KiWi-Verlag unterliegt auch in zweiter Instanz gegen Rammstein-Sänger Lindemann

    Till Lindemann trägt eine Lederjacke, steht auf einer Bühne und singt ins Mikrofon.
    Rammstein-Sänger Till Lindemann. © picture alliance / Gonzales Photo / Lasse Lagoni
    Der Verlag Kiepenheuer & Witsch unterliegt auch in zweiter Instanz gegen seinen ehemaligen Autor, den Rammstein-Sänger Till Lindemann. Wie jetzt bekannt wurde hat das Oberlandesgericht Köln die Berufung des Verlags zurückgewiesen und ein Urteil von 2025 bestätigt. Demnach war die Kündigung der Zusammenarbeit unwirksam. Hintergrund ist die Trennung im Juni 2023. Der Verlag begründete sie mit dem Video "Till The End". Darin habe es aus Verlagssicht demütigende Darstellungen von Frauen gegeben. Außerdem gab es damals Vorwürfen gegen Lindemann wegen sexualisierter Gewalt gegen Frauen. Auch auf diese, so das Urteil, könne die Kündigung nicht gestützt werden. Das Gericht stellte fest, dass sie sich "nicht hinreichend verifizieren lassen“ konnten und die Staatsanwaltschaft Berlin keine objektiven Beweismittel gefunden habe.