Kennedy Center muss Jazzmusiker mehr als 250.000 Dollar zahlen

    Besucher gehen am Freitag, dem 19. Juni 2026, in Washington am John F. Kennedy Center for the Performing Arts vorbei, dessen Schild weiterhin mit einer Plane abgedeckt ist.
    Besucher gehen am Freitag, dem 19. Juni 2026, in Washington am John F. Kennedy Center for the Performing Arts vorbei, dessen Schild weiterhin mit einer Plane abgedeckt ist. © picture alliance / AP Photo / Mark Schiefelbein
    Ein Gericht in Washington hat das Kennedy Center dazu verurteilt, einem Jazzmusiker mehr als 250.000 Dollar zu zahlen. Der Vibraphonist und Schlagzeuger Chuck Redd war fast 20 Jahr bei der traditionellen Weihnachtsshow aufgetreten. Davon zog er sich zurück, nachdem der Name von US-Präsident Donald Trump an der Fassade des Kunstzentrums angebracht wurde. Danach kündigte der damalige Präsident des Kennedy Center, Richard Grenell, eine Schadenersatzklage über eine Million Dollar an. Nun sprach das Gericht Redd mehr als 250.000 Dollar für Anwalts- und Gerichtskosten zu. Das Kennedy Center kündigte Berufung an. Die Kontroversen rund um die Umbenennung des Kennedy Center hatten zu breiten Protesten und zahlreichen Absagen von Künstlerinnen und Künstlern geführt.