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Kulturnachrichten

Samstag, 9. Januar 2021

Batman-Comic von 1940 stellt bei US-Auktion Rekord auf

Ein Batman-Comicheft aus dem Jahr 1940 hat im Rahmen einer US-Auktion einen Rekord aufgestellt. Vor der Versteigerung seien bereits 1,53 Mio. Dollar (1,25 Mio. Euro) geboten worden, teilte das Auktionshaus Heritage Auctions im texanischen Dallas mit. Bei der geplanten Liveauktion am 14. Januar könnte dieser Preis noch übertroffen werden. Auf dem Cover des Comics „Batman #1" fliegen Batman und sein junger Begleiter Robin vor einem gelben Hintergrund und der roten Skyline von Gotham City. In dem Heft kommen auch die Figuren Joker, Hugo Strange und Catwoman vor. Das Heft sei in nahezu perfektem Zustand, teilte das Auktionshaus mit. Ein Sammler hatte es 1979 für 3.000 Dollar im texanischen Houston erworben. Das Heft kostete 1940 zehn Cent.

Ministerin Karliczek fordert Reform bei der Bildungspolitik

Im Zuge der Corona-Krise drängt Bundesbildungsministerin Karliczek auf eine neue Föderalismusreform und mehr Einfluss des Bundes in der Bildungspolitik. "Eine inhaltliche Zusammenarbeit, selbst wenn sich Bund und Länder einig wären, ist derzeit nicht möglich. Das kann doch kein Zukunftsmodell sein", sagte Karliczek im "Spiegel". Sie fordert die Länder auf, mehr Kooperation zuzulassen. Man könne mit den Ergebnissen der jüngsten internationalen Bildungsstudien überhaupt nicht zufrieden sein, sagte sie: "Wir brauchen einen Aufbruch in der Bildungspolitik. Immerhin geht es um die Zukunftschancen unserer jungen Generation. Es geht darum, dass wir Themen identifizieren, die Bund und Länder gemeinsam besser angehen können als jedes Bundesland allein." In drei Jahren läuft der Digitalpakt aus, mit dem die Bundesregierung rund 5 Milliarden Euro für die Digitalausstattung der Schulen bereitstellt. Spätestens dann sollte feststehen, wie es weitergeht, fordert die Bundesbildungsministerin. Ihre Pläne für einen nationalen Bildungsrat sind zuvor am massiven Widerstand vieler Länder gescheitert.

Der "James Bond"-Regisseur Michael Apted ist tot

Der britische Filmemacher Michael Apted ist tot. Der Regisseur des James-Bond-Films "Die Welt ist nicht genug" sei im Alter von 79 Jahren gestorben, teilte die "Directors Guild of America" mit. Das Erbe des Briten werde das Kino für immer prägen, schrieben die Hollywood-Regisseure. Der Chef des britischen Senders ITV, Lygo, zeigte sich "zutiefst traurig" über Apteds Tod. Der Sender hatte seit den 1960er-Jahren die Dokuserie "Up" ausgestrahlt, die das Leben von 14 Briten über 50 Jahre lang begleitete. Mit der Serie habe Apted gezeigt, dass das Fernsehen in der Lage sei, der "Gesellschaft einen Spiegel vorzuhalten, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, sie zu unterhalten und zur selben Zeit unsere Perspektive auf das Menschsein zu bereichern", erklärte Lygo.

Antrag auf Förderung des Frankfodderischen

Mit einem Antrag auf "Frankfodderisch" fordern CDU, SPD und Grüne in Frankfurt die Stadtregierung zur Förderung der städtischen Mundart auf. "Die Stadtverordnetenversammlung möge ma beschließe", dass es mehr entsprechende Bildungsangebote geben solle. Andernorts, heißt es, sei die Verankerung des Dialekts als Kulturgut auch gelungen, etwa in Köln und Mainz, wo mit der Vermarktung sogar Einnahmen erzielt würden.

Kölner Warhol-Aussstellung soll im Februar öffnen

Eine für den vergangenen Oktober geplante Andy Warhol-Ausstellung im Kölner Museum Ludwig soll nun Anfang Februar eröffnet werden. Museumsdirektor Yilmaz Dziewior sagte der Deutschen Presse-Agentur, damit verkürze sich der Zeitraum der Ausstellung auf zweieinhalb Monate. Mit verlängerten Öffnungszeiten, teilweise bis 22 Uhr, hoffe man, dies ein wenig zu kompensieren. Eine Verlängerung der Ausstellung sei eher unwahrscheinlich, weil die mehr als 100 Werke des Pop-Art-Künstlers Warhols anschließend nach Kanada und in die USA weiterzögen.

Welterbe-Antrag für weiteren Limes-Abschnitt nach Plan

Der UNESCO-Welterbe-Antrag für einen weiteren Limes-Grenzabschnitt läuft nach Plan. Die Deutsche Presseagentur erfuhr vom Landschaftsverband Rheinland, bis Ende Februar sei das Antragsverfahren abgeschlossen. Der Antrag auf Eintragung ins UNESCO-Register bezieht sich auf den Niedergermanischen Limes auf dem Gebiet der Niederlande und der Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Dieser war wie der bereits als Welterbe anerkannte Obergermanisch-rätische Limes die gut bewachte Außengrenze des römischen Reichs zu Germanien. Die Grenzregion war dadurch auch ein Zentrum antiker Kultur und der Ursprung der Städte im Rheinland.

US-Journalist Neil Sheehan gestorben

Der US-Journalist Neil Sheehan ist im Alter von 84 Jahren gestorben, das meldete sein ehemaliger Arbeitgeber, die New York Times. Dort hatte Sheehan auch 1971 einen Teil der geheimen Pentagon-Papiere veröffentlich, die bewiesen, dass die US-Regierung ihren Eintritt in den Vietnamkrieg schon lange vor dem eigentlichen Eingreifen geplant hatte. Sheehans Publikation trug dazu bei, dass der Krieg in der Bevölkerung weiter an Rückhalt verlor. 2017 verfilmte Steven Spielberg die Geschichte unter dem Titel "Die Verlegerin". Für sein Sachbuch über den Vietnamkrieg "A bright Shining Lie" wurde Neil Sheehan 1989 mit dem Pulitzerpreis geehrt.

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