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Kulturnachrichten

Mittwoch, 1. Januar 2014

Taizé-Treffen in Straßburg beendet

Das 36. Europäische Jugendtreffen der ökumenischen Gemeinschaft von Taizé ist in Straßburg zu Ende gegangen.

Mehr als 20.000 Jugendliche aus etlichen europäischen Ländern hatten daran teilgenommen. Das "Fest der Nationen" bildete am Silvesterabend den Höhepunkt der Zusammenkunft. In den vergangenen Tagen hatten die Gäste in den mehr als 200 gastgebenden Kirchengemeinden im Elsass und in Baden Gottesdienste gefeiert. Es gab Veranstaltungen zu sozialen Fragen, Spiritualität und Kunst.

Zubin Mehta soll Wiener Neujahrskonzert 2015 dirigieren

Die Wiener Philharmoniker laden jedes Jahr einen anderen Dirigenten zu ihrem traditionellen Neujahrskonzert ein.

Diesmal steht Daniel Barenboim am Pult, 2015 wird der aus Indien stammende Zubin Mehta erwartet. Das gab die Wiener Philharmonie bekannt. Das Orchester verbinde mit Zubin eine Art "Liebesbeziehung". Der Maestro hat das Wiener Konzert bereits vier Mal dirigiert. Das Neujahrskonzert findet heute zum 74. Mal statt. Auf dem Programm stehen traditionsgemäß Werke der Strauß-Dynastie und deren Zeitgenossen. Nach Angaben der Philharmonie wird die Aufführung in über 90 Ländern live übertragen.

Feuerwerk zum Jahreswechsel soll böse Geister vertreiben

Millionen Menschen haben in der vergangenen Nacht Silvester gefeiert und 2014 begrüßt.

Weltweit richten sich damit die meisten Menschen nach der christlichen Tradition und beginnen das neue Jahr am 1. Januar. Muslime, Juden und andere religiöse Gruppen feiern aber andere Neujahrstage. Auch Christen fingen das Jahr lange Zeit mal am 6. Januar, mal am 25. Dezember an. Erst 1691 machte Papst Innozenz XII. den 1. Januar verbindlich zum Neujahrstag. Traditionell wird der Jahreswechsel mit einem großen Feuerwerk gefeiert. Der Brauch entstand aus dem alten Volksglauben, böse Geister mit Lärm und Licht zu vertreiben.

Polen ruft 2014 zum Karski-Jahr aus

In Polen ist das neue Jahr 2014 einem Untergrundaktivisten aus dem Zweiten Weltkrieg gewidmet: Jan Karski.

Auf Beschluss des Parlaments soll damit sein Lebenswerk gewürdigt werden. Karski arbeitete im Zweiten Weltkrieg als Verbindungsmann zwischen zivilen und militärischen Untergrundorganisationen im von Deutschland besetzten Polen. Er verschaffte sich Zugang zum Warschauer Ghetto und ließ sich auch in ein Konzentrationslager einschleusen. Seine Informationen zum Holocaust schrieb er in einem Buch nieder und gab sie an die Westalliierten weiter. 1943 traf er sogar US-Präsident Roosevelt. Dieser schenkte ihm aber keinen Glauben. Nach Kriegsende blieb Karski in den USA, wo er im Jahr 2000 starb.

Das Warschauer Museum ist für das Karski-Jahr zuständig und plant eine digitale Museums-Ausstellung im Internet. Sie soll in viele Sprachen übersetzt werden.

Museumsleiter: Gurlitt-Sammlung ist kein Einzelfall

Die Sammlung des Münchener Kunsthändlers Gurlitt ist kein Einzelfall.

Das ist die Einschätzung des Solinger Museumsdirektors Rolf Jessewitsch. Er sagte der Nachrichtenagentur dpa, in Frankreich lagerten noch etwa 2.000 Raubkunst-Objekte in verschiedenen Depots. Auch in Deutschland gebe es weitere Sammlungen, die mehr oder weniger bekannt seien. Experten hätten schon länger gewusst, dass Gurlitt eine Sammlung besitze. Durch Kontakte und Bildverkäufe sei deutlich geworden, dass Gurlitt namhaften Werke besitze.

Bereits zuvor hatte sich der Vizedirektor des Wiener Belveders, Alfred Weidinger, ähnlich geäußert. Dieser sagte, es sei kein Geheimnis gewesen, dass Gurlitt eine Sammlung hatte.

In der Münchener Wohnung Gurlitts hatten die Behörden im Frühjahr mehr als eintausend Kunstwerke beschlagnahmt, darunter viele Werke der klassischen Moderne. Erst im Herbst war der Fall publik geworden.

Papst fordert von Gläubigen Rechenschaft über das vergangene Jahr

Zum Jahreswechsel hat Papst Franziskus die Gläubigen dazu aufgerufen, das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen.

