Kopftuchlos im Iran

    Frauenrechte im Land der Mullahs

    23:23 Minuten
    Zwei Frauen laufen eine belebte Straße entlang, ihre Haare sind nur halb von einem Tuch bedeckt.
    Immer mehr Iranerinnen legen ihr Kopftuch ab. Ein riskantes Unterfangen. © imago / Kyodo News
    Von Weronika Bohusch · 15.09.2021
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    Im Iran ist das Tragen eines Kopftuchs seit der Islamischen Revolution für Mädchen und Frauen Pflicht. Eine Sittenpolizei überwacht das. Bei Widerstand gibt es Verhaftung und Probleme. Doch viele Iranerinnen schreckt das nicht mehr ab.
    Wenn Dena um acht Uhr morgens aus ihrem Haus im Norden Teherans geht, spürt sie als Erstes die Hitze, die ihr ins Gesicht schlägt. Schon jetzt ist es 35 Grad im Schatten. Die Wände der Häuser geben die gestern gespeicherte Wärme ab.

    Nassgeschwitzt unter dem Kopftuch

    Sie läuft an den Mülltonnen vorbei, nimmt die Gerüche der Gosse wahr, läuft an dem Ghasob - dem Metzger vorbei, in dessen Schaufester ein Schafsrücken in der prallen Sonne braun wird. Bereits an der nächsten Straßenkreuzung ist sie unter ihrem bunten Kopftuch und dem dunkelblauen Sommermantel nassgeschwitzt. Dena hat genug von der Kopftuchpflicht und der diskriminierenden Kleiderordnung im Iran.
    "In dieser Teheraner Hitze müssen wir Frauen ein Kopftuch tragen und zwar nicht nur in der U-Bahn, auch bei Sportwettbewerben, wie einem Marathonlauf, wie vor einem Monat. Und die Männer? Kurze Hosen, ärmellose T-Shirts", sagt sie.
    "Das Gleiche in der U-Bahn: Sie tragen dünne Hemden und Hosen aus dünnem Stoff und haben unbedeckte Köpfe, so dass diese vom Wind gekühlt werden. Es ist einfach nicht fair. Wieso kann es nicht so sein: Wenn ich es mag, mummele ich mich ein und wenn nicht, dann eben nicht?"
    Eine belebte Einkaufststraße und Frauen mit unterschiedlichen Kopfbedeckungen.
    Immer auf der Schattenseite der Straße - Frauen in Tschadors bei über 40 Grad im Schatten im Norden Teherans.© Deutschlandradio / Weronika Bohusch
    Die 41-jährige Dena, Wissenschaftlerin und Sportlerin, ist eine der mutigen Iranerinnen, die trotz drohender Gefängnisstrafen und Peitschenhiebe im Jahr 2017 ohne Kopftuch demonstriert hatten.

    Aus Protest ohne Kopftuch auf der Straße

    Den Anfang machte die damals 31-jährige Vida Movahed, die sich am 27. Dezember an einen Stromkasten am Rand der stark befahrenen Revolutionsstraße in Teheran stellte, ihr weißes Kopftuch auf einen Stock steckte und wie eine weiße Fahne in die Luft hielt.
    Es war eine Antwort auf die Kampagne "White Wednesday" von Massih Alinedschad, einer im amerikanischen Exil lebenden Iranerin.
    Dabei wurden Frauen aufgerufen, jeweils mittwochs ein weißes Kopftuch zu tragen und es dann öffentlich aus Protest auszuziehen. Viele von ihnen wurden bei diesen Protesten verhaftet, so wie Shaparak Shajarizadeh. Sie bekam eine zweijährige Gefängnisstrafe und 18 Jahre auf Bewährung.
    Solch harte Strafen gab es davor nur für Prostitution oder für Regimegegner.

