Seit 03:05 Uhr Tonart

Samstag, 18.01.2020
 
Seit 03:05 Uhr Tonart

Fazit / Archiv | Beitrag vom 06.11.2014

Junge Arbeitsmigranten in der EUDas Glück liegt in Deutschland

Goethe-Instituts Präsident Klaus-Dieter Lehmann über die Berliner Konferenz zur Arbeitsmobilität

Podcast abonnieren
 Klaus-Dieter Lehmann, Präsident des Goethe-Instituts (picture alliance / dpa / Tim Brakemeier)
Klaus-Dieter Lehmann, Präsident des Goethe-Instituts (picture alliance / dpa / Tim Brakemeier)

Immer mehr junge Spanier oder Griechen suchen ihr Glück in Deutschland. Doch welche Folgen hat diese Arbeitsmigration für die Herkunftsländer? Das ist Thema einer Berliner Konferenz, die von Klaus-Dieter Lehmann, dem Präsidenten des Goethe-Instituts, eröffnet wird.

Die hohe Arbeitslosigkeit in vielen EU-Staaten macht viele junge Menschen zu Arbeitsmigranten: Immer mehr Spanier oder Griechen suchen ihr Glück in Deutschland.

Ist diese Mobilität eine Chance, die lokalen Arbeitsmärkte in Südeuropa zu entlasten? Oder ist sie eher eine zusätzliche Belastung, weil qualifizierte Arbeitskräfte das Land verlassen? Und wie bereiten sich Ausländer auf den deutschen Arbeitsmarkt vor?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich die am 6. und 7. November in Berlin stattfindende Konferenz "Sprache. Mobilität. Deutschland". Sie wird vom Goethe-Institut und der Bundeszentrale für politische Bildung veranstaltet. Zu Gast sind Experten aus Spanien, Griechenland, Bulgarien und Deutschland. Die Konferenz wird von Klaus-Dieter Lehmann, dem Präsidenten des Goethe-Instituts, eröffnet.

In der Sendung "Fazit" ab 23.05 Uhr sprechen wir mit Klaus-Dieter Lehmann.

Weiterführende Information

Migranten und der Mauerfall - Einig Vaterland - auch für Arbeitsmigranten?
(Deutschlandradio Kultur, Länderreport, 13.10.2014)

Ausbeutung - Illegale Verträge als Massenphänomen
(Deutschlandradio Kultur, Reportage, 13.01.2014)

Die Krise in Spanien treibt Arbeitsmigranten zurück in die Heimat
(Deutschlandfunk, Europa heute, 06.08.2012)

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsDie Glaubwürdigkeit des Radios
Ein antikes Radio steht auf einem Sideboard vor einer Wand (imago images)

Das Vertrauen in die TV-Berichterstattung habe in Frankreich zugenommen, schreibt die "FAZ". Paradox: Im misstrauten Internet holten Nutzer sich die meisten Informationen. Das bilderlose Wort lasse allerdings das Radio am Glaubwürdigsten erscheinen. Mehr

weitere Beiträge

Der Theaterpodcast

Folge 21Ende der Lieblingssongs: Musik im Schauspiel
Szene aus "Hätte klappen können - ein patriotischer Liederabend" im Maxim Gorki Theater Berlin (imago/Drama-Berlin.de/ Barbara Braun)

Es ist unübersehbar: Immer mehr Theaterinszenierungen setzen auf Livemusik. Eine sichere Bank für Musiker – aber ist es künstlerisch wirklich immer sinnvoll? Im Gespräch mit dem Volksbühnen-Musiker Sir Henry fragen wir, was Musik für die Bühne sein kann und sollte.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur