Krise bei Ubisoft: Videospielkonzern streicht geplante Spiele

    Ubisoft-Spiele bei der Gamescom Köln 2019.
    Ubisoft gilt als einer der größten Videospielkonzerne Europas. © imago / Arnulf Hettrich
    Der französische Videospielkonzern Ubisoft kommt aus der Krise nicht heraus: Nach eigenen Angaben rechnet er für das laufende Geschäftsjahr mit Einbußen im dreistelligen Millionenbereich. Das Unternehmen sagte die Entwicklung sechs geplanter Spiele ab, darunter die Neuauflage von "Prince of Persia: Sands of Time". Für andere wurde die Veröffentlichung verschoben. Ubisoft begründete das mit dem Umbau des Konzerns. In den vergangenen Jahren wurden weltweit bereits 3.000 Stellen abgebaut und Studios geschlossen. So sollten 300 Millionen Euro eingespart werden. Außerdem sollen die Fixkosten nun um weitere 200 Millionen sinken. Ubisoft ist einer der größten Videospielkonzerne Europas. Zuletzt war er wegen Managementfehlern und schlechter Verkaufszahlen unter Druck geraten. Auch der Aktienkurs ist in den letzten fünf Jahren um 90 Prozent eingebrochen.