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Kulturnachrichten

Donnerstag, 21. Januar 2021

Netflix-Erfolgsserie "Bridgerton" bekommt zweite Staffel

Die Netflix-Erfolgsserie "Bridgerton" bekommt eine zweite Staffel. Das teilte der Streamingdienst per Twitter mit. Die erste Staffel der Serie war Ende 2020 gestartet, die zweite Staffel soll nun ab dem Frühjahr gedreht werden. Die Serie basiert auf einer gleichnamigen Romanreihe und dreht sich um das Leben und die Tanzbälle der Londoner High Society im frühen 19. Jahrhundert. Produziert wird "Bridgerton" von Shonda Rhimes, die unter anderem als Schöpferin der Krankenhausserie "Grey's Anatomy" bekannt wurde.

Uffizien in Florenz öffnen wieder

Die Uffizien in Florenz sind nach 77 Tagen Schließung wegen der Corona-Pandemie wieder geöffnet. Es sei wirklich Zeit, wieder zu öffnen, sagte der deutsche Direktor, der Kunsthistoriker Eike Schmidt der Nachrichtenagentur AFP. Er plädierte für den direkten Zugang zu den großartigen Werken in den Uffizien. Sie gehörten jedem einzelnen Italiener - und damit idealerweise der Menschheit. Die zurückliegende Schließung der Uffizien war die längste seit dem Zweiten Weltkrieg. Vorerst dürfen nur Besucher kommen, die sich bereits in der Toskana aufhalten. Die Uffizien sind auch nur von Dienstag bis Freitag geöffnet. Das Museum verzeichnete für jeden Monat der Schließung Einnahmeverluste von rund vier Millionen Euro. In den Uffizien, einem der bekanntesten Kunstmuseen der Welt, befinden sich Werke von Leonardo da Vinci, Michelangelo und Raffael.

Lyrik-Mäzenin Ursula Haeusgen gestorben

Die Lyrik-Liebhaberin und Mäzenin Ursula Haeusgen ist tot. Die Münchnerin starb im Alter von 78 Jahren, wie das von ihr 2003 gegründete Lyrik Kabinett mitteilte. Haeusgen habe Dichterinnen und Dichter und ihr Werk auf vielfältige Weise gefördert - diese Begeisterung für die Dichtung wolle man weitertragen. Das Herzstück des Lyrik Kabinetts ist eine öffentlich zugängliche Bibliothek - mit mehr als 65 000 rein auf Poesie konzentrierten Medien die zweitgrößte Spezialsammlung Europas. Für ihr Engagement wurde Ursula Haeusgen vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Bayerischen Verdienstorden und dem Bundesverdienstkreuz am Bande.

Französische Schauspielerin Nathalie Delon ist tot

Die französische Schauspielerin Nathalie Delon ist mit 79 Jahren in Paris gestorben. Sie erlag den Folgen einer Krebserkrankung wie die französische Agentur AFP unter Berufung auf ihren Sohn Anthony Delon berichtete. Nathalie Delon war die Ex-Frau von Alain Delon, an dessen Seite sie 1967 in dem Thriller "Der eiskalte Engel" bekannt wurde. Außerdem arbeitete Nathalie Delon auch als Regisseurin und Drehbuchautorin.

Sechs Enigma-Chiffriermaschinen aus Ostsee geborgen

Taucher haben bei Arbeiten sechs weitere Chiffriermaschinen vom Typ Enigma aus dem Zweiten Weltkrieg aus der Ostsee geborgen. Sie seien teilweise schon vor der Entsorgung in der See unbrauchbar gemacht worden, so das Archäologische Landesamt in Schleswig Holstein. Erst im November vergangenen Jahres hatten Forschungstaucher bei der Suche nach herrenlosen Fischernetzen in der Ostsee eine Enigma-Chiffriermaschine gefunden. Der Maschinen sollen restauriert und in einer Ausstellung im Museum für Archäologie Schloss Gottdorf gezeigt werden. Die Archäologen gehen davon aus, dass zahlreiche weitere Enigmas in schleswig-holsteinischen Gewässern versenkt wurden.

Akademie der Künste: Kultur mit Dringlichkeit behandeln

Die Akademie der Künste hat an die Politik appelliert, sich in der nächsten Debatte über Corona-Lockerungen besonders für Kunst und Kultur einzusetzen. Das Fehlen kollektiver ästhetischer Erlebnisse und Diskursmöglichkeiten im öffentlichen Raum schädige das demokratische Miteinander langfristig in nicht absehbarem Ausmaß, heißt es in einem Schreiben der Akademie an Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) und den Berliner Kultursenator Klaus Lederer (Linke). Besonders wichtig sei die kulturelle Vermittlung für Kinder und Jugendliche. Die Akademie der Künste in Berlin zählt sich zu den ältesten europäischen Kulturinstituten und ist ebenso wie Theater, Konzerthäuser, Museen und alle anderen Kultureinrichtungen wegen der Corona-Pandemie derzeit geschlossen.