    Was sie mit den Frauen im Gefängnis machen

    Dena hatte Glück: Sie entging den Sittenwächtern, obwohl sie über mehrere Monate jeden Mittwoch, ohne Kopftuch auf die Straße ging. Ein sehr riskantes Unterfangen.
    "Meine Freundin wurde auf der Straße aufgegriffen. Sechs Monate wusste niemand, wo sie ist. Als sie entlassen wurde, litt sie unter Depressionen. Die Entlassenen erzählten, dass sie im Gefängnis solche Sachen mit Frauen gemacht haben, dass man darüber nicht mal sprechen kann", sagt sie.
    "Und egal zu welchen Therapeuten man danach geht, wird man bis zum Ende des Lebens nie wie vorher. Diese Geschehnisse und Erinnerungen nisten sich im Gedächtnis ein. Ich war auch mental darauf vorbereitet, dass sie mich verhaften werden."
    Mehrere junge Frauen mit Tüchern und Baseballkappen auf dem Kopf stehen und sitzen inmitten einer kahlen Gebirgslandschaft.
    Fantasie bei der Kopfbedeckung: junge Mädchen in Tochāl, einem Wintersportgebiet auf über 3000 Metern, im Elburs-Gebirge im Norden Teherans.© Deutschlandradio / Weronika Bohusch
    Denas Mann war strikt gegen die Aktionen. Er fand, die iranische Gesellschaft sei noch nicht reif, um solche Veränderungen zu verkraften.
    "Er hatte Angst, er redete auf mich ein: 'Mach das nicht! Weil, wenn du verhaftet wirst, werden deine Mutter und ich darunter leiden. Wir werden nicht einmal wissen, wohin sie dich gebracht haben'", erzählt sie.
    "Ich sagte: ‚Ich muss es tun, weil ich mich dazu verpflichtet fühle und will, dass mich andere Frauen sehen und vielleicht auch damit anfangen.' Wenn man an der Pflicht, ein Kopftuch zu tragen verzweifelt und ohne das Tuch ständig Angst hat, verhaftet zu werden, macht das mürbe und würdelos."

    Haft und Emigration als Folge der Proteste

    Die Folgen der Proteste der "Weißen Mittwochs" hinterließen viele der Frauen als gebrochene Menschen. Auch Vida Movahed hat die Haftbedingungen nur schwer verkraftet. Nach ihrer Entlassung zog sie sich aus dem politischen Leben zurück und verließ den Iran.
    Shaparak Shajarizadeh engagiert sich zwar immer noch für Frauenrechte, aber sie musste aus dem Iran fliehen, heute lebt sie in Kanada.
    Massih Alinedschad, seit 1988 in den USA, bekommt Todesdrohungen. Ihr Bruder, der im Iran lebt, wurde wegen ihrer Arbeit gegen das Regime verhaftet und verbrachte zwei Jahre im Gefängnis.
    In einem Café sitzt eine junge Frau mit vollem schwarzem langem Haar gegenüber von einem Mann an einem Tisch.
    Ein Zeichen setzen: Immer mehr junge Frauen legen ganz bewusst ihr Kopftuch ab. Ein riskantes Unterfangen. © Deutschlandradio / Weronika Bohusch
    Doch Dena findet, dass die Kampagne des "Weißen Mittwochs" nicht umsonst war.
    Für sie ist das Kopftuch nicht nur ein Stück Stoff, es ist ein Symbol der Unterdrückung. Der Widerstand dagegen – so glaubt sie – habe den Iranerinnen ein Stück Würde zurückgegeben.
    "Es gibt jetzt mehr junge Frauen, die ohne Kopftuch auf die Straße gehen. Selbst ältere Frauen haben sich entschlossen, das Kopftuch manchmal abzulegen, zum Beispiel auf dem Markt oder in der U-Bahn", sagt sie.
    "Wir sind wirklich sehr viel mehr geworden. Wenn die Frauen andere Frauen ohne Kopftuch in den sozialen Medien sehen, entscheiden sie sich, es ihnen gleich zu tun. Auch die Menschen, die sehr dogmatisch und religiös sind, belehren uns nicht mehr."

