Kölns OB: Sanierte Oper soll im September eröffnet werden

    Die Oper Köln befindet sich eingerahmt von Bauzaun in der Kölner Innenstadt auf dem Offenbachplatz.
    Die Sanierung der Kölner Oper ist eines der bislang teuersten Kulturprojekte in Deutschland © picture alliance / Goldmann / Goldmann
    Der neue Kölner Oberbürgermeister Burmester hat den geplanten Eröffnungstermin der Oper im September bekräftigt. Gegenüber der Deutschen Presseagentur kündigte der SPD-Politiker zugleich einen Neustart für das umstrittene Kulturprojekt an: "Die Hamburger Elbphilharmonie war anfangs auch umstritten, heute ist sie eine der großen Attraktionen der Stadt. Die Kölner Oper wird eine vergleichbare Strahlkraft entwickeln." Die Stadtgesellschaft werde das Haus annehmen, so Burmester. Entscheidend sei, dass die Oper kein elitärer Ort bleibe. Der Oberbürgermeister räumte außerdem Fehler bei Planung und Umsetzung der Sanierung ein. Managementprobleme hätten zu Kostenexplosion und Bauverzögerung geführt. Die Kölner Oper stammt von 1957, das Schauspielhaus von 1962. Das Gebäudeensemble wird seit 2012 saniert. Zuletzt wurden die Baukosten mit knapp 800 Millionen Euro angegeben, mehr als das Dreifache der ursprünglich geplanten Summe. Eigentlich sollten die Arbeiten schon 2015 abgeschlossen sein.