Der Vatikan sagte in seiner Silvesterpredigt, jeder müsse sich fragen, wie viel Zeit er für seine Mitmenschen aufgebracht habe. In seiner Rede wandte sich der Papst besonders an die Bürger der italienischen Hauptstadt Rom. Er forderte sie auf, mehr Solidarität mit Armen, Flüchtlingen und Notleidenden zu zeigen. Alle verdienten eine menschenwürdige Behandlung. Dafür müsse sich jeder einsetzen, nicht nur die offiziellen Autoritäten.

Kritik an Pop-Song von Beyoncé mit Aufnahmen des Challenger-Unglücks

Der Stoff ist zu sensibel für einen Pop-Song - das findet der frührere Nasa-Astronaut Clayton Anderson.

Wie mehrere US-Medien berichten, kritisiert er damit das neue Lied "XO" der Pop-Diva Beyoncé. Es beginnt mit der Stimme eines Nasa-Sprechers, der 1986 über das Unglück der Raumfähre "Challenger" berichtete. Bei dem Unfall kamen sieben Astronauten ums Leben. Auch eine Witwe eines getöteten Astronauten zeigte sich enttäuscht. Es sei ein "emotional sehr schwieriger Moment" und damit unpassend in einem Pop-Song. Die Sängerin Beyoncé wies die Vorwürfe zurück. Sie habe denjenigen, die geliebte Menschen verloren haben, helfen wollen darüber hinwegzukommen.

Französischer Historiker Le Goff feiert 90. Geburtstag

Der französische Historiker Jacques Le Goff wird heute 90 Jahre alt.

Der Wissenschaftler hat sich vor allem mit der Geschichte des europäischen Mittelalters beschäftigt. Viele seiner Bücher erschienen auch in deutscher Sprache. Für seine Arbeiten wurde er unter anderem mit dem Historikerpreis der Stadt Münster und dem Stuttgarter Hegel-Preis ausgezeichnet. Le Goff wurde 1924 in der Nähe von Marseille geboren. Er studierte in Paris, Prag und Oxford. Mehrere Jahre lehrte er als Professor in Paris. Seit 1967 ist er Mitherausgeber der geschichtswissenschaftlichen Fachzeitschrift "Annales".

Lang Lang begeistert beim Silvesterkonzert mit Berliner Philharmonikern

Der chinesische Star-Pianist Lang Lang hat in Berlin viele Zuhörer bei einem Silvesterkonzert begeistert.

Der Klaviervirtuose spielte zusammen mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Sir Simon Rattle. Auf dem Programm standen Werke von Sergej Prokofjew, Antonín Dvorák, Paul Hindemith und Aram Chatschaturjan. Als Zugabe ertönte ein Stück von Johannes Brahm. Unter den Besuchern waren unter anderem auch Bundespräsident Joachim Gauck sowie Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Frühere Wohnung von Jimi Hendrix wird Museum

Früher hat Jimi Hendrix dort gewohnt - aber schon bald soll sein Zuhause zum Museum werden.

Wie der Sender BBC berichtet, ist in der ehemaligen Wohnung des Musikers zur Zeit ein Büro untergebracht. Die Räume sollen aber wieder umgebaut werden. Die Eröffnung des Museums ist für 2015 geplant. Jimi Hendrix hatte von 1968 bis 1969 im Londoner Stadtteil Mayfair gelebt.

Gleich neben dem Haus, in der die Hendrix-Wohnung liegt, hatte übrigens der Komponist Georg Friedrich Händel gelebt. Er wohnte dort etwa 36 Jahre bis er 1759 starb.

Dinner for One: Schauspieler von Butler James mochte keinen Alkohol

Freddie Frinton hat einen der berühmtesten Alkoholiker gespielt, der je im Deutschen Fernsehen aufgetreten ist: den betrunkenen Butler James im Silvester-Klassiker "Dinner for One".

Sein glasiger Blick, das Lallen und das Stolpern sind für viele Zuschauer legendär. Als Privatmann hat der Schauspieler Alkohol aber gehasst. Das sagte sein Sohn Steve der "Frankfurter Rundschau". Frinton habe Alkohol kaum angerührt. Die Sendung "Dinner for One" wird seit 50 Jahren im deutschen Fernsehen ausgestrahlt. Laut einer repräsentativen Umfrage schaltet jeder dritte Deutsche ab 14 Jahren den Klassiker regelmäßig am Silvesterabend ein.

"Sopranos"-Darsteller Brancato vorzeitig aus Gefängnis entlassen

Acht Jahre hat er hinter Gittern gesessen - jetzt ist der Schauspieler Lillo Brancato wieder auf freiem Fuß.

Brancato wurde durch seine Gangsterrolle in der Mafia-Serie "Die Sopranos" bekannt. Er hatte sich allerdings auch als Privatmann einiges zu Schulden kommen lassen. 2005 war er mit einem Freund in eine Wohnung in New York eingebrochen, als sie auf der Suche nach Drogen waren. Ein Gericht verurteilte Brancato anschließend wegen versuchten Raubes zu zehn Jahren Haft. Wie US-Medien berichten, ist der Schauspieler jetzt wegen guter Führung vorzeitig entlassen worden.

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