Kino-Gipfel: Macron fordert mehr Schutz für die Filmkunst

    Der französische Präsident Emmanuel Macron hat gemeinsam mit dem dem südkoreanischen Präsidenten Lee Jae Myung zum Kinogipfel geladen.
    Emmanuel Macron © AP / JUNG YEON-JE
    Im französischen Saint-Paul-de-Vence hat ein ein internationaler Film-Gipfel stattgefunden. In seiner Eröffnungsrede warb Präsident Macron für eine Koalition der Nationen zum Schutz des Kinos. Das US-Branchenblatt Variety zitiert den Präsidenten mit den Worten, dass Filme und bewegte Bilder eine radikale Veränderung durchlaufen. Laut dem Bericht spielt er damit auf die sozialen Medien und ihre Bilderflut an. Auch Themen wie Künstliche Intelligenz und Filmfinanzierung stehen auf der Tagesordnung. Frankreich hat gemeinsam mit Südkorea zum Lumére-Gipfel geladen. Die beiden Länder haben bereits vereinbart, eine Milliarde US-Dollar in Produktions- und Animationskapazitäten zu stecken. Auf dem eintägigen Gipfel werden 200 Gäste aus 65 Ländern erwartet, darunter die Chefs von Netflix und der Vorsitzende der Oscar-Akademie.