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Musikfeuilleton | Beitrag vom 17.01.2020

Johnny Reinhards “American Festival of Microtonal Music” zwischen Bach, Ives und Jazz“Im Universum der Mikrotöne”

Von Martina Helmig

Grafische Kunst aus hellblauen, sich überlappenden Wellen gestaltet. (imago images / Panthermedia / xagsandrewx)
Jeder Ton ist ein Kosmos aus Mikrotonschritten. (imago images / Panthermedia / xagsandrewx)

Johnny Reinhard ist Fagottist, Komponist und Musikforscher und hat sich sein Leben lang dem Thema der Mikro-Töne gewidmet. 3000 Stimmungssysteme soll es auf der Welt geben - die meisten davon sind uns unbekannt. Auch Reinhard hat ein eigenes entwickelt.

In den vergangenen Jahren hatte Johnny Reinhard selbst eine neue mikrotonale Stimmung entwickelt, die seiner Meinung nach in der Zukunft der Musik eine Rolle spielen könnte. Außenwirkung schaffte er mit der Gründung seines Festivals "American Festival of Microtonal Music".

Es folgt Musik eines Schweizer Komponisten, der sich ebenfalls intensiv mit den Möglichkeiten des mikrotonalen Komponierens beschäftigt hat: Edu Haubensak. Er begann seine Experimente mit Mikrotönen zunächst mit elektronischen Mitteln. Seit den 1980er Jahren arbeitet er vorwiegend mit akustischen Instrumenten, die er mikrotonal umstimmt. 

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