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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 23.05.2012

Katzensprung zum Südpol

Wie von Australien aus die Antarktis erkundet wird

Von Andreas Stummer

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Mündung des Derwent River bei Hobart in Tasmanien/Australien (picture alliance / dpa / Ernst J. Grab)
Mündung des Derwent River bei Hobart in Tasmanien/Australien (picture alliance / dpa / Ernst J. Grab)

Die Antarktis - eine der klimatisch extremsten Gegenden der Erde, entlegen und unwirtlich. Viele Antworten der Klimaforschung und Rohstoffe werden dort vermutet. Australien sitzt bei allem, was mit dem eisigen Kontinent zu tun hat, in der ersten Reihe - und das nicht nur geografisch.

Tasmanien hat seinen Entdeckern schon immer gerne ein Denkmal gesetzt. In der Hauptstadt Hobart führen wildfremde Passanten Besucher stolz zum Salamanca Place. Dort steht der Tasman-Brunnen. Zur Erinnerung an den holländischen Seefahrer Abel Tasman, der 1642, als erster Europäer an Land ging und damit Australiens kleinstem Bundesstaat seinen Namen gab.

Die verbindliche Stimme der Hobart-Audio-Stadtführung schickt einen von dort, per Kopfhörer, nur ein paar Gehminuten weiter, an den Hafendocks entlang, vorbei an Segelbooten, Fischkuttern und Ausflugsdampfern – zum nächsten Monument. Zu den lebensgroßen Figuren von James Ross und Louis Bernacchi – zwei Antarktisforschern in Bronze.

Weiter geht's über Mawson Place – benannt nach Australiens berühmtestem Polar-Pionier- zu Hadley's, einer Kneipe mit Geschichte. In Zimmer 210 stieg 1912 der norwegische Abenteurer Roald Amundsen ab, als er von der ersten erfolgreichen Eroberung des Südpols zurückkehrte. Kein Wunder, dass Hobart, wie ein Magnet, jeden anzieht, den die Antarktis fasziniert. Wissenschaftler und Abenteurer, Forscher - und Touristen. Sogar aus Darwin, dem tropischen Norden Australiens, 4000 Kilometer weit weg.

"Ich kriege von dieser Gegend einfach nicht genug. Ich war schon ein paar Mal auf der antarktischen Halbinsel und bin auch mit dem Flugzeug über den Kontinent geflogen. Die Landschaft ist großartig, etwas Schöneres gibt es nicht auf Erden. Es ist fast so, als würde das Eis zu einem sprechen. Eine Welt für sich."

Mit ein wenig Glück können Touristen sogar die "Aurora Australis" angedockt am Pier liegen sehen. Das 4.000 Tonnen Flaggschiff der australischen Antarktisforschung. Direkt in Downtown Hobart. Ein 95 Meter langer, leuchtend orange gestrichener Eisbrecher, halb Versorgungsschiff halb schwimmendes Hightech-Labor, das Forschungsteams ins ewige Eis bringt und sechs Monate später wieder in die Zivilisation zurückholt. Und jedesmal wenn die "Aurora Australis" ein- oder ausläuft ist Volksfeststimmung in Hobart.

"Die ganze Stadt nimmt an unserer Arbeit viel mehr Teil als anderswo in Australien. Es vergeht kaum eine Woche in der nicht eine Geschichte, die mit der Antarktis zu tun hat, hier in den Nachrichten auftaucht. Das hat auch damit zu tun, dass Hobart die zweitgrößte Konzentration von Polarforschern in der ganzen Welt hat. Nach dem Alfred Wegener-Institut in Bremerhaven in Norddeutschland."

Andrew McMinn ist Professor an der Universität Tasmanien. Der Mittfünfziger, gelernter Meeresbiologe, ist nicht irgendein Akademiker, er ist ein Pionier: Professor Pol, wie ihn jeder nennt. Denn McMinn leitet den einzigen Studiengang der Welt, in dem man im Fach "Antarktis" nicht nur einen Abschluss machen, sondern auch promovieren kann. Ein Kontinent, der menschenleer ist, ohne Urbevölkerung und an vorderster Front in der Diskussion um den Klimawandel. Im Jahr 1961 trat der Antarktisvertrag in Kraft. Er bestimmt, dass die Antarktis ausschließlich friedlicher Nutzung und der Wissenschaft vorbehalten bleibt. Mit 42 Prozent der Gesamtfläche beansprucht Australien das größte Gebiet auf dem Kontinent.