Bühnenautorin Ivana Sokola erhält Kleist-Förderpreis

Der Kleist-Förderpreis geht in diesem Jahr an die junge Bühnenautorin Ivana Sokola für ihr Theaterstück "kill baby". Das teilten das Kleist Forum Frankfurt (Oder) und die Stadt mit. Die 25-Jährige, die in Hamburg geboren ist, lasse aus einem Mikrokosmos ein gesellschaftliches Panorama entstehen, hieß es. Die Auszeichnung ist mit 7 500 Euro dotiert. Zudem wird das Stück im September dieses Jahres vom Nationaltheater Mannheim uraufgeführt. Die offizielle Preisverleihung findet zur Eröffnung der diesjährigen Kleist-Festtage am 30. September 2021 statt. Das prämierte Stück der Dramatikerin wird an diesem Abend erstmals in Frankfurt (Oder) gezeigt.

Glastonbury-Musikfestival erneut abgesagt

Wegen der Corona-Pandemie findet das legendäre Glastonbury-Festival in Großbritannien auch 2021 nicht statt. Das teilten die Veranstalter mit. Ticketreservierungen behielten ihre Gültigkeit für 2022. Eigentlich sollte bereits vom 24. bis 28. Juni 2020 das 50. Jubiläum des Festivals in der englischen Grafschaft Somerset gefeiert werden. Erwartet wurden Stars wie Ex-Beatle Paul McCartney, Taylor Swift, Diana Ross und US-Rapper Kendrick Lamar. Die Veranstalter rechneten mit 200 000 Besuchern. Nun hoffen sie auf 2022.

Goslarer Kaiserring geht an Konzeptkünstlerin Piper

Die US-amerikanische Konzeptkünstlerin Adrian Piper bekommt den Goslarer Kaiserring 2021, einen der der renommiertesten Kunstpreise der Gegenwart. Piper schaffe Kunstwerke in einer Vielzahl unterschiedlicher Medien, erklärte die Preisjury. Darunter seien Collagen, Videoinstallationen, standortbezogene Installationen und Audioarbeiten. Die 1948 in New York geborene Piper lebt und arbeitet seit 2005 in Berlin. Sie befasste sich der Jury zufolge früh mit Themen, "die noch heute aktuell sind, aber damals oftmals noch als Tabu galten". So habe sie sich insbesondere mit Rassismus und Fremdenfeindlichkeit auseinandergesetzt. Auf der Biennale von Venedig wurde Piper 2015 mit dem Goldenen Löwen als beste Künstlerin ausgezeichnet.

Streit um Clubhouse-Talk mit rechter Influencerin

Die US-Audio-App Clubhouse ist erst seit wenigen Tagen ein Hype in Deutschland, doch sie führt bereits zu heftigen Streitereien unter Usern aus der Medienbranche. Es geht bei dem Krach um den Umgang mit Accounts von Leuten, die dem rechten Spektrum zugerechnet werden. Auf Twitter entbrannte zu einer Clubhouse-Gesprächsrunde von Mittwochabend, die sich um das Thema "Lügenpresse" und Journalismus drehte, eine Debatte darüber, wieviel Raum man in Clubhouse-Talks Leuten aus dem rechten Spektrum geben dürfe. Hintergrund ist, dass bei dem Gespräch eine Influencerin beteiligt war, die zum rechten Spektrum gezählt wird. Journalisten beteiligten sich auch bei dem Audio-Talk.

Mehr Geld für die Provenienzforschung

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste kann seine Forschungsförderung erweitern. Wie die Stiftung mitteilte, erhält sie 2021 insgesamt 1,5 Millionen Euro mehr als im vergangenen Jahr. Die zusätzlichen Mittel werden von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Monika Grütters, zur Verfügung gestellt. Diese Entscheidung ermögliche es Institutionen und Privatpersonen in Deutschland, noch intensiver als bisher nach unrechtmäßig entzogenem Kulturgut zu forschen, hieß es. Und sie zeige auch, dass die Provenienzforschung und damit die Aufarbeitung geschehenen Unrechts weiterhin einen hohen Stellenwert in der Kulturpolitik genießt. Das 2015 gegründete Deutsche Zentrum Kulturgutverluste in Magdeburg ist in Deutschland zentraler Ansprechpartner beim Thema Raubkunst.

