preisververleihung findet am 10. Dezember statt. Die 67-jährige Preisträgerin ist vor allem für ihre literarischen Reportagen aus dem tagtäglichen Leben in ihrer Heimat Weißrussland und der Ukraine bekannt. Sie wurde 2013 bereits mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geehrt.

Lob und Kritik aus Russland für Nobelpreis-Entscheidung

Blogger und Schriftsteller freuen sich, kremlnahe Kreise üben Kritik

Der Literaturnobelpreis für die weißrussische Schriftstellerin Swetlana Alexijewitsch hat in Russland ein geteiltes Echo hervorgerufen. Während sich liberale russische Blogger erfreut zeigten, äußerten kremlnahe und konservative Publizisten Kritik. Der oppositionelle Blogger Alexej Nawalny wertete die Entscheidung der Schwedischen Akademie als "sehr stark". Der bekannte russische Journalist und Blogger Oleg Kaschin bezeichnete Alexijewitsch "als wahre Führerin der russischen Welt". Der Korrespondent der "Komsomolskaja Prawda" Dmitri Smirnow mutmaßt hingegen, Alexijewitsch habe den Preis "für ihren Hass auf Russland" bekommen. Auch der nationalistische Publizist Jegor Cholmogorow bekundete Kritik an der Vergabe. Russische Schriftsteller freuen sich für Swetlana Alexijewitsch. "Das ist ein Feiertag für alle, die allgemeine menschliche Werte vertreten", sagte zum Beispiel der Moskauer Autor Viktor Jerofejew.

Neuer Chefdirigent des DSO Berlin

Robin Ticciati startet mit einem Fünf-Jahres-Vertrag

Robin Ticciati wird Chefdirigent des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin. Der Engländer startet ab der Saison 2017/ 2018 mit einem Fünf-Jahres-Vertrag. Der 32-Jährige wird sich am 12. November in Berlin bei einer Pressekonferenz vorstellen. "Es ist mir eine große Ehre und Freude, ab September 2017 die künstlerische Verantwortung für das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin zu übernehmen", sagte Ticciati. Er folgt Tugan Sokhiev, der aufgrund seiner umfänglichen Aufgaben als Musikdirektor des Moskauer Bolshoi-Theaters seinen laufenden Vertrag als Chefdirigent des DSO Berlin nicht über die Saison 2015/ 16 hinaus verlängert. Robin Ticciati ist der achte Künstlerische Leiter in der Geschichte des ehemaligen Berliner RIAS- und Radio-Symphonie-Orchesters.

Viele Bibliotheks-Werke bedroht

Öffentliche Archive in Berlin und Brandenburg betroffen

In Bibliotheken und Archiven in Berlin und Brandenburg sind nach Expertenangaben viele Werke gefährdet. In den öffentlichen Archiven der beiden Länder würden derzeit mehr als 200 000 laufende Meter historisch einmaliges Schriftgut aufbewahrt. Davon sei die Hälfte akut durch den Zerfall ihrer säurehaltigen Papiere bedroht, heißt es aus dem Brandenburgischen Landeshauptarchiv. Den Angaben zufolge werden in den Bibliotheken der beiden Länder - ohne die großen Bibliotheken des Bundes oder der Stiftung Preußischer Kulturbesitz - momentan mehr als 675 000 historische Druckwerke aus der Zeit bis 1850 verwahrt. Davon sind mehr als 215 000 Drucke dringend restaurierungsbedürftig.

Deutscher Regiepreis für Michael Haneke

Metropolis-Preis für Lebenswerk

Michael Haneke wird mit dem Deutschen Regiepreis "Metropolis" für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Haneke ("Das weiße Band", "Die Klavierspielerin") sei ein "Moralist des wahrhaftigen Bildes", begründete der Bundesverband Regie seine Ehrung. Der 73 Jahre alte Österreicher gehöre zu den international renommiertesten deutschsprachigen Regisseuren. Wie kaum ein anderer Filmemacher binde er den Zuschauer ein und zwinge ihn in puristischen Bildern, sich mit oft monströsen Vorfällen auseinanderzusetzen. Die Regiepreise in acht Kategorien werden am 9. November in München überreicht.