Für Professor Pol, Andrew McMinn, ist das nicht nur ein Privileg, sondern auch eine große Verantwortung:

"Weniger als zehn Nationen beanspruchen Gebiete in der Antarktis – aber im Vertrag steht, dass kein Land diese Ansprüche geltend machen kann. Sie sind, sozusagen, eingefroren. Australien liegt, rein geografisch, der Antarktis am nächsten, deshalb haben wir das größte Gebiet. Das wir mit anderen Ländern zu Forschungszwecken teilen. Guter Wille ist alles. Denn eine Antarktis-Polizei gibt es nicht."

Vorlesungssaal 3 an der Uni in Hobart. Die Vorhänge sind zugezogen, der Diaprojektor surrt. Die etwa 60 Studenten im Antarktis-Grundkurs lernen über die Charakteristiken von Pack- und Schelfeis. Ihre Dozenten sind keine trockenen Bücherwälzer, sondern vom Fach. Mit Jahren Antarktiserfahrung. Ozeanografen, Wetterexperten, Geologen und Gletscherkundler, Zoologen, Meeresbiologen - oder Klimaforscher, wie Martin Riddle. Er untersucht seit Jahrzehnten, wie sehr der Mensch seine Umwelt beeinflusst. In der Nordsee, am Great Barrier Reef und seit 1994 auch im südlichen Eismeer. "Die Antarktis", sagt Riddle, "ist wie ein Kanarienvogel in einer Kohlemine". Ein natürliches Frühwarnsystem:

"Dieser Teil der Welt reagiert hochsensibel auf Klimaveränderungen und die Prozesse, die sie verursachen. In der Antarktis sind die Folgen eines Klimawandels früher zu beobachten als sonst wo auf der Erde. Und gleichzeitig sind dort – wie in einem Tiefkühlarchiv – längst vergangene Klimaperioden in den Eismassen konserviert."

Egal, ob man die Folgen der CO2-Übersättigung des Südpolarmeeres untersuchen, die Geschichte der Antarktis in Literatur und Film studieren oder seinen Doktor über die Rolle von Plankton in der Nahrungskette machen will – in Hobart gibt es dafür einen Experten. In der 200.000 Einwohner-Stadt finden sich fast zwei Dutzend wissenschaftliche Einrichtungen und Institute, die in der Antarktis forschen. Ihre Mitarbeiter sind so international wie die Antarktis-Studenten an der Uni. Australier, Schweizer und Kanadier, Amerikaner und Südafrikaner – sogar ein Student aus dem Sudan ist eingeschrieben.

Kim Holt ist 22, aus Melbourne und im dritten Semester. "Die Antarktis mag für die übrige Welt weit weg sein", gesteht sie, aber was dort passiert ginge uns alle an.

"Mit einem Studienabschluss in 'Antarktischen Wissenschaften' haben wir eine fundierte Allroundausbildung. Nicht nur Spezialwissen. Dadurch können wir auch Laien unsere Forschungsarbeit erklären und ihnen verständlich machen, dass die Antarktis bedroht ist. Sie ist nicht so unberührt, wie viele das glauben."

Hobart ist aber nicht nur das Forschungs-, sondern auch das Geschäftszentrum für die Antarktis. Etwa 60 Firmen und Betriebe versorgen von Tasmanien aus die australische und internationale Polarforschung mit allem, was das Leben und Überleben bei minus 50 Grad erst möglich macht. Vom frostsicheren Spezialbeton, protein- oder vitaminreicher Trockennahrung und Schutzkleidung bis zum polartauglichen Fuhrpark.

Hochbetrieb in der William-Adams-Garage am Stadtrand von Hobart. In der turnhallengroßen Werkstatt wird fast rund um die Uhr gearbeitet: Geschweißt, geschraubt, montiert. Die Franzosen haben drei Traktoren für ihre Antarktisstation bestellt. Abzuliefern in fünf Wochen, wenn das nächste Versorgungsschiff ausläuft. Die handelsüblichen Traktoren werden aus den USA importiert und dann in Hobart umgebaut und "polarfest" gemacht: Die Karosserie wetterdicht verkleidet, die Windschutzscheibe doppelt verglast und die Reifen durch Spezialschneeketten aus armdickem Hartgummi ersetzt. Der Motor bekommt Heizelemente, die ihn für einen Kaltstart vorwärmen, die Batterie, der Auspuff und die Halogenscheinwerfer vorne und auf dem Dach sind Sonderanfertigungen.

"Extreme Bedingungen verlangen extremes Gerät", meint Chefmechaniker Peter Fawkes. Die Zeit der Schlittenhunde in der Antarktis ist jedenfalls vorbei:

"Ich habe großen Respekt vor dieser feindlichen Umgebung. Es ist eine enorme Herausforderung in der Antarktis Forschung zu betreiben – oder auch nur zu existieren. In Hobart haben wir uns dieser Herausforderung schon immer gestellt. Die Stadt ist voller Betriebe, Gebäude und Einrichtungen, die an Australiens Pioniergeist in der Antarktis erinnern. Und wir sind stolz ein Teil dieser Tradition zu sein."

