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Weltzeit | Beitrag vom 07.11.2019

Konservative Wende in den USAAbtreibungskrieg in Alabama

Von Martina Buttler

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Frauen protestieren in Los Angeles gegen Einschränkungen der Abtreibungen, nachdem Alabama die restriktivsten Abtreibungsverbote in den USA verabschiedet hatte. (AFP/ SOPA Images/ Ronen Tivony)
Protest in Kalifornien: In den ganzen USA gingen Frauen gegen das Abtreibungsverbot in Alabama auf die Straße. (AFP/ SOPA Images/ Ronen Tivony)

Die religiöse Rechte jubelte, als Alabama ein Abtreibungsgesetz erließ, dass selbst Abtreibungen bei Vergewaltigungen und Inzest bestraft hätte. Per einstweiliger Verfügung ist es nun gestoppt, doch der Glaubenskrieg geht weiter.

Ein Flachbau. Backstein. South Perry Street, Montgomery Alabama. "Reproductive Health Services" steht auf dem Schild an der Straße. Davor ein mannhoher Zaun, der mit Plastikplane zugehangen ist, so dass man den Eingang nicht von der Straße sehen kann. Dies ist eine der drei Abtreibungskliniken in Alabama. Heute ist "Procedure Day". Der Tag in der Woche, an dem hier Abtreibungen vorgenommen werden.

Müde und abgekämpft sehen die Frauen aus, die an diesem Morgen aus den Türen der Klinik verlassen. Ihr Blick meist leer. Wenn sie aus der Tür kommen, läuft eilig eine Freiwillige in einer Regenbogenweste mit einem großen, aufgespannten Schirm zu den Frauen. Sie begleiten die Frauen, reden mit ihnen und schirmen sie im wahrsten Sinne des Wortes ab.

Denn regelmäßig stehen direkt an der Grundstücksgrenze die Abtreibungsgegner und rufen den Frauen ihre Weltsicht zu: Der Tod sei heute in ihr Haus gekommen, gibt David Day, ein Mittfünfziger, selbsternannter Missionar mit Stoppelbart und Brille den Frauen zum Abschied mit auf den Weg.

Abtreibungen nur ein Kriegsschauplatz der US-Gesellschaft - Ob und wie die konservative Wende die USA noch in anderen gesellschaftlichen Grundsatzfragen spaltet und die Gräben zwischen Republikanern und Demokraten vertieft  – darüber berichtet unser Washington Korrespondenten Thilo Kößler im Gespräch mit Moderatorin Tina Hüttl.

"Mir war noch nie so kalt"

Einige der Frauen sind Stunden gefahren, um hierher zu kommen. Vor zwei Jahren ist Sam in dieser Klinik gewesen. Die 25-Jährige mit dem sympathischen Lächeln, die Haare zu einem Zopf zurückgebunden, erinnert sich, an den Morgen, an dem sie hierher kam für ihre Abtreibung.

Sie wird nie vergessen, dass es der letzte Tag im März war, sagt Sam: "Der Tag des Eingriffs. Ich bin morgens schon vor sechs angekommen, habe einen Slot bekommen. Wir haben OP-Kleider angezogen und mir war kalt. Mir war noch nie so kalt in meinem ganzen Leben. Dann hatte ich meinen Eingriff. So etwas habe ich noch nie erlebt."

Frauen bei eine Kundgebung in Montgomery (Getty Images/ Julie Bennett)Kundgebung in Montgomery, Alabama: Die Botschaft gegen das Abtreibungsgesetz wird sichtbar voran getragen. (Getty Images/ Julie Bennett)

Die junge schwarze Frau hat sich für eine Abtreibung entschieden, nachdem sie von einem Kollegen vergewaltigt worden ist, erzählt sie: "Er hat mich vergewaltigt, ich bin am nächsten Morgen aufgewacht und habe geblutet. Ich fühlte mich verletzt und traurig. Fassen konnte ich das Ganze nicht, aber mein Körper hat es gespürt. Ich habe drei Tage zu Hause gesessen, habe mich nicht umgezogen, nichts gemacht. Ich war nur noch eine Hülle meiner selbst. Ich wollte bloß nicht komplett auseinanderbrechen in dem Moment."

Abtreibungsgegner - von der Kirche bezahlt

In Alabama kann ein Vergewaltiger das Sorgerecht für ein von ihm gezeugtes Kind beantragen. Sam hatte Angst davor. Die 25-Jährige hatte Angst um ihr Leben, ihren Ruf und ihre Karriere. Schließlich war sie gerade mit einem großen Berg Schulden von der Uni gekommen, stand ganz am Anfang ihres Berufslebens. Sie erzählte niemandem von ihrer Schwangerschaft. Schließlich weiß sie, wie die Menschen um sie herum ticken.