Geschwister-Scholl-Preis

Achille Mbembe wird mit 10. 000 Euro geehrt

Der Geschwister-Scholl-Preis 2015 geht an den Historiker und Philosophen für sein Buch "Kritik der schwarzen Vernunft". Das teilte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und die Stadt München mit, die den Preis gemeinsam vergeben. Mbembe sei eine "Neuvermessung" der Geschichte des Kapitalismus und der Globalisierung gelungen, heißt es zur Begründung. Der Autor schärfe den Blick auf eine globale Gesellschaft, die nicht nur Waren und Kapital verschiebe, sondern auch Menschen und Arbeitskraft. Mbembe wurde 1957 in Kamerun geboren und gilt als Vordenker des Postkolonialismus. Mit dem Geschwister-Scholl-Preis wird jährlich ein Buch gewürdigt, das von geistiger Unabhängigkeit zeugt und geeignet ist, bürgerliche Freiheit, moralischen, intellektuellen und ästhetischen Mut zu fördern.

Köln sucht neuen Dombaumeister

Stelle offiziell ausgeschrieben

Das Kölner Domkapitel sucht per Stellenanzeige nach einem neuen Dombaumeister. Neben einem abgeschlossenen Architektur-Studium - wenn möglich mit Promotion - wird auch "eine bewusste Identifikation mit der Glaubenslehre der kath. Kirche" vom künftigen Baumeister verlangt. Zu seinen Aufgaben gehört vor allem, die uralte Kathedrale instant zu halten. "Der Dombaumeister ist eine der exponiertesten Stellen, die wir zu vergeben haben", sagte Domprobst Gerd Bachner. Der Job war frei geworden, weil sich Dombaumeister Michael Hauck und das Domkapitel nach einem monatelangen Streit getrennt hatten. Hauck war 2014 angeblich wegen seines Führungsstils gekündigt worden. Hauck bestritt dies. Das Arbeitsgericht Köln erklärte die Kündigung später für unwirksam.

Deutsch-Hebräischer Übersetzerpreis

Drei Übersetzter geehrt

50 Jahre nach Beginn der diplomatischen Beziehungen mit Israel sind drei Übersetzer mit dem ersten Deutsch-Hebräischen Übersetzerpreis ausgezeichnet worden. Ruth Achlama, Nitza Ben-Ari und Yirmiyahu Yovel erhielten in Berlin den Preis für ihre Übersetzungen vom Deutschen ins Hebräische und umgekehrt. Achlama wurde für ihre Übersetzung der Romane "Eine Wiener Romanze" von David Vogel und "1948" von Yoram Kaniuk ins Deutsche geehrt. Ben-Ari bekam den Preis für ihre hebräische Version von Goethes "Hermann und Dorothea", Yovel für seine Übersetzung von Kants "Kritik der reinen Vernunft". Die mit jeweils 10 000 Euro dotierte Auszeichnung soll alle zwei Jahre abwechselnd in Deutschland und Israel verliehen werden.

Kulturelle Bildung mit Defiziten

Lücken bei ästhetischen Inhalten

Der Rat für kulturelle Bildung sieht in den Schulen deutliche Defizite bei der Vermittlung ästhetischer Inhalte. In der Lehrplangestaltung habe der Erwerb von Kompetenzen die inhaltlichen Fragen zunehmend zurückgedrängt, heißt es vom Beratergremium. Der Rat präsentierte an der Weimarer Bauhaus-Universität seine diesjährige Denkschrift "Zur Sache" über Gegenstände, Praktiken und Felder der kulturellen Bildung. Der vor drei Jahren gegründete Rat für kulturelle Bildung mit 13 Fachleuten will mit seiner beratenden Tätigkeit die kulturelle Bildung "als etwas Selbstverständliches im Alltag etablieren". Dadurch soll sie für alle Altersgruppen zugänglich und erfahrbar werden.