Amundsen, Scott oder Shackelton – so sehr Rod Ledingham den Mut und die Ausdauer der frühen Polarforscher bewundert, um eines beneidet er sie nicht: Um ihre Ausrüstung. Vor allem nicht um die sperrigen, schweren, zugigen Zelte. Ledingham ist so etwas wie der Zeugwart des australischen Antarktis-Programms. Der perfekte Job für ihn: Ledingham - Anfang 60, ein Hüne von Mann mit Vollbart und platter Boxernase - ist gebürtiger Schotte. Er dreht sonst jeden Cent dreimal um, bevor er ihn ausgibt. Nicht aber für die Iglus.

Ledingham hat 34 Trips ans ungemütlichste Ende der Welt auf dem Buckel. Eismassen und Schneestürme aber lassen ihn bei der Forschungsarbeit kalt. Denn egal wo sie ihr Lager aufschlagen - Ledingham und sein Team wohnen fast wie die Eskimos. Nicht mehr im Zelt - sondern in wind- und wasserdichten Kunststoff-Iglus. Drei Meter im Durchmesser und zweieinhalb Meter hoch, entworfen und "Made in Tasmanien".

"Die Iglus sind ausgesprochen komfortabel. Zwei Leute haben darin jede Menge Platz. Es gibt Tische und viel Stauraum um Geräte oder Proviant unterzubringen. Die Kabine hat große Fenster und es ist innen sehr hell. Eine einzige Kerze genügt schon als Beleuchtung. Dazu gibt es einen kleinen Kerosinofen. Das ist schon etwas anderes, als in einem Zelt hausen zu müssen."

Hergestellt werden die nur etwa 250 Kilo schweren Kunststoffkabinen in Kettering, einem 350 Einwohner-Ort, nur 15 Autominuten südlich von Hobart. Der Bildhauer Malcolm Wallhead liess sich dort, Ende der 70er-Jahre, von der Kuppelform des Schneeiglus der Inuit-Eskimos inspirieren und designte eine runde Allzweckkabine: Robust, wetterunabhängig, einfach zu transportieren, leicht zusammenzubauen und wieder auseinanderzunehmen. Was ursprünglich als Fluchtlaube für Aussteiger gedacht war, machte Wallheads Frau Anthea zum Bestseller für Antarktisforscher:

"These are panels for an extended igloo. You see the curved panel that, once together, make the basic round igloo. And those panels, the straighter ones, are for extension panels.”"

Ein künstliches Iglu nach Anleitung aufzubauen, ist einfacher, als einen Schrank von Ikea zusammenzuschrauben. Mit Händen und Füßen erklärt Anthea Wallhead in ihrer Werkstatt wie die acht nummerierten Fiberglas-Panele ineinander verankert und dann mit Hartgummi-Bolzen und -dichtungen verschraubt werden. Die komplett isolierten Iglus aufzustellen, dauert nicht länger als eine Stunde.

Und sind sie erst einmal mit Tauen am Boden festgezurrt, dann bringen sie auch keine zehn Eisbären mehr von der Stelle:

""In der Commonwealth-Bucht stand zehn Jahre lang eines unserer Iglus ohne weggeweht zu werden. In diesem Teil der Antarktis blasen Stürme mit bis zu 300 Stundenkilometern. Unsere Iglus bieten so wenig Luftwiderstand, dass sie sogar an einen Hubschrauber gehängt und mit Tempo 160 überall hin transportiert werden können. Wir nennen es: Das schnellste, fliegende Gebäude der Welt."

Für etwa 7.000 Euro pro Iglu gibt es mehr Extras als beim Autohändler: Doppelt verglaste, wagenradgroße Polykarbonat-Fenster, Belüftungs- und Notklappen, bis zu drei Schlafkojen, Tische, Regale und Stauraum. Die Iglus haben solargespeiste Steckdosen für Computer, Koch- oder Heizgeräte – auf Wunsch gibt es sogar Dusche und Toilette.

"Ohne diese Iglus könnte ich meine Teams nicht für so lange nach da draußen schicken", gesteht Ledingham und nickt mit dem Kopf gen Süden, Richtung Antarktis. Denn dort werden die Kunststoffkuppeln als Basislager für Expeditionen genutzt, als Labors, Lagerraum, Wetterstationen, Dunkelkammern und sogar als Tauchstationen. Fast 200 sind weltweit im Einsatz, die meisten in der Antarktis. Für die Japaner, die Franzosen, die Italiener, die Russen und die Amerikaner.