In der Welt, aus der Sam kam, ist Abtreibung ein No-Go: "Abtreibung ist keine Option. Wenn man schwanger war, war klar: Das war’s für mich. So war das in meiner High School."

Auch Sam rufen die Abtreibungsgegner Bibelverse entgegen, beschimpfen sie als Mörderin, als sie die Klinik verlässt. David Day steht jeden Tag hier. Er wird von seiner Kirche dafür bezahlt.

Und dass Frauen wie Sam ihre Schwangerschaft beenden, dafür habe er absolut kein Verständnis, sagt er: "Es gibt keinen Grund, ein Kind nicht zu bekommen. Wenn eine Frau schwanger ist, ist das kein Zufall. Gott hat ihren Schoß geöffnet. Menschen werden nicht schwanger, nur weil sie Sex haben. Die haben oft Sex und werden nicht schwanger. Sie sind schwanger, weil Gott ihren Mutterleib geöffnet hat."

Ein neues Gesetz in Alabama, das im Mai verabschiedet wurde, sieht vor, dass ein Schwangerschaftsabbruch auch bei Vergewaltigung und Inzest nicht mehr zulässig sein soll. Nur wenn das Leben der Mutter in Gefahr ist, soll es legal sein, eine Schwangerschaft zu beenden.

Alabama ist kein Einzelfall

In den letzten Monaten haben auch andere Bundesstaaten wie Georgia, Kentucky oder Mississippi harsche Abtreibungsgesetze verabschiedet. Dort gibt es jetzt die sogenannte Heartbeat-Bill. Ein Gesetz, das festlegt, dass Frauen keine Abtreibung mehr vornehmen lassen dürfen, wenn ein Herzschlag nachweisbar sei.

Meist ist das nach etwas sechs Wochen der Fall. Die meisten Frauen wissen dann noch nicht mal, dass sie schwanger sind. Allein in die Abtreibungsklinik in Montgomery, Alabama kommen jede Woche 35-40 Frauen. So ziemlich jede Woche ist auch mindestens ein Vergewaltigungsopfer wie Sam darunter. Aber auch für sie kennt David Day keine Gnade.

"Vergewaltigung und Inzest sind auch kein Grund, ein Baby zu töten", sagt er. "Dieses Kind ist immer noch ein Geschenk und wundervoll von Gott gemacht. Auch wenn Vergewaltigung und Inzest grauenvoll sind und die Täter hart bestraft werden sollten. Das Baby zu töten wird die Frau nicht vergessen lassen, was ihr Schlimmes wiederfahren ist."

David Day steht heute allein vor der Klinik und protestiert. Normalerweise werden jeden Freitag hier in Montgomery die Eingriffe vorgenommen. Diese Woche ist das anders. Es ist Donnerstag und David Day wurde von davon überrascht. Er steht deshalb allein vor der Klinik, um lauthals zu rauszuschreien, was er für eine Sünde hält.

Auf der anderen Seite der Einfahrt sitzt auf einem Klappstuhl Janet. David und sie beharken sich immer wieder, liefern sich über die drei, vier Meter Entfernung Wortgefechte über die richtige Interpretation der Bibel. Janet ist ehemalige Uniprofessorin. Jetzt ist die Frau mit der grauen Perücke in Rente.

Nicht alle Christen argumentieren gleich

Als der Kongress in Alabama das strengste Abtreibungsgesetz in den USA verabschiedet und die Gouverneurin es unterschrieben hat, war für Janet klar: Sie muss auf die Straße. Die Frau mit dem großen silbernen Kreuz an einer Kette sitzt seit Mai vor der Abtreibungsklinik. Sie winkt den Autofahrern zu, hält ein Plakat vor sich auf dem steht: Unsere Seelen, unsere Körper – unsere Entscheidung, unser Recht. Sie will zeigen, dass Christentum auch etwas anderes sein kann, als das, was ihr Gegenüber David laut rausruft.

Janet sagt: "Ich habe David zetern gehört. Er verurteilt Menschen anhand seiner Bibelinterpretation. Es macht mich wütend.  Die Botschaft des Kreuzes ist Liebe, Vergebung und Gnade."