    "Das Denken der Männer ist sehr rückständig"

    Für Dena ist das Kopftuch ein Problem, das man sofort sieht, und mit dem man sich jeden Tag auseinandersetzen muss. Es gibt aber viel wichtigere Probleme im Iran, die man nicht sieht, zum Beispiel die Frauenrechte.
    "… die sehr vernachlässigt werden. Frauen seien gefährlich, sie würden etwas Gottloses tun, so heißt es. Vor fünf Jahren, habe ich bei einem wissenschaftlichen Projekt in einem Krankenhaus mitgearbeitet. Es waren Laborexperimente mit Mäusen. Und dann haben die Chefs mir mitgeteilt, dass in einem Labor drei Männer mit einer Frau nicht zusammen arbeiten dürfen, das ginge nicht."
    Ich frage: "Wieso?"
    "Weil das Denken dieser Männer sehr rückständig ist. Sie haben dafür sogar ein Wort: Orf – also eine bestimmte religiöse Regelung, die ungefähr so etwas bedeutet wie: ‚es ist nicht angebracht‘", sagt sie.
    "Es wäre möglich, dass diese drei Herren im Labor gottlose Gedanken beim Anschauen der einen Frau haben könnten. Es könnte sein, dass man sich bei der Arbeit berührt, und dann gäbe es die Möglichkeit, dass sie gottlos werden."
    "Das wäre dann doch nicht deine Schuld," stelle ich fest.
    "Genau. Nicht meine Schuld", antwortet Dena. "Aber ich war diejenige, die sie rausgeschmissen haben. Ich habe an der Uni unterrichtet. Jedes Jahr gab es ein Gespräch mit den Mitarbeitern. Normal wären Fragen wie: 'Wie viele wissenschaftliche Artikel hast du geschrieben, welche neuen Erkenntnisse erlangt?'", sagt sie.
    "Es hat sie gar nicht interessiert. Sie fragten nach dem Gebet, danach, ob ich einen Tschador trage, ob ich letztes Jahr zu dem Heiligtum Imam Sodeh gepilgert sei. Ich antwortete: 'Nichts davon habe ich getan.' Ihre Antwort: 'Na, dann wollen wir dich nicht.'"
    Mehrere weibliche Puppen in schwarzen Tschadors stehen in der Auslage eines Geschäfts.
    Die Frauen vor den gottlosen Gedanken der Männer schützen: das Schaufenster eines Geschäftes im Bezirk Shemiran im Norden Teherans.© Deutschlandradio / Weronika Bohusch
    Als Dena ihren Magistertitel erlangt hatte, machte sie sich auf Arbeitssuche. Doch das erwies sich als schwierig, weil viele Arbeitgeber gar keine Frauen anstellen wollen. Um mögliche Unruhe in der männlichen Belegschaft zu vermeiden.

    Wenn der Chef fragt, ob Du ledig bist

    Und bei vielen Arbeitsangeboten im Iran ist gerade für junge Frauen Vorsicht angebracht.
    "Wenn du ein Mann bist, hast du diese Sorgen nicht. Niemand bietet dir etwas an, in Erwartung dass du dich ‚erkenntlich‘ zeigst. Am Anfang meiner Karriere, wollte ich Simultandolmetscherin werden. Die Institution, die einen Arbeitsplatz für mich hatte, war eine staatliche Behörde, die für ausländische Gäste zuständig war", erzählt sie.
    "Mein Chef fragte: ‚Bist du ledig oder verheiratet?‘ Und ich sagte: ‚Ledig‘. Er wirkte unzufrieden. Aber da ich gut gearbeitet hatte und mein Englisch sehr gut war, meinte er: ‚Wir müssen eine sogenannte Sire - eine Ehe auf Zeit - schließen, da wir zusammen verreisen werden‘, so Dena weiter.
    "Ich fragte: ‚Wieso denn das? Wir haben doch getrennte Zimmer in den Hotels, ansonsten gehen wir zusammen doch nur zu Meetings und machen nur unsere Jobs.‘ Aber er wollte etwas anderes. Ich sollte Dolmetscherin sein und auch das andere."
    "Das ist sehr schlimm, er wollte mit dir schlafen," stelle ich fest.
    "Ja klar", nickt Dena. "Deswegen wollte er auch eine Sire, damit er eine Rechtfertigung für seine Gelüste hat. Ich habe es meinem Vater erzählt, weil er diese Stelle für mich gefunden hatte. Wir waren beide schockiert."

