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Kulturnachrichten

Montag, 13. Oktober 2014

Ein Stück deutsche Geschichte: Zionskirchplatz in Berlin saniert

Der 1879 fertiggestellt Platz Berlin-Mitte ist denkmalgerecht wieder hergestellt worden.

Der als Gartendenkmal eingetragene Kirchplatz wurde in etwas mehr als einem Jahr für rund 1,5 Millionen Euro aus Mitteln von Bund und Land saniert. Neue Linden und Kastanien sind gepflanzt worden und frisches Grün wurde angelegt, um die ursprünglichen Sichtachsen auf die Fassade der Zionskirche zu betonen.

Das evangelische Gotteshaus war im 2. Weltkrieg stark beschädigt und zu DDR-Zeiten nur notdürftig instandgesetzt worden. Ab 1986 bot die Zionskirchgemeinde Oppositionellen Raum, im Keller entstand die "Umwelt-Bibliothek", die erst 1998 aufgelöst wurde.

Nach fünf Jahren am Staatstheater Braunschweig: Jan Pusch geht

Generalintendant Joachim Klement teilte mit, er bedauere, dass Jan Pusch seinen Vertrag über die laufende Spielzeit hinaus nicht verlängern wird.

Der Direktor, künstlerischer Leiter und Chefchoreograf der Tanzsparte, so Klement weiter , habe starke Impulse für den zeitgenössischen Tanz in Braunschweig gesetzt. Nun müsse "erneut eine starke Künstlerpersönlichkeit für die Tanzsparte" gewonnen werden. Denn auch in Zukunft würde der Tanz eine wichtige Rolle am Staatstheater spielen.

Drei deutsche Fotojournalisten in der Türkei: Nach 31 Stunden wieder auf freiem Fuß

Das teilten die Männer über Twitter mit.

Sie waren am Wochenende im Südosten der Türkei festgenommen worden. Unterstützern zufolge waren sie für mehrere Zeitungen und Zeitschriften zur Recherche in Diyarbakir, wo mehrheitlich Kurden leben. Ihnen sei vorgeworfen worden, als „Provokateure" aufgetreten zu sein.
Derzeit sollen sie sich in einem Hotel in Diyarbakir aufhalten und rechnen damit, im Laufe des Tages vom Staatsanwalt des Landes verwiesen zu werden.Die deutsche Botschaft in Ankara war eingeschaltet.

Ägyptologe Seidlmayer erhält Gerda Henkel Preis

Leiter des Deutschen Archäologischen Instituts in Kairo wird für Verdienste in «politisch schwieriger Zeit» ausgezeichnet.

In der Begründung der Jury heißt es, der Ägyptologe Stephan Seidlmayer habe den «kulturhistorischen Dialog zwischen Deutschland und Ägypten» gefördert. Der gebürtige Würzburger Seidlmayer (56) leitet in Ägypten unter anderem Grabungen auf der Nilinsel «Elephantine» sowie ein Projekt für ein «Altägyptisches Wörterbuch». Der Preis wird im Zwei-Jahres-Turnus für Leistungen im Bereich der historischen Geisteswissenschaften verliehen und ist mit 100 Tausend Euro dotiert.

Erneut Besucherminus auf der Frankfurter Buchmesse

Schon im dritten Jahr in Folge Besucherrückgang

Die Frankfurter Buchmesse hat in diesem Jahr erneut einen Besucherrückgang verzeichnet. Insgesamt kamen während der fünf Tage rund 270 000 Menschen zum weltgrößten Branchentreff. Bei den Fachbesuchern wurden knapp zwei Prozent weniger gezählt als vergangenes Jahr, wie die Messe gestern am letzten Messetag in einer vorläufigen Bilanz berichtete. Das allgemeine Lesepublikum, das nur am Wochenende Zugang hatte, liege zahlenmäßig etwa auf dem Niveau von 2013. Im vergangenen Jahr waren 276 000 Menschen gekommen. Das waren gut zwei Prozent weniger gewesen als 2012. Als Gründe für das erneute Minus sieht Buchmesse-Sprecherin Katja Böhne die weltweite Konsolidierung der Buchbranche sowie die schwierige Lage in Ländern wie Italien und Spanien. Insgesamt kamen zur Messe, die vom Dachverband der deutschen Buchbranche organisiert wird, rund 7000 Aussteller aus 100 Ländern.

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Fazit

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