Selbst die Chinesen haben welche bestellt. Gleich im Dutzend. Denn China baut eine neue Basis in der Antarktis, mitten im Gebiet der Australier. Um Erlaubnis fragen müssen sie nicht. Denn laut Vertrag gehört der Kontinent der ganzen Welt.

Höflichkeitsbesuch einer chinesischen Expedition in Casey Station, der Hauptbasis der Australier. Gefilmt von Eddie Albert, dem Stationsarzt. Besuch ist nichts Ungewöhnliches in Casey, Kooperation ist Tradition in der Antarktis. Jeder hilft jedem, in Notfällen und bei der Forschung. Selbst während des Kalten Krieges haben Russen und Amerikaner in der Antarktis zusammengearbeitet. Die Chinesen aber sind Einzelgänger. Das gebrochene Englisch sei nur Fassade, die Freundlichkeit aufgesetzt.

Arzt Eddie Albert spricht das aus, was – wie er sagt - viele der Australier in der Antarktis denken. Offiziell suche jedes Land dort nach dem Heiligen Gral, einem eine Million Jahre alten Eisbohrkern, der helfen soll, die Geheimnisse der Klimaforschung zu entschlüsseln.

Albert aber vermutet, dass China – und andere Nationen - versuchen den Australiern, die seit mehr als 100 Jahren den Kontinent erforschen, einen Eisbären aufzubinden:

"Was machen die Amerikaner hier – und warum bauen Länder wie Italien, Frankreich und China für Abermillionen neue Antarktisstationen? Bestimmt nicht, um noch mehr Forschung zu betreiben. Jeder, der sich in der Antarktis ein wenig auskennt, vermutet, dass es ihnen nur um Rohstoffe geht."

45 Milliarden Barrel Öl und 115 Billionen Kubikmeter Erdgas sollen unter der Eisschicht der Antarktis liegen, dazu enorme Mengen Eisenerz, Kupfer, Zink und Kohle, Gold- und Platinvorkommen. Als der Antarktisvertrag 1961 ausgehandelt wurde, waren es die Australier, die durchsetzten, dass kein Land dort Rohstoffe fördern darf.

Der Vater von Klimaforscher Martin Riddle war damals Mitglied der Delegation. "Mein alter Herr sagte immer: Die Antarktis schützt sich selbst", erinnert sich Riddle. Kein Ort der Welt ist abgeschiedener und unzugänglicher. Die Bodenschätze liegen oft kilometertief unter ewigem Eis.

Für Riddle aber ist das alles Schnee von gestern:

"Wer weiß, was passiert, wenn künftig der Druck auf die Ölförderung und Ölreserven noch größer wird? Als ich vor 20 Jahren ins australische Antarktisprogramm kam, scherzte mein Chef, dass es sich erst lohnen würde Öl in der Antarktis zu fördern, wenn ein Barrel 65 US-Dollar kostet. Er fand das urkomisch, denn er dachte nicht im Traum daran, dass der Preis so hoch gehen würde. Aber heute ist Rohöl um vieles teuerer."

Zurück im Vorlesungssaal 3 der Universität Tasmanien in Hobart. Die Studenten des Antarktis-Grundkurses pauken Gletscherkunde. Wie die gigantischen Eismassen entstanden sind und warum sie zusehends verschwinden. Die Eisschmelze in der Arktis hat in der nördlichen Hemisphäre auch zu politischem Tauwetter geführt. Russland, Kanada und die USA müssen auf einmal miteinander über ihre Grenzen reden. Am Südpol legt der Antarktisvertrag den Ehrgeiz rohstoffhungriger Industrienationen bisher auf Eis. Aber – wie lange noch?

Auch Professor Pol, Andrew McMinn, hat darauf keine eindeutige Antwort. Australien will jedenfalls keinen Kalten Krieg in der Antarktis. Auch wenn der Einfluss der ältesten Polarnation auf dem weißen Kontinent langsam dahinschmilzt:

"Wir konzentrieren uns auf die Forschung. So steht es im Antarktisvertrag und nur so kann Australien seinen Gebietsanspruch in der Antarktis auch rechtfertigen. Der Kontinent soll ein Ort für Wissenschaft bleiben, kein Schlachtfeld für Öl- oder Gasvorkommen. Aber es wird schwer sein, das Förderverbot aufrechtzuerhalten. Wir werden unser Bestes tun, um die Antartktis zu schützen. Aber Vieles wird sich dort ändern. Das ist nun einmal die Realität."

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