Justizministerin Hubig will strengere Regeln gegen Ticket-Abzocke

    Das Suchfeld auf der Website des Ticket-Zweitmarkt-Anbieters Viagogo
    In der Kritik: Der Weiterverkauf von Tickets zu überhöhten Preisen über inoffizielle Zweitmarkt-Plattformen wie Viagogo. © picture alliance / Visually / Sam Oaksey
    Bundesjustizministerin Hubig will schärfer gegen überhöhte Preise auf dem Ticketzweitmarkt vorgehen. Überzogene Preisaufschläge beim Weiterverkauf sollen begrenzt werden, sagte die SPD-Politikerin der "Bild"-Zeitung. Den privaten Weiterverkauf von Tickets will Hubig aber weiter erlauben und auch nicht unnötig kompliziert machen, betonte die Ministerin. Hintergrund ist ein offener Brief von Künstlern und Veranstaltungsfirmen. Sie hatten strengere Regeln gegen Ticket-Abzocke gefordert. Veröffentlicht wurde der Brief vom Verband freier Musikschaffender Pro Musik - unterschrieben von zahlreichen Künstlerinnen und Künstlern wie Ikkimel oder den Toten Hosen.