Kabinett billigt Vorlage für neues Filmfördergesetz

    Claudia Roth beim Special Screening des Kinofilms 'The Zone of Interest' im Delphi Filmpalast. Berlin, 07.02.2024
    Kulturstaatsministerin Claudia Roth will die Standortbedingungen für Filmproduktionen hierzulande zu verbessern, weil Deutschland als Filmland sonst nicht mehr konkurrenzfähig sei, sagte sie. © picture alliance / Geisler-Fotopress / Anita Bugge / Geisler-Fotopress
    Das Bundeskabinett hat die Vorlage von Kulturstaatsministerin Claudia Roth für ein neues Filmfördergesetz gebilligt. Damit sind erste Schritte für die Reform auf den Weg gebracht. Ziel sei es, die Filmförderung einfacher und effizienter zu gestalten, sagte die Grünen-Politikerin. Nach Roths Vorlage soll die Filmförderungsanstalt zu einer zentralen Einrichtung ausgebaut werden, Förderprozesse sollen automatisiert werden. Außerdem sollen Produktionsfirmen durch Steuererleichterungen gestärkt werden. Auch Diversität, Geschlechtergerechtigkeit und Inklusion sollen mit der Reform vorangebracht werden. Dafür soll beispielweise ein Diversitätsbeirat sorgen. Das bisherige Filmfördergesetz läuft Ende des Jahres aus. Anfang 2025 soll die Novelle in Kraft treten.