Amanda Gorman führt US-Bestsellerlisten

Nach einem viel beachteten Auftritt bei der Amtseinführung von Joe Biden, schossen die beiden Bücher der Poetin Amanda Gorman auf die ersten beiden Plätze der US-amerikanischen Bestseller-Liste von Amazon. Wie die 22jährige auf Twitter schrieb, brauchte sie dafür nur einen Tag. Gestern hatte sie ihr Gedicht „The Hill we climb vorgetragen, in dem sie ihre eigene Lebensgeschichte mit der harten sozialen Realität Amerikas verwebt. Das Werk bekam viel Lob, unter anderem von Ex-Präsident Barack Obama und Talkshow-Moderatorin Oprah Winfrey und Musiker John Legend. Bei vergangenen Amtseinführungen von US-Präsidenten haben immer wieder Dichter und Schriftsteller wie beispielsweise Robert Frost Werke vorgetragen - Gorman ist allerdings mit Abstand die jüngste.

BGH: Promifoto darf nicht zum Ködern benutzt werden

Das Foto eines Prominenten darf von Medien nicht zum Ködern von Lesern oder zum Generieren von Klicks im Netz, dem so genannten Clickbaiting, genutzt werden, wenn der Prominente im Artikel überhaupt nicht vorkommt. Das entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe. Geklagt hatten der Schauspieler Sascha Hehn und der Moderator Günther Jauch, die von Verlagen eine fiktive Lizenzgebühr für die Nutzung ihrer Bilder forderten. Im Fall von Jauch war sein Foto im Zusammenhang mit einem Text über Krebserkrankungen gezeigt worden. Die von den Verlagen Bauer Media Group und Axel Springer SE eingelegten Revisionen wurden nun vom BGH zurückgewiesen.

Verkaufsstart für die vollständige "BasisBibel"

In Deutschland wird ab heute die sogenannte "BasisBibel" verkauft. Sie ist eine vollständige Ausgabe mit Altem und Neuem Testament in einer neuen Übersetzung in "zeitgemäßem Deutsch", so der Herausgeber, die Deutsche Bibelgesellschaft. Weltweit sei es die erste Bibel, die schon bei der Übersetzung die Anforderungen des digitalen Lesens berücksichtigt habe: Klare, kurze Sätze mit prägnanter Sprache. Laut der Deutschen Bibelgesellschaft empfiehlt der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland das Buch vor allem für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie für die "Erstbegegnung mit der Bibel". 40 Übersetzer haben 17 Jahren an dem Buch gearbeitet, vor zehn Jahren war bereits das Neue Testament in der Basisversion erschienen.

Autor Eugen Ruge gegen verordnete Gendersprache

Der Schriftsteller und Übersetzer Eugen Ruge wendet sich gegen eine behördlich verordnete Pflicht zum Gendern in der deutschen Sprache. "Es ist das Leben, das die Sprache verändert", schreibt Ruge in einem Gastbeitrag für die "Zeit". Der umgekehrte Weg führe dagegen in die Irre, mahnt Ruge mit Blick auf Bestrebungen, Geschlechtergerechtigkeit durch einen Verzicht auf das sogenannte generische Maskulinum oder die Einführung von Genderstern und Binnen-I zu erreichen. Derzeit entzündet sich eine neue Debatte um das Gendern an einer Reform des Internet-Dudens. Der Verein Deutsche Sprache kritisiert in einem in der vergangenen Woche veröffentlichten Appell die Redaktion des wichtigsten deutschen Wörterbuchs, weil sie auf duden.de mehr als 12.000 Personen- und Berufsbezeichnungen mit weiblicher und männlicher Form aufnehmen will.

Google und Frankreichs Verleger einigen sich

Im Streit um Urheberrechte haben der Internetgigant Google und französische Verleger gemeinsame Kriterien für die Vergütung festgelegt. Ein entsprechendes Abkommen sei unterzeichnet worden, hieß es in einer gemeinsamen Pressemitteilung von Google und dem Verlegerverband L'Alliance de la presse d'information général. Demnach soll Google nun einzelne Verträge aushandeln, die sich auf die festgelegten Linien stützen. Konkret geht es darum, dass Google den Verlegern Geld für das Anzeigen von Auszügen aus Medieninhalten zahlen soll. Hintergrund des Streits ist eine 2019 verabschiedete EU-Urheberrechtsnovelle, die Urhebern für ihre Inhalte im Netz eine bessere Vergütung sichern soll. Google hatte sich zunächst geweigert, solche Zahlungen vorzunehmen.