Deutsches Filmfestival in Paris feiert 20. Geburtstag

Mehr als 20 Lang- und Kurzfilme

Das Deutsche Filmfestival in Paris feiert seinen 20. Geburtstag mit einem hochkarätigen Programm. Auf dem bis zum 13. Oktober dauernden Festival im Pariser Traditionskino "L'Arlequin" stehen mehr als 20 Lang- und Kurzfilme, darunter die Literaturverfilmung "Als wir träumten" von Andreas Dresen, die Komödie "Im Sommer wohnt er unten" von Tom Sommerlatte sowie der Polit-Thriller "Die Lügen der Sieger" von Christoph Hochhäusler. Den Auftakt machte am Mittwochabend "Elser - Er hätte die Welt verändert" von Oliver Hirschbiegel. Der Spielfilm handelt von dem Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus Georg Elser. Er feierte seine Uraufführung auf der diesjährigen Berlinale. Die Filmwoche gehört zu den ältesten von German Films organisierten Festivals.

Verzeichnis für immaterielles Kulturerbe

13 Bräuche, Feste und Techniken im Landesverzeichnis

Das Bayerische Bildungs- und Wissenschaftsministerium hat ein Landesverzeichnis des immateriellen Kulturerbes eingerichtet. Die ersten darin aufgenommenen 13 Bräuche, Feste und Handwerkstechniken werden am kommenden Mittwoch in München präsentiert. "Als Kulturstaat wollen wir das Bewusstsein der Menschen für unsere großartigen und vielfältigen Traditionen schärfen", erklärte Minister Spaenle. Das Spektrum der ersten Eintragungen reicht von der Bierbrautradition nach dem bayerischen Reinheitsgebot bis zur hochalpinen Alpwirtschaft im Allgäu. Ebenfalls mit dabei sind die Passionsspiele von Oberammergau und die Lindenkirchweih von Limmersdorf, die beide bereits in das nationale Verzeichnis des immateriellen Weltkulturerbes aufgenommen worden sind.

Hannover feiert Leibniz-Jahr

2016 im Zeichen des Universalgelehrten

Die niedersächsische Landeshauptstadt feiert im nächsten Jahr Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716). 2016 jährt sich der Todestag des berühmten Aufklärungsphilosophen zum 300. Mal und sein Geburtstag zum 370. Mal, wie die Stadt Hannover heute mitteilte. Leibniz war von 1676 an bis zu seinem Tod Bibliothekar am Fürstenhof in Hannover. Ihm zu Ehren wird der zehnte Internationale Leibniz-Kongress vom 18. bis 23. Juli 2016 in Hannover stattfinden. Dazu werden rund 350 Leibniz-Forscherinnen und Forscher aus mehr als 30 Ländern erwartet. Zugleich feiert die Leibniz-Gesellschaft ihr 50-jähriges Bestehen. Eröffnet wird das Leibniz-Jahr am 19. Januar mit einer Festveranstaltung im Schloss Herrenhausen.

Dresdner Kunstsammlungen entwickeln Kunst-App

App für Gegenwartskunst

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden haben eine App für Gegenwartskunst entwickelt. Der "Artomat" solle helfen, Werke sehen und entdecken zu lernen, sagte die Direktorin des Albertinums, Hilke Wagner. Dabei gehe es nicht um die reine Information, mit dem kleinen Programm könnten vielmehr Kunstwerke fotografiert, spielerisch analysiert und gespeichert werden. "Das ist dann so wie eine eigene Kunstsammlung." Bei dem vom Bund geförderten Projekt arbeiten die SKD mit der TU Dresden und einem Entwickler in Berlin zusammen. Die App für das Apple-System iOS ist in der Testphase und soll 2016 kostenfrei weltweit nutzbar sein - vom Dorfmuseum bis zum Museum of Modern Art in New York.

