KI-Tool soll Ungleichheiten zwischen Künstlerinnen und Künstlern aufdecken

In den Galerien dominieren immer noch männliche Künstler. Das will die Gründerin des Kunstnetzwerkes "Less Than Half", Hall W. Rockefeller, nicht hinnehmen. Die US-Kunsthistorikerin hat jetzt eine Anwendung vorgestellt, die auf Künstlicher Intelligenz basiert. Das Tool soll das Ungleichgewicht in den Galerien aufdecken, indem es Listen analysiert, um den Anteil männlicher, weiblicher und nicht-binärer Kunstschaffender zu bestimmen. Galerien, die die 50 Prozent-Marke erreichen, können das mit einem digitalen Siegel anzeigen. Nach Aussage Rockefellers gegenüber dem Online-Magazin ”Ocula” will sie, dass die Menschen die offensichtlichen Ungleichheiten zwischen männlichen und weiblichen Künstlern wahrnehmen, ebenso wie die systematischen Barrieren, die Künstlerinnen am Erfolg hindern.