Klimawandel laut Stiftung Thüringer Schlösser großes Problem für Gärten und Parks

    Frühlingsblumen in einem Bett vor dem Schloss Friedenstein, dahinter ist ein Weg mit Bank erkennbar
    Schloss und Park gehören oft zusammen - wie hier am Schloss Friedenstein in Thüringen © picture alliance / dpa / Martin Schutt
    Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten rückt in diesem Jahr die Gartenkunst in den Mittelpunkt ihres Programms - und damit ihre Parks und Gärten. Die Parks seien Kulturschätze und Schatzkammern der Artenvielfalt, sagte Präsidentin Doris Fischer zum Jahresempfang am Donnerstagabend in Erfurt. Sie wies aber auch darauf hin, dass die Anlagen unter den Folgen des Klimawandels leiden, wie Trockenheit, Extremwetter und Insektenbefall. Das sorgt für einen deutlich erhöhten Pflegeaufwand und Mehrkosten, durch den die Stiftung nach eigenen Angaben an ihre Grenzen gerät. Auch die deutsche Schlösserstiftung weist schon länger auf das Problem hin. Sie schreibt in einer Handlungsempfehlung zur Klimaanpassung, historische Parks und Gärten in Zeiten des Klimawandels zu erhalten, sei keine Frage von Luxus. "Sie sind ein bedeutendes Kulturerbe, ein wichtiger Teil unserer Geschichte und Identität."