KI in Galerien weit verbreitet

Künstliche Intelligenz ist kommerziellen Galerien weit verbreitet und zwar oft ohne Aufsicht oder Richtlinien. Das geht aus einer Befragung der Kunstplattform "First Thursday" hervor, die Interviews mit über einhundert Galerieprofis in Europa, Großbritannien und den USA geführt hat. Demnach nutzen 84 Prozent KI in ihrer täglichen Arbeit, aber nur acht Prozent haben dafür Richtlinien. Die meisten der Befragten verwenden dafür persönliche Konten, statt Systeme ihrer Galerie. Sie schreiben Texte wie Pressemitteilungen oder Mails, erledigen aber auch Verwaltung, Marktforschung oder Sammlerrecherche. Das sei fragwürdig, denn sensible Daten wie Sammlernamen oder Preisdiskussionen gelangen so auf Plattformen, die von Galerien nicht kontroliert werden können, sagte die Gründerin von "First Thursday", Callum Halle-Thompson, dem Magazin Artnews. Der Kunstmarkt schweige größtenteils über KI, aber es sei eine stille Transformation im Gange.