Kennedy-Center-Vorstand will Entfernung von Trumps Namen aufschieben

    Arbeiter haben den neuen Schriftzug am Kennedy-Center in Washington DC angebracht. Auf dem Bild sind noch vier Hebebühnen zu sehen.
    Der Name von Donald Trump prangt am Kulturzentrum in Washington. © AFP / JIM WATSON
    Der von US-Präsident Trump eingesetzte Vorstand des Kennedy-Centers in Washington versucht in letzter Minute, den Namen des Präsidenten an der Fassade des Kulturzentrums zu belassen. Am Abend stimmte der Vorstand dafür, die Aussetzung eines Urteils von Bundesrichter Christopher Cooper zu beantragen. Dieser hatte Ende Mai entschieden, dass Trumps Name rechtswidrig zum Namen des Kennedy-Centers hinzugefügt worden sei und hatte angeordnet, sämtliche Verweise auf Trump zu entfernen. Nach Ansicht von Rechtsexperten und Abgeordneten kann eine Namensänderung nur vom Kongress beschlossen werden. Die Kulturszene hatte mit Protest auf die Umbenennung des Kennedy-Centers reagiert. Zahlreiche Künstler sagten Auftritte ab, Berater und Verantwortliche legten ihre Ämter nieder.