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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 01.08.2014

KonfliktlinienPutins exportierter Krieg - Zerbricht die Ukraine?

Diskussion über das Verhältnis zwischen Moskau und dem Westen und die Lage vor Ort

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Demonstranten zogen in Odessa mit der ukrainischen Nationalflaggen und anti-russischen Plakaten durch die Straßen. (picture-alliance/dpa/Vladimir Petrov)
In Odessa protestierten Ukrainer gegen den russischen Kurs von Präsident Putin (picture-alliance/dpa/Vladimir Petrov)

Auch wenn Moskau andauernde Kritik in Sachen Ukraine-Konflikt erntet: Die EU und die USA tun sich schwer, das Verhalten Putins mit wirkungskräftigen Sanktionen zu beeinflussen. Ist das Verhältnis dauerhaft beschädigt? Und ist die Lage überhaupt noch beherrschbar?

Es ist so gut wie sicher, dass die Maschine MH 17 über der Ostukraine mit Raketen abgeschossen wurde, die aus russischen Beständen stammen. Und es ist sicher, dass die menschenverachtenden Separatisten, die Kinder zunächst töten, und deren Angehörige und die Teams, die Informationen am Absturzort suchen, anschließend demütigen, ohne russische Unterstützung keine Chance hätten.

Dennoch zögert die internationale Gemeinschaft: Die EU streitet über Sanktionen und Waffenlieferungen an Moskau. US-Präsident Obama findet außer starken Worten kaum Möglichkeiten, Putin dort zu treffen, wo es weh tut.

Derweil zerfällt die Ukraine, die Regierung scheint hilflos – und Opfer ist, wie immer im Krieg, vor allem die Zivilbevölkerung. Ist die Lage noch beherrschbar? Wohin können die Flüchtlinge? Ist das Verhältnis zwischen Moskau und dem Westen dauerhaft beschädigt?

Antworten auf diese und andere Fragen im Wortwechsel in Deutschlandradio Kultur am Freitag, den 1.8. 2014 von 18:07 bis 19 Uhr.

Es diskutieren:

Sabine Adler, Osteuropakorrespondentin Deutschlandradio
Thomas Franke, freier Journalist, Moskau
Patrick Keller, Konrad Adenauer Stiftung
Wolfgang Gehrcke, MdB, Die Linke
Ivan Podionov, Chefredakteur von Ruptley TV

Moderation: Burkhard Birke

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