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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 30.08.2013

Jenseits der "Roten Linie"

Muss der Westen in Syrien eingreifen?

Moderation: Monika van Bebber

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Die USA haben Einsatzpläne für Syrien ausgearbeitet. (picture alliance / dpa / Dennis M. Sabangan)
Die USA haben Einsatzpläne für Syrien ausgearbeitet. (picture alliance / dpa / Dennis M. Sabangan)

Es scheint keine Frage des ob, sondern eine Frage des wann zu sein. US-Präsident Barack Obama spricht von einem Warnschuss, der abgegeben werden muss. Nach dem Giftgasangriff in Syrien mit mehreren hundert Toten bereitet sich der Westen auf einen Militäreinsatz vor.

Dabei ist noch immer nicht bewiesen, wer für den Angriff verantwortlich ist. Syriens Präsident Bashar al-Assad selbst? Teile des Militärs? Oder doch eine der vielen Rebellengruppen, die damit einen internationalen Angriff auf den verhassten Machthaber Assad provozieren wollen? Es bleibt ungewiss, wie so vieles in dem seit zweienhalb Jahren andauerndem Syrienkonflikt.

Wer hat die "Rote Linie" überschritten? Muss der Westen jetzt eingreifen? Darf er es überhaupt, ohne UN-Mandat? Aus moralischen, politischen oder militärischen Gründen? Oder versuchen die Regierungen in Washington, London und Paris nur durch eine symbolische Bestrafung ihre Glaubwürdigkeit zu retten? Welche Risiken sind mit einem Militäreinsatz verbunden? Und droht damit ein Flächenbrand in der ganzen Region?

Über diese und andere Fragen rund um den Syrienkonflikt diskutieren:

Aktham Suliman, deutsch-syrischer Journalist

Ulrich Leidholdt, ehemaliger ARD-Korrespondent für den Nahen Osten

Markus Kaim, Forschungsgruppenleiter "Sicherheitspolitik" bei der Stiftung Wissenschaft und Politik

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