Juwelendiebstahl im Louvre soll zum Dokumentarfilm werden

    Französische Polizisten neben einem Möbelaufzug, der für den Raubüberfall auf das Museum Louvre in Paris verwendet wurde.
    Der Einbruch in den Louvre mittels einer Hebebühne hat ein großes Medienspektakel ausgelöst © AFP / DIMITAR DILKOFF
    Der Einbruch im Pariser Louvre wird zum Stoff für einen Dokumentarfilm. Regie soll der Franzose Laurent Bouzereau führen, bestätigte dessen Produktionsfirma Nedland Film in Los Angeles. Zuvor hatte der "Hollywood Reporter" über die Pläne berichtet. Demnach sollen der Einbruch selbst, die folgende Aufregung in den Medien und die Ermittlungen beleuchtet werden. Zu Wort kommen demzufolge Augenzeugen des Überfalls, Mitarbeitende des Museums und Fahnder. Außerdem werde filmisch untersucht, wo die noch immer vermissten Juwelen gelandet sein könnten - vom Schwarzmarkt bis zum Diamantenhandel in Antwerpen. Wie der Einbruch über ein Fenster mittels einer Hebebühne überhaupt möglich war, wird derzeit vor einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss besprochen. Museumsdirektorin Laurence des Cars kündigte an, dass der Louvre einen eigenen mobilen Polizeiposten bekommen soll. Details würden derzeit mit den zuständigen Ministerien besprochen. Auch weitere zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen sind geplant.