Dass heute Eingriffe in der Klinik vorgenommen werden und sie nur David gegenübersteht, ist ungewöhnlich, erzählt sie: "Freitags sind hier normalerweise ein paar Leute, die Sachen rufen. Drei, vier Katholiken auf Knien auf dem Fußweg, die den Rosenkranz beten. Ein Gebetskreis mit rund 20 Leuten auf der anderen Straßenseite. Und da drüben steht sonst ein Truck, der sich 'Räder des Lebens' nennt. Sie tun so, als wenn sie der Check-In für die Klinik seien. Die wollen die Frauen in den Truck bekommen. Da machen sie Ultraschallbilder, zeigen Bilder von Föten und versuchen die Frauen einer Gehirnwäsche zu unterziehen."

Ehrenamtliche schirmen die Frauen ab

David Day macht regelmäßig Fotos von den Frauen, die in die Klinik gehen. Er steht nur gut zwei Meter von ihnen entfernt. Er filmt ihre Autos und die Kennzeichen auf dem Parkplatz. Diese Bilder veröffentlicht er auf seinen Online-Accounts. Kari Crowe, die Direktorin des Power Houses, einer Organisation von Abtreibungsbefürwortern, kennt die Reaktion der Frauen.

Kari Crowe erzählt: "Viele haben Angst und sind total geschockt. Manche glauben, dass unsere ehrenamtlichen Begleiter auch Teil der Gegner sind. Die sehen so viele auf der Straße und wissen nicht, was auf unserem Grundstück los ist. Die reimen sich das dann zusammen."

Zwei Schirme verdecken eine Patientin vor dem Gebäude mit der Aufschrift "Reproductive Health Services".  (AFP/ Seth Herald)Eine Frau wird vor der Klinik mit Schirmen gegen die Abtreibungsgegner geschützt. (AFP/ Seth Herald)

Die ehrenamtlichen Begleiter tragen Westen in Regenbogenfarben. Auf dem Rücken steht in großen Buchstaben "Clinic Escort". Sie spannen große Schirme auf, um den Blick auf die Frauen, die in die Klinik gehen oder rauskommen zu versperren. Auf der Terrasse des Power Houses, einem verfallenden Gebäude, das direkt an den Parkplatz der Klinik grenzt, sitzen die Freiwilligen und warten auf ihren Einsatz.

Rund um die Terrasse sind Tarn-Decken wie vom Militär aufgehängt, damit man nicht reinsehen kann. Ein Paravent versperrt den Blick von der Straße auf den Eingang. Darauf steht in Kreide beispielsweise geschrieben: "Ihr habt nichts Falsches gemacht. Macht, was ihr machen müsst, um sicher, gesund und glücklich zu sein.

Langjährige christliche Lobby-Arbeit

Etwas mehr als 100 Kilometer nördlich in Birmingham sitzt Joe Godfrey in einem Besprechungsraum seiner christlichen Lobby-Organisation ALCAP. Sie verstehen sich als moralischer Kompass ihrer Mitgliedskirchen, machen Lobbyarbeit. Und: Das neue, scharfe Abtreibungsrecht in Alabama haben sie auf den Weg gebracht. Als es eine Mehrheit bekommen hat, waren die konservativen Christen begeistert.

Sie kämpfen schon seit Jahren, Jahrzehnten dafür, dass Abtreibung nicht mehr legal machbar ist in Alabama. Seit langem hoffen und beten sie dafür, die geltende Gesetzgebung auf Bundesebene zu kippen. Dabei geht es ihnen vor allem um ein Urteil aus dem Jahre 1973: Roe v. Wade. Diese Grundsatzentscheidung legt fest, dass eine Frau eine Schwangerschaft abbrechen kann bis der Fötus lebensfähig ist.

Und genau das ist der Hebel, an dem das Gesetz aus Alabama ansetzt. Denn es wurde mit dem Ziel formuliert, dass es vor Gericht landet und letztlich vor dem Obersten Gerichtshof landet, erklärt Godfrey: "Das Ziel des Gesetzes ist, das Menschsein eines Babys im Bauch zu definieren. Da so viele frühgeborene Babys inzwischen überleben und wir neue wissenschaftliche Erkenntnisse haben, wollen wir nun das Menschsein von Anfang an festschreiben."

Abtreibungsgegner zählen auf konservative Richter

Denn dann würde der Fötus von Anfang an als Person gelten, als Leben. Und dann würde die Grundsatzentscheidung Roe v. Wade gekippt. Das ist der Traum, das große Ziel der Abtreibungsgegner wie Joe Godfrey. Der weiße Mann mit der runden Hornbrille und dem großen Ring an seinem Finger sieht mit seinen Mitstreitern den richtigen Zeitpunkt gekommen, um an der mehr als 40 Jahre bestehende Regelung zu rütteln. Denn Donald Trump hat zwei konservative Richter an den Supreme Court gebracht.

Godfrey sagt, er zähle auf Neil Gorsuch und Brett Kavanaugh: "Und einige der anderen Richter werden auch älter und man weiß nicht, wie lange die noch auf bleiben. Sollte Trump noch einen Posten besetzen können, wäre das noch einer mehr, um Roe v. Wade zu kippen."

Der Baptist hat selbst adoptiert. Er bewirbt das als gute Alternative zu Abtreibungen. Godfrey ist auf einem Kreuzzug. Er steht selten vor Kliniken, sondern setzt in der Politik an in seinem Kampf für das ungeborene Leben. Er sagt: "Wir glauben, dass der Mensch ein Abbild Gottes ist. Leben ist wertvoll für Gott. Ebenbild Gottes zu sein, heißt, dass das Leben heilig ist."

Nur weiße Männer stimmten für neues Gesetz

Travis, der einzige Mann, der seit vier Jahren als Ehrenamtlicher für das PowerHouse arbeitet, hat darauf eine klare Antwort: "Ich habe drei Worte dafür: weiße, männliche Überlegenheit." Travis ist Veteran. Er ist schwarz und seine Schwester wurde Opfer sexuellen Missbrauchs.

In Alabama kamen die 25-Ja-Stimmen zu dem neuen Abtreibungsgesetz ausschließlich von weißen Männern. Travis, der Mann mit den raspelkurzen Haaren, der schwarz umrandeten Brille und der Regenbogenweste würde ihnen gern folgenden Rat geben. "Ich würde sagen: Hört auf die Experten in dieser Sache und das sind Menschen mit einem Uterus. Echte Männer müssen da mehr tun und Frauen stärker machen."

In den USA hat jede vierte Frau unter 45 eine Abtreibung. Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche ist auf dem niedrigsten Stand, der je gezählt wurde. Im vergangenen Jahr haben zahlreiche Bundesstaaten in den USA schärfere Abtreibungsgesetze verabschiedet. Dass die noch nicht in Kraft sind, liegt auch daran, dass dagegen geklagt wird.

Einer der Hauptklageführer ist die ACLU, ein Non-Profit, das für Bürgerrechte in den USA kämpft. Auch in Alabama haben sie geklagt. In Montgomery ist ihr Büro schräg über die Straße der Abtreibungsklinik.

Armer Bundesstaat mit vielen Problemen

Randall Marshall ist Direktor der ACLU Alabama und er ist überzeugt, dass der immer wieder neue Versuch, das Abtreibungsrecht zu verschärfen in Alabama auch damit zu tun hat, dass es so viele andere ungelöste Probleme gibt: Das Gefängnissystem müsste reformiert werden, die Infrastruktur ist marode, das Bildungssystem ist schlecht, auf dem Land gibt es kaum Gesundheitsversorgung.

Alabama ist einer der ärmsten Bundesstaaten in den USA. Gut ein Viertel der Kinder leben in Armut."2017 haben gut 6700 Frauen aus Alabama ihre Schwangerschaft abgebrochen. Rund zwei Drittel3 von ihnen waren schwarze Frauen. Randall Marshall sagt, es sei nie ein Problem für jemanden gewesen, der Geld hat, eine Abtreibung zu haben: "Die können sich ins Flugzeug setzen und woanders eine sichere Abtreibung bekommen."

Diejenigen, die jetzt in Montgomery in die Klinik kommen, um ihre Schwangerschaft zu beenden, haben ganz unterschiedliche Gründe. Viele sind schwarz und haben kein Geld. Einige haben schon Kinder und können es sich nicht leisten noch weitere zu haben.

"Ich hätte mir das Leben genommen"

Andere sind wie Sam Opfer von Vergewaltigungen. Und manche wollen erstmal ihre Ausbildung zu Ende bringen.

Sam bereut ihren Schwangerschaftsabbruch auch zwei Jahre später nicht. Wenn das strenge Abtreibungsgesetz in Alabama damals in Kraft gewesen wäre, hätte es für sie kaum eine Alternative gegeben, erzählt sie: "Ich bin überzeugt, dass ich entweder die Schwangerschaft selbst beendet hätte, auch wenn es lebensgefährlich gewesen wäre und ich dabei hätte sterben können. Oder ich hätte mir das Leben genommen, weil ich mit dem Trauma nicht umgehen könnte, das Kind meines Vergewaltigers auf die Welt zu bringen."

Für Frauen wie Sam wird das Power House immer da sein, ganz gleich, was die Rechtslage ist.

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