Zaimoglu erhält Berliner Literaturpreis

Auszeichnung ist mit 30 000 Euro dotiert und mit einer Gastprofessur verbunden

Der deutsch-türkische Schriftsteller Feridun Zaimoglu (50) wird mit dem Berliner Literaturpreis 2016 geehrt. Die mit 30 000 Euro dotierte Auszeichnung ist mit der Heiner-Müller-Gastprofessur an der Freien Universität Berlin verbunden. Zaimoglu erhalte den Preis "für sein sprachgewaltiges erzählerisches und dramatisches Werk", erklärte die Jury. Zaimoglu, 1964 im türkischen Bolu geboren, lebt seit frühester Kindheit in Deutschland. Zentrales Thema sind für ihn die Schicksale von Migranten und Einwanderern. Zuletzt erschien die west-östliche Familiensaga "Siebentürmeviertel". Der Literaturpreis wird seit 2005 von der Berliner Stiftung Preußische Seehandlung verliehen. Zaimoglu erhält ihn am 17. Februar 2016 vom Regierenden Bürgermeister und Stiftungsratsvorsitzenden Michael Müller (SPD). Bisherige Preisträger waren unter anderem Herta Müller, Durs Grünbein und Sibylle Lewitscharoff.

Iran sagt Teilnahme an Frankfurter Buchmesse ab

Grund: Salman Rushdie hält eine Rede

Iran hat seine geplante Teilnahme an der Frankfurter Buchmesse wegen der Anwesenheit des britischen Schriftstellers Salman Rushdie abgesagt. Rushdie sei wegen seiner "Islam-beleidigenden Bücher" in der islamischen Welt verhasst, teilte das Kultusministerium in einer von iranischen Medien veröffentlichten Presseerklärung mit. Auch sein neues Buch richte sich indirekt gegen religiöse Werte und Überzeugungen, so das Kultusministerium. Rushdie ist als "Keynote-Speaker" (Gastredner) bei der Auftakt-Pressekonferenz der Buchmesse am 13. Oktober angekündigt.

Erste deutsche Ausstellung von Francisco de Zurbaran

Zur Eröffnung kommt die spanische Königin

Das Düsseldorfer Museum Kunstpalast präsentiert von Samstag an 71 Gemälde des spanischen Barockmalers Francisco de Zurbaran (1598-1664). Zurbaran gilt in seiner Heimat als einer der großen Meister des Goldenen Zeitalters der spanischen Malerei, in Deutschland dagegen ist er bisher kaum bekannt. Dementsprechend ist die Düsseldorfer Ausstellung die erste im deutschsprachigen Raum. "Wir zeigen einen sensationell guten Maler", sagte Generaldirektor Beat Wismer. "Ich mache jetzt seit 30 Jahren Ausstellungen, aber das hier ist ein absolutes Highlight." Zurbaran bewegte sich thematisch in einem engen Rahmen der religiösen Malerei. Er schuf stille Andachts- und Altarbilder, die oft weibliche Heilige zeigen. Die Ausstellung wird am Freitag im Beisein der spanischen Königin Letizia eröffnet.

Londoner Filmfestival im Zeichen der Frauen

Von 238 gezeigten Filmen stammen 46 von Frauen

Das Londoner Film Festival steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der Frauen. Eröffnungsfilm der 59. Ausgabe der Festspiele war gestern "Suffragette", die Geschichte britischer Frauen, die für das Wahlrecht kämpften. Nicht nur vor, sondern auch hinter der Kamera zogen Frauen die Fäden für den Film. Nach dem Drehbuch von Abi Morgan und unter der Regie Sarah Gavron kämpfen darin Carey Mulligan, Helena Bonham Carter und Meryl Streep für Gleichberechtigung. Mit dem Eröffnungsfilm wolle das Festival auch die Frage stellen, wie weibliche Regisseure Barrieren in der Filmbranche niederreißen können, sagte Direktorin Clare Stewart. Von den 238 in London gezeigten Filmen entstanden 46 unter der Regie von Frauen, darunter Deepa Mehtas indisch-kanadischer Gangsterfilm "Beeba Boys" und Ondi Timoners Dokumentation über den Schauspieler und Aktivisten Russell Brand.

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Fazit

Fotografien von Susan MeiselasAnsichten eines Genozids
Auf diesem Bild sind Menschen zu sehen, die einer Exhumierung beiwohnen. (Susan Meiselas)

Zerfetzte Kleidungsstücke, Trümmer auf einem Hügel, Massengräber: Susan Meiselas zeigt in ihren Fotografien Spuren des Völkermords an den irakischen Kurden aus dem Jahr 1991. Ihre eindringlichen Bilder sind jetzt in Frankfurt am Main zu sehen.Mehr

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