Journalistenvereinigung kritisiert Ausschluss von CNN und anderen Medien aus dem Weißen Haus

    Menschen betreten das Gebäude des Senders CNN in Atlanta, Georgia.
    Auch CNN ist von Trumps Ankündigung betroffen, nicht mehr aus dem Weißen Haus berichten zu dürfen. © picture alliance / EPA / Erik S. Lesser
    Die Ankündigung von US-Präsident Trump, mehreren Medien den Zugang zum Weißen Haus zu entziehen, ist bei dem zuständigen Presseverband auf Empörung gestoßen. Die Vereinigung der Journalisten, die über das Weiße Haus berichten, teilte mit, die Verfassung schütze die Pressefreiheit vor dem Zugriff der Regierung. Man stehe zu den Kollegen, die ausgeschlossen würden, nur weil sie ihre Arbeit täten. Von Trumps Entscheidung betroffen sind die Sender CNN und MSNOW - ehemals MSNBC - sowie das Magazin Politico. Der US-Präsident warf den drei Medien vor, Falschinformationen zu verbreiten. Am Samstag teilten die Medienunternehmen mit, dass die Presseausweise der Reporter eingezogen worden seien. Die Unternehmen wollen sich vor Gericht dagegen wehren. Trump geht seit Beginn seiner zweiten Amtszeit verstärkt gegen unliebsame Sender, Zeitungen und Portale vor - darunter die "New York Times" und die Nachrichtenagentur AP.