Kulturmanagerin Ackermann: Museen brauchen mehr Internationalität

    Marion Ackermann wird ab 2025 die erste Frau an der Spitze der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. © picture alliance / imageBROKER / Sylvio Dittrich
    Deutschlands Museen müssen an ihrer Internationalität arbeiten. Diese Ansicht vertritt die künftige Präsidentin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Marion Ackermann. Sie sollten da noch stärker und vielleicht ein bisschen freier agieren, sagte die scheidende Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Man müsse zu Menschen im Kulturbereich international enge Beziehungen aufbauen, selbst in problematischen Systemen. Ackermann sieht die Museen in einem "extremen Wandel". Die Einrichtungen müssten den Veränderungen angepasst werden. Nach Überzeugung der Kunsthistorikerin brauchen Museen eine einheitliche Haltung, einen "eigenen starken Kompass", der intern gemeinsam erarbeitet und permanent diskutiert werde.