Kritiker sehen durch neue US-Regierungsvorschläge kreative Studiengänge gefährdet

    Außenansicht der Harvard Universität in den USA
    Harvard Universtität, Cambridge, USA © IMAGO / ZUMA Press Wire / IMAGO / Kenneth Martin
    Kritiker sehen durch neue US-Regierungsvorschläge Studiengänge in den Bereichen Musik, bildende Kunst und Film gefährdet. Wie ARTnews berichtet, will das Bildungsministerium ein neues "Rechenschaftssystem": Studiengänge, deren Absolventen nach Abschluss eine bestimmte Einkommensvorgabe nicht erreichen, könnten ihre Berechtigung für staatliche Studiendarlehen verlieren. Das Ministerium argumentiert, dass Steuerzahler keine Programme subventionieren sollten, die es den Absolventen nicht ermöglichen, finanziell besser dazustehen als ohne Hochschulbesuch. Zu den Kritikern gehören einige der größten Bildungsnetzwerke des Landes. Sie sind der Ansicht, dass der staatliche Rahmen keine faire oder realistische Erfolgsmessung für kreative Berufe bietet. Eine vorläufige Analyse zeigt, dass etwa die Masterstudiengänge der Yale Universität in Bildender Kunst und Musik und der Masterstudiengang der Harvard Universität in Museumswissenschaften die Vorgaben nicht bestehen würden.