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Tonart | Beitrag vom 07.07.2015

Kleiner Praxis-CheckWie funktioniert Apple Music?

Von Martin Risel

Kopfhörer mit Smartphone (picture alliance / dpa / Daniel Bockwoldt)
Apple mischt jetzt auf dem Streamingmarkt mit - wie ausgereift die Anwendung ist, erzählt Martin Risel. (picture alliance / dpa / Daniel Bockwoldt)

Ist Apple Music so sexy, dass Spotify daran zugrunde geht? Seit einer Woche am Markt, hat sich Musikredakteur Martin Risel den Streamingdienst genauer angeschaut - und hat nicht nur einen Schwachpunkt ausfindig gemacht.

Vor vier Wochen und den Streaming-Markt analysiert. Jetzt ist Apple Music seit einer Woche am Markt und es ist Zeit für erste Erfahrungsberichte aus der Praxis. Es bleibt die Frage: Ist das so sexy, dass Spotify daran zugrunde geht?

Unausgereift und schwierig in der Anwendung

Die Antwort: Erst mal nicht. Apple Music erscheint als verpasste Revolution. Viele Anwendungen sind unausgereift und schwierig in der Anwendung. Und das neue Radio Beats One bringt kaum journalistischen Inhalt oder wirklich kuratiertes Hören, sondern vor allem cluborientierte Sounds aus New York, LA und London. Aber sicher wird Apple noch vieles verbessern, um sich den Status als weltweit wichtigste Musik-Plattform zu sichern. Geld ist ja bei dem wertvollsten börsennotierten Unternehmen da – genauso wie der Wille, Spotify und Co. platt zu machen. 

Mehr zum Thema:

Apple Beats 1 - Gefahr für Internetradios?
(Deutschlandfunk, Corso, 01.07.2015)

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