Klassik-Stiftung bekommt hunderte Arbeiten aus dem Olbricht-Nachlass

    Eine Fahne der Klassik Stiftung Weimar vor dem Goethe-Schiller-Archiv.
    Klassik Stiftung Weimar © Heiko Rebsch / dpa / Heiko Rebsch
    Bahnübergänge, Wege, Zäune, Blumen und Boote - solche bescheidenen Motive prägen das Werk des Malers Alexander Olbricht. Zu seinem 150. Todestag bekommt die Klassik-Stiftung Weimar nun mehr als 500 Arbeiten aus seinem Nachlass geschenkt. Das Konvolut umfasst laut Stiftung hunderte Glasplatten-Negative sowie
    frühe Fotoabzüge von Alexander Olbricht und seinem Vater Gustav, außerdem bislang unbekannte Werke von Olbrichts Ehefrau Margarete Thurow, die zu den ersten Studentinnen der Weimarer Kunstschule gehörte. Museumsdirektorin Annette Ludwig bezeichnete die Übergabe als außergewöhnlich in Qualität und Umfang. Olbrichts Kunst war von der Weimarer Malerschule geprägt. Er schuf vor allem Zeichnungen, Radierungen, Lithografien und Holzschnitte. Seine Professur an der Weimarer Hochschule für bildende Kunst musste er auf Druck der Nazis aufgeben.