Kennedy Center verliert weitere prominente Veranstaltung

    Der Bürgerrechtler Martin Luther King winkt am 28. August 1963 von der Lincoln Gedächtnisstätte in Washington den Demonstranten zu. Hier hielt er seine berühmte Rede "I have a dream".
    Der Bürgerrechtler Martin Luther King galt in den USA bis zu seiner Ermordung 1968 als wichtigste Stimme im gewaltfreien Kampf gegen Unterdrückung und soziale Ungerechtigkeit © picture-alliance / dpa
    Das Musik-Event „Let Freedom Ring“ in Washington D.C. erinnert jährlich an den Bürgerrechtler Martin Luther King. Doch nach 23 Jahren verlassen die Veranstalter das Kennedy Center in der US-Hauptstadt und ziehen ins historische Howard Theatre. Und das sorgt laut dem Musikprotal slipped,disc für Gesprächsstoff. Die Verantwortlichen geben offiziell Kostengründe an. Doch Kritiker sehen in der Verlegung auch eine Reaktion auf die Veränderungen im Kennedy Center unter seiner neuen Leitung. Und die hat seit Februar vergangenen Jahres US-Präsident Trump. Aus Protest gegen Trumps Einfluss auf die wichtige Kulturorganisation haben seitdem zahlreiche andere Shows und Musiker ihre Auftritte im Kennedy Center abgesagt oder verlegt. Darunter die National Washinton Opera und das Musical "Hamilton“, das sich um eine der Gründungsväter der USA dreht.