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Im Gespräch / Archiv | Beitrag vom 28.04.2015

Katharina Bennefeld-KerstenWarum liegen Ihnen Gefängnisinsassen bis heute am Herzen?

Moderation: Matthias Hanselmann

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Katharina Bennefeld-Kersten (Foto: Michael Franke )
Katharina Bennefeld-Kersten, ehemalige Anstaltsleiterin des Gefängnisses Celle-Salinenmoor (Foto: Michael Franke )

Als Geisel eines Häftlings kam die inzwischen pensionierte Gefängnisdirektorin Katharina Bennefeld-Kersten 1996 in die Schlagzeilen. Ihr heldenhafter Einsatz für eine Kollegin sorgte jedoch nicht nur für positive Reaktionen. Später schrieb sie ein Buch darüber.

Besonders über das Zerrbild, das einzelne Medien von der Situation in deutschen Gefängnissen verbreiten, veranlasste die Psychologin, darüber zu schreiben. Parallel zur Tätigkeit als Anstaltsleiterin betreibt sie über Jahrzehnte Studien zum Thema Suizid in Haftanstalten und hat zwei weitere Bücher heraus gebracht, die die Möglichkeiten zur Vermeidung von Selbstmorden in Vollzugsanstalten ausloten.

Jetzt schreibt sie "Knastgeschichten", fiktionalisierte Erlebnisse aus der Welt der Gefängnisse.

Wie sie dazu kam, sich ein Gefängnis als Arbeitsplatz auszusuchen, wie sie es geschafft hat, so gut mit ihrer Erfahrung als Geisel umzugehen und wie man Menschen in Haft davon abhalten kann, sich selbst zu töten, darüber haben wir mit Katharina Bennefeld-Kersten gesprochen. 

Mehr zum Thema:

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