Käufer von signierten Memoiren von Liza Minelli wollen Geld zurück

    Ein Mann mit weißen Handschuhen hält ein Bild der Schauspielerin Liza Minelli von Andy Warhol.
    Wurde von Andy Warhol gemalt: die Sängerin und Schauspielerin Liza Minelli. © picture alliance / Photoshot
    Für die signierten Memoiren von Liza Minelli haben Fans bis zu 250 Dollar gezahlt. Nun fordern sie ihr Geld zurück. Sie glauben nämlich, dass die US-Schauspielerin nicht selbst unterschrieben hat. Das berichtet die britische Zeitung The Guardian. Demnach sind die Unterschriften so ähnlich, dass sie von einem Autopen, einem Unterschriftenautomaten, erstellt worden sein könnten. Der Verlag der 80jährigen Minelli habe dagegen bekräftigt, dass es sich um echte Autogramme handle. Unterstützung bekommen die Käufer von einem Autographen-Spezialisten, der die Unterschriften ebenfalls für nicht menschlich hält. Er wird vom Guardian mit den Worten zitiert, dass viele Prominente ihre Autogramme zwar teuer verkaufen, aber oft nicht selber unterschreiben. Bekannte Fälle sind Bob Dylan und Sinéad O'Connor. Der Markt für Autogramme ist mehrer Miliarden schwer. Seltene Stücke wie ein ein signiertes Foto des Baseballspielers Joe Jackson von 1911 werden für Millionenbeträge gehandelt.