Kardinäle beraten über neue Verfassung des Kirchenstaates

Im Vatikan ist die zweitägige Kardinalsversammlung mit Beratungen zur neuen Verfassung des Kirchenstaates zu Ende gegangen. Papst Franziskus und fast 200 Kardinäle, Vertreter der Ostkirchen sowie Spitzen des Staatssekretariats hatten über eine Reform des Vatikans diskutiert. Demnach soll künftig die Möglichkeit bestehen, Laien und Frauen an die Spitze der Behörden des Kirchenstaates, die sogenannten Dikasterien, zu setzen. Das war bislang den Kardinälen vorbehalten. Gestern hatten einige Frauen neben der Petersbasilika protestiert und sich für ihre stärkere Einbindung in der Kirche stark gemacht. Die Polizei nahm die Demonstrantinnen vorübergehend fest.