    Das Kopftuch bitte nur langsam abschaffen

    20 Kilometer entfernt. Dariusch, der in Sarsabs, einem Bezirk im Osten Teherans lebt, passt heute Abend auf seinen kleinen Sohn auf. Setoreh, seine Frau, ist einkaufen gegangen.
    Dariusch hätte Angst um sie, wenn sie ohne Kopftuch auf die Straße gegangen wäre, sagt er.
    "Ich bin davon überzeugt, dass das Kopftuch keine Pflicht sein sollte. Aber die Befreiung davon sollte schrittweise vor sich gehen.Wenn sie zum Beispiel verkünden würden, dass ab morgen jede Frau das Kopftuch ablegen kann, würden die Männer in Versuchung geführt", sagt er.
    "Ich denke, dass dann die Sicherheit der Frauen gefährdet wäre. Man sollte das Kopftuch langsam in den nächsten zwei bis drei Jahren abschaffen."
    Im Vergleich zur aktuellen Situation im Iran war das persische Reich vor 2500 Jahren sehr fortschrittlich – sagt Dariusch, der neben seinem Job als Beamter im Bezirksamt, auch ein passionierter Hobbyhistoriker ist.
    "Bevor der Islam hierher kam, galten für Frauen und Männer die gleichen Gesetze. Damals hatten wir weibliche Könige."

    Die Araber sind an allem schuld

    Dariusch glaubt ganz genau zu wissen, wer für die Misere der Frauen im Iran und für solche Dinge wie Kopftuch und Kleiderordnung verantwortlich ist. Das seien die Araber gewesen, die schon im sechsten Jahrhundert das damals fortschrittliche Persien angegriffen, unterjocht und ihm den Islam aufgezwungen hätten.
    Und tatsächlich sieht Setoreh, Dariuschs Frau, auch heute nicht viel anders aus, als die Frauen damals. Mit ihrem dunklen Kopftuch und Mantel. In schwarzen Hosen und schwarzen, geschlossenen Schuhen eilt sie durch eine belebte Straße der iranischen Hauptstadt. Es ist 19 Uhr, die meisten Teheranerinnen und Teheraner verlassen erst jetzt ihre klimatisierten Wohnungen. Bei immerhin noch 30 Grad.
    Setoreh bezahlt an der Supermarktkasse Milch, Reis, Schafskäse und Butter und seufzt. Die Preise sind im Vergleich zur letzten Woche wieder gestiegen. Als sie mit vollen Plastiktüten vor dem Supermarkt steht, schlägt ihr die Hitze entgegen. Eigentlich müsste sie jetzt schnell nach Hause zu ihrem Baby – dem kleinen Arsin.
    Doch bei den Straßenmusikanten bleibt sie stehen, denn sie liebt Musik sehr. Heute ist auch ein Mädchen mit dabei, dessen schwarze Lockenpracht aus ihrem knappen Kopftuch geradezu hervorquillt.
    Sie sitzt im Schneidersitz direkt auf dem Gehweg und schlägt auf ein Tamburin. Und obwohl Frauen traditionelle Musik - im Gegensatz zu Pop oder Rock - machen dürfen, ist die junge Musikerin ein seltener Anblick.