Nach Kritik: "Vogue" mit neuem Cover von Kamala Harris

Die Modezeitschrift "Vogue" hat nach der Kontroverse um das Cover-Bild, das die neue US-Vizepräsidentin Kamala Harris zeigte, eingelenkt. Das Magazin kündigte auf Twitter eine limitierte Auflage der Februar-Ausgabe mit einem Foto von Harris in formeller Pose mit einem blauen Hosenanzug an. Das Bild war Medienberichten zufolge ursprünglich von Harris' Team als Cover-Bild ausgewählt worden. Auf dem zuerst veröffentlichten Cover war Harris lässig stehend in Blazer und Turnschuhen vor rosa-grünem Hintergrund zu sehen. Zahlreiche Nutzerinnen und Nutzer in den sozialen Netzwerken hatten die Aufnahme der 56-Jährigen als respektlos oder technisch minderwertig und damit unpassend für das Titelporträt der mächtigsten Frau des Landes empfunden.

"Celebrating America" - Stars feiern Bidens Amtsantritt

Mit Stars aus der Film- und Musikszene ist im Rahmen der TV-Sondersendung "Celebrating America" die Amtseinführung von US-Präsident Joe Biden und Vizepräsidentin Kamala Harris gefeiert worden. Sie wurde von Schauspieler Tom Hanks moderiert. Die virtuelle Ersatzfeier zu Ehren von Biden und Harris begann mit Bruce Springsteen auf den Stufen des Lincoln Memorials in Washington und dem Song "Land of Hope and Dreams". Weitere Auftritte hatten Bon Jovi, Justin Timberlake, die Band Foo Fighters. Zum Abschluss gab es ein Feuerwerk, zu dem Katy Perry sang.

Kirchen in Hessen zeigen Verbundenheit mit Juden

Die Kirchen in Hessen wollen ein Zeichen der Verbundenheit zwischen Juden und Christen setzen und beteiligen sich an der bundesweiten Plakatkampagne "#beziehungsweise - jüdisch und christlich: näher als du denkst". Die Aktion solle auch gegen Antisemitismus eintreten, sagte der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Volker Jung, am Mittwochabend bei einer Online-Vorstellung der Aktion. Kern der Kampagne sind 14 Plakate, die anhand von Festen und Traditionen wie Weihnachten und Chanukka Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Juden und Christen thematisieren. Sie sollen in Gemeinden, Schulen und Bildungseinrichtungen gezeigt werden. Die Kampagne wurde im November in Berlin ins Leben gerufen. Bundesweit wird sie von der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) mitgetragen. Anlass ist das aktuelle Festjahr zu 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland.

"Iron Harvest" räumt beim Deutschen Entwicklerpreis ab

Das Strategiespiel "Iron Harvest" des Bremer Studios King Art ist der große Gewinner des Deutschen Entwicklerpreises 2020. Der Kritiker-Liebling setzte sich gleich in drei Kategorien gegen die Konkurrenz durch, wie die Jury in Köln mitteilte. Diese waren "Bestes Deutsches Spiel", "Bestes Game Design" und "Bester Sound". Entwickler King Art gewann zudem den Preis als "Bestes Studio". "Iron Harvest" ist ein sogenanntes Echtzeit-Strategiespiel. Die Spieler kontrollieren Gebäude und Einheiten, sammeln Ressourcen und bauen damit eine Armee auf, um die Gegner zu besiegen.Wegen der Corona-Pandemie konnten die Preise nicht bei einer festlichen Gala vergeben werden. Stattdessen hatten sich die Organisatoren für eine Online-Show entschieden. Der Deutsche Entwicklerpreis gilt als älteste Auszeichnung der deutschen Games-Branche. Er wird seit 2004 vergeben.

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Fazit

Pressefoto des JahresEine Umarmung mit Symbolcharakter
Das Foto des Jahres 2021 "The First Embrace" (Die erste Umarmung) zeigt zwei Frauen, die sich - getrennt von einer Plastikfolie - umarmen. (imago images / Politiken / Mads Nissen)

Das Pressefoto des Jahres ist oft mit den prägenden Themen der Gegenwart verbunden: Mit dem Siegerfoto 2021 beschreibe der Däne Mads Nissen die Pandemie und die damit verbundenen Erfahrungen in einem Bild, sagt die Kunsthistorikerin Karen Fromm.Mehr

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