    Die Kleiderordnung ist schon lockerer geworden

    Während sie zu Hause am Herd steht, ärgert sich Setoreh über die wuchernden Lebensmittelpreise. Daran, dass sie nach ihrem Ausflug auf die Straße unter Kopftuch und Mantel schon fast gar gekocht ist, hat sie sich gewöhnt. Sie kennt es ja nicht anders. Und findet im Übrigen, dass die Kleiderordnung schon viel lockerer geworden ist.
    "Die Menschen im Iran leben derzeit unter großem ökonomischen und psychischen Druck. Unsere Wirtschaft ist durch die Sanktionen total zusammengebrochen. Die Regierung hat gerade andere Sorgen und will nicht, dass wir wegen einer - aus ihrer Sicht - solchen Lappalie wie der Kopftuchpflicht auch noch auf die Straße gehen."
    "Die Mullahs wollen auf jeden Fall an der Macht bleiben. Und sie sind gerade anderweitig beschäftigt."
    Eines Tages wird es das Kopftuch nicht mehr geben. Davon sind Setoreh und Dariusch überzeugt.
    "Mit der Zeit wird es verschwinden", sagt Setoreh.
    "Niemand kann diese Veränderungen aufhalten", sagt Dariusch.

    "Man soll die Männer nicht verführen"

    Ein vierstöckiges Wohnhaus, ebenfalls im Osten der iranischen Hauptstadt. Mona breitet den von ihr gemachten Hochzeitschmuck aus Perlen, glänzenden Steinen und künstlichen Diamanten auf einer weißen Tischdecke aus.
    "Gott, der ist wirklich wunderschön", finde ich.
    "Ich wollte ihn schon in den Laden bringen, aber dann habe ich ihn doch hier behalten, damit du ihn sehen kannst. Der Schmuck wird farblich der Kleidung angepasst."
    Die 50-jährige Mona, eine wunderschöne Frau mit großen Augen und einem vollen Mund, die 20 Jahre jünger aussieht, als sie wirklich ist, besitzt einen winzigen Schmuckladen, in Sarsabs, im Osten Teherans. Mona teilt die Meinung von Setoreh und Dariusch, dass das Kopftuch bald verschwinden wird, überhaupt nicht.
    "Unser Präsident und unser religiöser Führer sagen, dass wir auf jeden Fall einen Schal oder ein Kopftuch tragen müssen. Denn man soll die Männer nicht verführen. Kein fremder Mann darf unsere Haare sehen. Wir sollen nicht anziehend wirken."
    "Aber die Haare sieht man doch", entgegne ich.
    "Genau das ist es, die sieht man. Es hat keinen Sinn, ja. Aber hier ist eine islamische Republik. Das Kopftuch muss sein. Seit meiner Kindheit trage ich ein Kopftuch und ich habe mich daran gewöhnt. Aber unsere Kinder tun es unter Zwang."
    Eine Familie liegt und isst auf einer Matte in einem Park.
    Eine iranische Familie beim Picknick im "Park der Polizei" im Zentrum Teherans. Viele Frauen setzen das Kopftuch selbst im Park nicht ab. © Deutschlandradio / Weronika Bohusch
    Viele Iranerinnen fürchten, dass der gerade gewählte Präsident Ebrahim Raisi, ein Hardliner und Vertrauter des ultrakonservativen Obersten Führers Ajatollah Khamenei, die Kleiderordnung verschärfen wird und nicht nur das: Sie glauben auch an eine weitere Einschränkung der Frauenrechte generell.

    Für Präsident Raisi ist das Kopftuch wichtig

    Erst vor kurzem wurde eine Freundin von Mona auf der Straße zurechtgewiesen, weil ihr Mantel angeblich zu kurz war. Frauen, die im Auto an den Kontrollpunkten ohne Kopftuch fotografiert werden, müssen seit dem Regierungswechsel immer häufiger Strafe zahlen und eine Erklärung unterschreiben, dass sich das nicht wiederholen wird.
    "Und jetzt unter Präsident Raisi wird das zunehmen. Für ihn ist das Kopftuch viel wichtiger als für seine Vorgänger. Da war es mit Hassan Ruhani besser. Ihm bedeutete das Kopftuch nicht so viel."

    Anmerkung der Redaktion: Die Namen aller handelnden Personen wurden aus Rücksicht auf ihre Sicherheit geändert.

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